Was man gelesen haben sollte.

    • Dank an Orthogräfin und wendland, 2. sehr interessante Links.

      Wenn man das so liest weiß man wirklich nicht mehr wem man seine Stimme geben soll, die lügen und verarschen das Volk und dieses lässt es sich gefallen. Vielleicht haben wir es ja nicht anders verdient
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.

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    • Aber offenbar sind längst alle Hemmungen gefallen, bei den Kriminellen, bei der Polizei und beim Publikum. Wo ist die kritische Öffentlichkeit, die jedes RAF-Fahndungsplakat für einen Boten des totalitären Polizeistaates und die Arbeit des seligen Fernsehfahnders Eduard Zimmermann für Vorbereitung zur Lynchjustiz hielt? Man muss es ja nicht so übertreiben - aber darf man es einfach so durchwinken, wenn die demokratische Staatsgewalt sich des Internet-Prangers bedient? Was wird aus diesen Bildern? Was wird mit ihnen gemacht? Verschwinden sie jemals wieder?
      welt.de/die-welt/debatte/artic…nder-Exhibitionismus.html

      Dieser Artikel in der WELT ist lesenswert, weil er die Wahl der Mittel oder - besser gesagt - die Vertretbarkeit und Rechtmäßigkeit dieser Mittel zur Diskussion stellt.

      Ich halte eine solche Ermittlung für ziemlich fragwürdig und riskant - wer weiß denn, was ein (mutmaßlicher!) Kinderschänder tut, wenn er erstens in die Enge getrieben wird und zweitens absolut nichts mehr zu verlieren hat?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Dieser Artikel in der WELT ist lesenswert, weil er die Wahl der Mittel oder - besser gesagt - die Vertretbarkeit und Rechtmäßigkeit dieser Mittel zur Diskussion stellt.


      Beachtlich da das gerade aus dem Hause Springer kommt, bekanntlich halten sich andere Blätter diese Verlages ohnehin eher an die "Hängt ihn höher" Berichterstattung bzw. würden noch die benötigten Utensilien zum lynchen in Form einer neuen "Volks-...." unter das Volk bringen. Übrigens sind dort die Bilder und Videos noch abrufbar.
      ABER ich weiß dass die Art der Fahndung praktisch eine Vorverurteilung ist und der Typ ein massives Problem hat wenn er wieder frei kommt, aber was war denn die Alternative? Im Gegensatz zu der ganzen Sperrseitendiskussion* ist hier eine konkrete Sachlage vorhanden. Es gib offensichtlich einen deutschen Täter, der relativ aktuelle Videos ins Netz stellt auf denen er mehrere Jungen missbraucht. Wenn er anders anscheinend nicht zu bekommen war musste imho öffentlich gefahndet werden, alles andere wäre fatal wenn er weitere Opfer gefunden hätte.


      *nur nebenbei: Hatte er eine Homepage mit seinen gesammelten Homevideos die man hätte sperren können oder waren es Tauschbörsen die von Ursel Populismus eh nicht betroffen sind?
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Es ist im Prinzipp die gleiche Diskussion wie bei dem mutmaßlichen Mörder des kleinen Mädchens aus Eilenburg: die Rechte ines Tatverdächtigen, die Rechte eines überführten Täter. Die Angemessenheit der Mittel des Rechtsstaates.

      Die Alternative? Wenn der Verdächtige eine Webseite hat und die Ermittlungs, kommt man doch an die Daten ran?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • :grins: :grins:

      Wie finde ich das den.

      [URL=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,642050,00.html]Fußballprofi Bancé gesteht Schläge gegen Frau[/URL]


      Auch das vermeintliche Opfer hatte die Anzeige am Tag nach dem Vorfall wieder zurückgezogen. Nachdem die Staatsanwaltschaft aber gegen die Frau ein Verfahren wegen versuchter Strafvereitlung eingeleitet hatte, kehrte diese zu ihrer ursprünglichen Aussage zurück.


      Hä, ich ziehe einen Strafantrag zurück, und werde unter Androhung von Strafe gezwungen die Anzeige aufrecht zu erhalten.

      Wie finde ich das den.
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    • Die “Verbraucherpreise” im Juli sind laut der Bundesbehörde “Statistisches Bundesamt” im Vergleich zum Juli 2008 um 0.5 Prozent gesunken. [...] Wenn man das liest, ist der erste anerzogene Impuls das Beifallklatschen. Auch Ausbeutung und Existenzvernichtung hat Zustimmung verdient, wenn es nur höflich-jovial vorgetragen wird.
      Einkommensvernichtung für die deutschen Bauern, alles im besten Statistikerdeutsch

      Das öffentliche Nachdenken darüber, auf wessen Kosten wir ein paar Cent mehr im Portemonnaie haben, ist meiner Ansicht nach lesenswert.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

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    • Original von börni
      das gibts wohl auch nur in Holland!!!!!



      Quelle:Bild Zeitung


      Nö, Nein das gibt es auch hier.

      Ein Onkel, Mütterlicher Seite, hat auch darauf bestanden, besteht noch heute darauf von seinen Kindern gesiest zu werden. Onkel war da sehr pingelig. Soviel ich weiß ist es auch in anderen Ländern heute noch durchaus üblich das die Eltern mit "sie" angesprochen werden
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    • Was willste dagegen machen tun.

      Er ist so erzogen worden (Internat und sonen Gedönse), Frau hat so zuspringen wie er pfeift (habe ich nie verstanden das Tante das mitgemacht hat) usw. usw. Was ein "von" im Namen alles so bewirken kann, bewirkt ist schon sehr lustig. 8)

      In Portugal soll es durchaus auch noch sehr weit verbreitet sein, das Kinder ihre Eltern siezen, ich finde das hört sich schnuckelig an.

      "Sie, mein Vater darf ich ihnen eine Frage stellen" :rofl: ich schmeiße mich weg.
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