Heute abend: MDR 20:15 Uhr
60 Jahre nach der Zerstörung - Ökumenischer Gottesdienst aus Dresden
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60 Jahre nach der Zerstörung - Ökumenischer Gottesdienst aus Dresden
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60 Jahre nach der Zerstörung
Ökumenischer Gottesdienst aus Dresden
Der Abend des 13. Februar ist seit Jahrzehnten nicht nur für die Dresdner Anlass innezuhalten und sich an die Ereignisse vor 60 Jahren zu erinnern. Die Bombardierung hat das Gesicht der Stadt und das Leben hunderttausender Menschen verändert, sie wurde zum Inbegriff für die zerstörerische Kraft des Krieges überhaupt. Es entspricht wohl dem Bedürfnis vieler Menschen, der Ereignisse nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen zu gedenken.
Tradition ist es, dass die Christen an diesem Abend zu einem großen, ökumenischen Gottesdienst einladen. Es wird der Opfer in Dresden gedacht und aller, denen dieser Krieg Leid und Zerstörung gebracht hat. Es wird Dankbarkeit ausgedrückt für sechs Jahrzehnte, in denen Frieden und Versöhnung möglich waren, und es wird dafür gebetet, dass nicht vergessen wird, was Größenwahn und Gewaltbereitschaft anrichten können.
In diesem Jahr wird der Gedenkgottesdienst in der Kreuzkirche gefeiert und die Predigt hält der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens Jochen Bohl. Die musikalische Gestaltung hat u.a. der Chor der Singakademie Dresden inne. Nach dem Gottesdienst strömen die Menschen aus der Kirche, um unter freiem Himmel, schweigend beim Klang der Glocken der Opfer zu gedenken.
Quelle: mdr.de







