Was man gelesen haben sollte.

    • Also, ich glaube schon, dass es da einen Markt gibt. Es gibt doch haufenweise Fernsehsender wo diese Leute stundenlang ihren gequirlten Quark absondern.

      Und in einer weiteren Fortbildung den richtigen Jargon trainiert, dann reicht es auch zum Aktien-Analysten....... :rofl:
      .
      .
      .

      Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
      Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.
    • Dax-Konzerne schütten trotz Jobabbaus Milliarden aus

      Die Telekom schütte damit fast zehn Mal mehr Geld an die Eigentümer aus, als sie unter dem Strich verdient habe. Gleichzeitig habe das Unternehmen im vergangenen Jahr 3,2 Prozent seiner Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut; das entspreche rund 4000 Jobs.


      Demnächst ein Fall für Schuldnerberater Peter Zwegat, oder darf der Deutsche Michel wieder mit Milliarden aushelfen wenn es in die Hose geht

      Sorry, aber wie kann ich Geld ausgeben was ich nicht habe oder ist das ein Privileg von Großbanken und Konzernen das sie es dürfen.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • Ich habe mich hier wiederholt dazu geäußert, was ich von der Schröpfung und der gleichzeitigen Instrumentalisierung der Mittelschicht gegen die Unterschicht halte. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,687760,00.html]Spiegel Online[/URL] hat dazu einen bemerkenswerten Gastkommentar veröffentlicht:

      Die Mittelschicht ahnt bereits, dass die Kosten der Finanzkrise an ihr hängen bleiben sollen. Trotzdem wendet sie sich weiterhin gegen die Unterschicht und nicht etwa gegen die Eliten. So sagen fast 65 Prozent aller Menschen, die sich selbst von der Wirtschaftskrise betroffen fühlen: "In Deutschland müssen zu viele schwache Gruppen mitversorgt werden." Wieder gerät völlig aus dem Blick, dass vor allem die Vermögenden davon profitiert haben, dass der Staat mit Milliardensummen Banken und Wirtschaft gerettet hat.

      Die Mittelschicht wird so lange für die Reichen zahlen, wie sie sich selbst zu den Reichen zählt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Nach dem, was ich in den Nachrichten gehört und online gelesen habe, ist die Frau 40 Jahre alt und lebt seit 1988 in Baden-Württemberg. Sie hat sich initiativ auf eine neue Stelle beworben und fand in ihren zurückgesendeten Bewerbungsunterlagen, genauer: auf dem Lebenslauf, den Vermerk "Ossi", der zudem noch mit einem Minuszeichen versehen war.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Ich werde in meinem Leben nie verstehen, wie man sich über einzelne Menschen ein entscheidendes und richtiges Urteil aufgrund Herkunft, Glauben, Hautfarbe oder was auch immer bilden kann bzw. meint bilden zu können.

      Wie bekloppt muss ich zudem als Arbeitgeber sein, eine Bewerbung zurückzuschicken, die evtl. von dem besten Mitarbeiter kommt, den ich je gehabt habe? Und um wieviel noch bekloppter, diese meine Blödheit auch noch auf den Unterlagen zu dokumentieren, die ich diesem Menschen zurückschicke?
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Genau das ist der Punkt. Der verklagte potentielle Arbeitgeber hat es doch deutlich gesagt: "Keine Frage - das war ein Fehler von uns, dass diese interne Notiz, die da drauf kam, das Haus verlassen hat". Der Fehler ist doch wohl nicht, daß dieser Vermerk das Haus verlassen hat, sondern daß er überhaupt da draufsteht! Allein wegen dieser Dummdreistigkeit müßte die Firma Strafe zahlen - aber einen Vergleich haben die ja wiederholt abgelehnt. Insofern darf man sich auch nicht über die negative Publicity beschweren...

      Natürlich ist das eine Diskriminierung, was denn sonst? Die Bezeichnung "Ossi" ist hier ganz klar abwertend gemeint, sonst hätte man sie ja auch einfach weglassen können. Jede andere Interpretation kann man jemandem erzählen, der mit einem Klammersack gepudert ist.

      Abgesehen davon ist es doch völlig irrelevant, ob Ostdeutsche eine eigene Ethnie bilden. Fakt ist: ein deutsches Gericht hat gerade entschieden, daß man Ostdeutsche - im Gegensatz zu Ausländern und Deutschen mit Migrationshintergrund - wegen ihrer Herkunft ungestraft diskriminieren darf.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Orthogräfin

      Das Lachen ist eher sarkastisch oder auch ironisch zu sehen.

