Hier darf gelacht werden!

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  • Da kam ein Städter und kaufte von einem Bauern einen Esel für 100 Euro.
    Der Bauer versprach das Tier am nächsten Tag bei dem Käufer abzuliefern.

    Am nächsten Tag kam der Bauer und bedauerte, dass der Esel gestorben war.

    „In dem Fall“, sagte der Städter, „will ich mein Geld zurück.“

    Der Bauer bedauerte wieder, denn er hatte das Geld schon am Vortag
    ausgegeben. Also sagte der Städter er wolle den toten Esel haben.

    „Nun, was willst du mit dem Kadaver?“

    „Ich werde ihn verlosen!“

    „Du kannst doch keinen toten Esel verlosen!“

    „Sicher kann ich, pass nur auf: Ich sag niemandem, dass er tot ist!“

    Einen Monat später treffen sich die zwei wieder.

    „Na, hast du den toten Esel losbekommen?“

    „Sicher! Ich habe 500 Lose zu je 2 Euro verkauft und hab 998.00 Euro Profit gemacht!“

    „Hat sich denn da keiner beschwert?“

    „Nur der, der gewonnen hat. Und dem hab ich seine zwei Euro zurückgegeben.“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Ein Ingenieur, ein Mathematiker und ein Physiker stehen am Fahnenmast der Uni.
    Stunden später kommt ein Professor für Englisch vorbei.
    Er fragt:
    „Was machen Sie denn hier?“

    „Wir haben den Auftrag bekommen, die Höhe der Fahnenstange zu ermitteln“, antwortet einer, „und wir überlegen gerade, mit welchen Formeln man sie am besten berechnen kann.“
    „Moment!“ sagt der Englischprofessor.
    Er zieht die Fahnenstange aus der Halterung, legt sie ins Gras, lässt sich ein Bandmaß geben und stellt fest:
    „Genau sieben Meter!“

    Dann richtet er die Stange wieder auf und geht weiter.
    „Philologe!“ höhnt der Mathematiker.
    „Wir reden von der Höhe, und er gibt uns die Länge an…“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Zwei Österreicher unterhalten sich. Fragt der eine seinen Kumpel:
    „Kennst Du den Unterschied zwischen einer Wasserstoffbombe und einer Neutronenbombe?“

    „Nee, keine Ahnung!“, entgegnet dieser.
    „Also pass auf! Wenn eine Wasserstoffbombe gezündet wird ist dein Haus weg, dein Fahhrad ist weg und du bist auch weg! Wird eine Neutronenbombe gezündet bist du weg, aber dein Haus ist noch da und dein Fahrrad ist auch noch da! Verstanden?“
    Der andere stutzt ein Weilchen und antwortet dann:
    „Da muss es aber noch eine Bombe geben! Heute morgen bin ich aufgewacht, da war mein Haus da, ich war noch da, aber mein Fahrrad war weg!“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Im grossen Saal der Irrenanstalt werden drei neue Patienten eingeliefert.
    Sofort wollen die anderen Insassen wissen, warum.
    Sagt der erste:
    „…wegen Ruhestörung, weil ich in der Nacht die Tür von meinem Moped zu laut zugeschlagen habe.“

    Sagt der zweite:
    „…Ich bin hier, weil ich in einer Einbahnstrasse geraucht habe!“

    Und der dritte sagt:
    „…ich bin der Polizist, der die beiden aufgeschrieben hat…“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Zwei Männer arbeiten seit Jahren zusammen.
    Eines schönen Tages fällt einem der beiden auf, dass sein erzkonservativer Kollege einen Ohrring trägt.
    Er wundert sich darüber und spricht ihn darauf an:
    „Hey, ich wußte nicht, dass Du Schmuck trägst? Seit wann hast Du einen Ohrring?“

    Der antwortet:
    „Seit meine Frau ihn in unserem Bett gefunden hat…“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Vor dem Kindergarten wurden ein Paar Handschuhe gefunden. Die Kindergärtnerin zeigt sie ihren Kindern:
    „Wem gehören diese Handschuhe?“

    „Sie sehen aus wie meine“, sagt die kleine Barbara, „aber das könnnen sie gar nicht sein, die sind ja weg.“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Bricht ein Einbrecher nachts in ein Pfarrhaus ein. Hört er eine Stimme aus der Ecke:
    „Ich seh dich und Jesus sieht dich auch.“

    Der Einbrecher leuchtet ein paar Ecken ab, sieht aber nichts. Geht er weiter:
    „Ich seh dich und Jesus sieht dich auch.“

    Leuchtet er in die nächste Ecke. Dort sitzt ein Papagei auf einer Stange:
    „Ich seh dich und Jesus sieht dich auch.“

    Fragt der Einbrecher den Papagei:
    „Wie heißt du denn?“

    „Matthäus.“
    „Das ist ja ein komischer Name für einen Papageien.“
    „Ja, und Jesus für’n Rottweiler auch.“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Ein Bauer kommt stark betrunken nach Hause.
    In seinem Rausch verwechselt er die Haustüre mit derjenigen des Schweinestalles.
    Der Bauer stolpert und kommt direkt neben dem Mutterschwein zu liegen.
    Er kuschelt sich seelig heran und fährt mit seiner linken Hand über den Bauch des Mutterschweines.
    Voller Überraschung lallt er:
    „Duhuuu, Hermine, ich ha-haaabe nich ge-gewussssssst, dass Dein Nachthemde sooo viel Knöppe hat…“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Streiten sich ein Chirurg, ein Architekt und ein Politiker, welches der älteste Beruf der Welt sei.

    Chirurg:

    „Gott hat Adam eine Rippe entnommen und damit Eva erschaffen. Dies war die erste Operation. Also ist Chirurg der älteste Beruf.“

    Architekt:

    „Bevor Gott Adam geschaffen hat, hat er aus dem Chaos die Welt erschaffen. Also ist der älteste Beruf der des Architekten.“

    Daraufhin der Politiker lässig:

    „Und wer, glaubt Ihr, hat das Chaos geschaffen?!“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Drei Männer sitzen in der Kneipe mit ein paar Krügerln Heurigen.
    Nach einer Weile, schon voll des guten Weines, geht der erste raus und meint:
    „Der Mond ist blau!“

    Dann wankt der zweite Mann hinaus und lallt:
    „Der Mond ist grün!!!“

    Daraufhin schwankt nun seinerseits der dritte hinaus. Er sieht einen Polizisten und fragt diesen:
    „Herr Polisssist, welche Faaarbe hat der Mooond?“

    Darauf der Polizist, sichtlich verunsichert:
    „Welcher, der linke oder der rechte?…“


    Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur
    Kurt Tucholsky
  • Es regnet in Strömen. Der Fußballplatz ist total überschwemmt. Trotzdem soll das Spiel stattfinden.
    Vor dem Anpfiff fragt der Kapitän seine Mannschaft: "Wollen wir erst mit der Strömung spielen oder dagegen?"


    Ich weiß!
    Alt! Und ziemlich platt!
    Aber passt gerade zum Wetter!
    Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
    Kutte Tucholsky