      Einmal über das Unternehmen das eine Bewerbung so zurück gehen lässt, obwohl laut Aussage 7. Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern dort beschäftigt sind, so was tut man meiner Meinung nach nicht. (Lachen über die Dummheit des Unternehmens)

      Einmal das Bürger sich gezwungen sehen vor Gericht laufen zu müssen weil sie sich als Diskriminiert fühlen müssen nach der Beurteilung (eher sarkastisch weil manche wohl selbst 20. Jahre nach dem Mauerfall was nicht begriffen haben was die Beurteilung betrifft) (Das der Unternehmer Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern beschäftigt wurde erst später gesagt nach dem ich den Link gesetzt hatte)

      Das nächste Lachen gönne ich den Richtern, mir kommt das Urteil einfach nur als Lachnummer vor.

      Und ein Lachen darüber das die Frau sich nicht auf den Vergleich einlässt, leichter kann sie doch kein Geld verdienen, den selbst wenn sie Recht bekommen hätte, hätte sie immer noch keinen Arbeitsplatz. Das der Arbeitgeber sich nicht darauf einlässt kann man ja auch irgendwie nachvollziehen, wer lässt sich schon gerne in den Geldbeutel greifen.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • Abgesehen davon ist es doch völlig irrelevant, ob Ostdeutsche eine eigene Ethnie bilden. Fakt ist: ein deutsches Gericht hat gerade entschieden, daß man Ostdeutsche - im Gegensatz zu Ausländern und Deutschen mit Migrationshintergrund - wegen ihrer Herkunft ungestraft diskriminieren darf.


      Etwas Gutes muss die Sache ja auch haben. :D

      Aber ich denke, dass das eine nicht zulässige Interpretation, die mir persönlich aber auch überhaupt nicht gefällt, der Gerichtsentscheidung ist. Ich sehe es so, dass Gerichte im Rahmen der Gesetze über die eingereichte Klage entscheiden und sonst erstmal nix.

      Du, oder jeder andere, kannst ja jetzt eine Strafanzeige (oder sonst eine) wegen Diskriminierung stellen und dann wird darüber entschieden. Und zwar vor dem dafür zuständigen Gericht.

      Oder, Frage an die Juristen hier, liege ich völlig falsch?
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Ich sehe es so, dass Gerichte im Rahmen der Gesetze über die eingereichte Klage entscheiden und sonst erstmal nix.


      Richtig. Und ich persönlich würde es befremdlich finden, wenn eine deutsches Gericht etwa 20 Jahre nach der Wende den "Ossi" als eigene Ethnie(!) ansehen würde und bin daher froh, dass die Klage abgewiesen wurde.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Bedauerlich genug, dass es in dieser Angelegenheit überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung kommen musste. Über das Urteil als solches bin ich allerdings doch froh. Es ist gar keine Frage, dass die Bemerkung auf den der Klägerin zugestellten Unterlagen nie hätte drauf stehen dürfen. Auch nicht, dass sie dadurch zurecht beleidigt war. Natürlich hat sie das Recht sich dagegen zur Wehr zu setzen. Aber die Begründung sie wäre damit im Sinne des Antidiskriminierungsgesetzes benachteiligt worden erscheint mir im höchsten Maße absurd. Die Botschaft des Gerichtes lautet ganz klar, ob Ossi oder Wessi, es handelt sich um Deutsche!
      Es steht allerdings zu befürchten, dass das noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit war, sondern das höhere Instanzen mit dieser Posse beschäftigt werden.

      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky
    • Original von Rincewind
      Richtig. Und ich persönlich würde es befremdlich finden, wenn eine deutsches Gericht etwa 20 Jahre nach der Wende den "Ossi" als eigene Ethnie(!) ansehen würde und bin daher froh, dass die Klage abgewiesen wurde.



      Also die Ossis, mit denen ich zusammen arbeite ticken immer noch komplett anders, die verkörpern nach außen hin das komplette Kleinbürgertum.
      Kann auch daran liegen, das die überwiegend aus Brandenburg stammen.
      Büchermäßig bin ich nicht so lesetechnisch unterwegs!

      Cora Schumacher
    • Die Ossis die bei mir Arbeiten sind eigentlich die besseren Arbeiter.
      Mag daran liegen das die mehr Schätzen können das sie einen gut bezahlten Nebenjob haben.
      Wies drüben tatsächlich aussieht weis ich nicht da müssten die insider mal ran.
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)
    • Stimmt Tom, bei uns ist es nicht anders.
      Sie fühlen sich immer Benachteidigt.
      Kann dabei aber nur von unseren reden, wie,s sonst so ist weiss ich nicht.
      Aber ansonsten wie CB schreibt, Oss.... Wess.......................ist mir schon egal, hab nichts gegen welche, solche, andere, Hauptsache ich komm menschlich damit klar.
      8) und immer nett und freundlich bleiben ;)