Wir wissen es doch auch von Frau Merkel.
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Charles Dickens
Charles Dickens
Original von Rincewind
Mal ganz ehrlich - was hätte er sonst tun sollen? Die Klappe halten? Zuschauen, wie die SPD Edathy, der den NSU Ausschuss gut gemanagt hat, vielleicht zum Staatsekretär oder gar mehr macht und jetzt die Bombe platzt? Was hätte das für ein Bild des ehemaligen Innenministers gezeichnet der dieses Wissen für sich behält und eine andere Regierungspartei und auch die Bundesregierung schädigt?
Original von Orthogräfin
Muß man eigentlich eine Flasche Riesling intus haben, um auf solche Gedanken zu kommen?

Original von Orthogräfin
Verstehe. Es ist nicht die Aufgabe des Innenministers, Schaden vom Rechtsstaat abzuwenden, sondern von der Bundesregierung und die Regierungsparteien.
der Kinderschänder selbst kann nicht mehr die geplante Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung gefährden.
Man kann Friedrich alles möglich vorwerfen, ich glaube aber nicht, dass ausgerechnet er irgendein Interesse daran hatte Edathy zu decken oder zu informieren.
Wie kommst du auf die Idee???
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Original von Orthogräfin
Was hätte es wohl für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung bedeutet, wenn der amtierende Bundesjustizminister in den Verdacht geraten wäre, Kinderpornografie zu besitzen, er also womöglich genau den Straftatbestand erfüllt hätte, der den Befürwortern von Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung schon seit Jahren als Totschlagargument dient, um Bürgerrechte auszuhebeln?
Wenn es ein Gesetz gibt, das einen zwingt, nicht Schaden vom deutschen Volk, von der Politik, vom Ansehen abzuhalten, dann muss man dieses Gesetz sofort aufheben. Aber daß dann die Winkeladvokaten und Rechtsverdreher kommen und alle möglichen Sachen gegen mich konstruieren und dann alle möglichen Leute kalte Füße kriegen und bei der Gelegenheit sagen: "Naja, ist ja egal..."
Original von Orthogräfin
Vielleicht könnte sich der geneigte Wähler fragen, wobei es bei der Vorratsdatenspeicherung in Wahrheit geht, wenn sie von Konsumenten von Kinderpornos befürwortet wird. Ich meine, ein Ladendieb befürwortet ja schließlich auch keine flächendeckenden Taschenkontrollen in allen Supermärkten.
Sorry, geht auch etwas weniger Aluhut?
Ist Edathy der Meinung, dass es sich bei seinem Zeug nicht um Kinderpornographie handelt. Was die ermittelnde Staatsanwaltschaft nun auch schon mehrfach bestätigt hat.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()
Original von Orthogräfin
Sollte er sich aber nicht strafbar gemacht haben, wäre das natürlich für ihn persönlich bitter, zumal er wissen dürfte, wer für diese Kampagne verantwortlich ist - Feinde hat er sich offensichtlich einige gemacht.
Pädophile haben mit ihrer Sexualität ein Problem, sie dürfen dieser nie nachgeben. Edathy hat das getan und Bilder im Grenzbereich im Internet bestellt und das kann man beurteilen.
Egal ob strafrechtlich relevant oder nicht...
Original von Orthogräfin
Es ist nur so, daß Edathy bislang keine einzige strafbare Handlung nachgewiesen wurde.
Insofern ist deine Behauptung, daß dafür, was jetzt abläuft, nur Edathy selbst verantwortlich sei, ausgesprochen zynisch.
Nur, daß er offensichtlich angenommen hat, daß der Erwerb dieser Bilder nicht strafbar ist - sonst hätte er ja seit Monaten alle Zeit der Welt gehabt, sie zu vernichten.
Kein weiterer Kommentar.
Egal ob strafrechtlich relevant oder nicht, solch Bilder oder Videos sind Missbrauch von Kindern, die für Aufnahmen "verwendet" werden, denen sie nicht zustimmen würden wenn sie die Bedeutung verstehen würden - egal ob sie gezwungen wurden oder nicht.
Warum sollte er Bilder verschwinden lassen, bei denen keine strafbare Handlung vorlag?Original von Rincewind
... der anscheinend trotz monatelanger Vorwarnung nicht in der Lage ist, die Bilder verschwinden zu lassen, ...

Original von Rincewind
Mal ehrlich, das Verhalten von niemandem geht hier. Sei es das seines Anwalts, der per Mail bei diversen Staatsanwaltschaften anfragt, ob gegen seinen Mandanten ermittelt wird. Sein Mandant, der anscheinend trotz monatelanger Vorwarnung nicht in der Lage ist, die Bilder verschwinden zu lassen, eine selbstverliebte Staatsanwaltschaft und unfähige Politiker.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von surfin ()
Original von gasman
Warum sollte er Bilder verschwinden lassen, bei denen keine strafbare Handlung vorlag?Original von Rincewind
... der anscheinend trotz monatelanger Vorwarnung nicht in der Lage ist, die Bilder verschwinden zu lassen, ...![]()
Original von surfin
Mir fällt in der letzten Zeit unangenehm häufig auf, dass Akteninhalte publik werden. Ich vermute mal Scanner und eMail senken die Hemmschwelle, Informationen weiterzugeben.
Es handelt sich um Bilder, die anscheinend im Grenzbereich sind.
Generell kann kein Betroffener etwas für Pädophile Neigungen, das ist nichts, was sich jemand aussucht. Man kann und darf Betroffene daher nicht wegen dieser Neigung be- und verurteilen. Pädophile haben mit ihrer Sexualität ein Problem, sie dürfen dieser nie nachgeben. Edathy hat das getan und Bilder im Grenzbereich im Internet bestellt und das kann man beurteilen.
Egal ob strafrechtlich relevant oder nicht, solch Bilder oder Videos sind Missbrauch von Kindern, die für Aufnahmen "verwendet" werden, denen sie nicht zustimmen würden wenn sie die Bedeutung verstehen würden - egal ob sie gezwungen wurden oder nicht. Edathy hat das nicht gestört und bestellt. Das macht ihn für mich als Politiker völlig untragbar. Edathy muss ebenfalls klar gewesen sein das er, wenn das rauskommt politisch erledigt ist oder vor allem erpressbar ist.
Auch das hat ihn nicht gestört. Das macht ihn ebenfalls untragbar.
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Original von Orthogräfin
Es handelt sich um Bilder, die anscheinend im Grenzbereich sind.
Entweder sind die Bilder legal, oder sie sind es nicht.
Trotzdem machen ihn die Ermittlungsbehörden zum Freiwild - nicht, weil er straffällig wurde (und selbst da ist das inakzeptabel), sondern weil er ist, was er ist.
Und Edathy ist ja auch nicht der einzige Politiker mit moralischen Verfehlungen...
Und das sehe ich anders - schließlich ist er ja zurückgetreten, bevor die Staatsanwaltschaft mit der lokalen Presse im Schlepptau seine Wohnung hat durchsuchen lassen.
Insofern halte ich die Bezeichnung der Staatsanwaltschaft als "selbstverliebt" für außerordentlich euphemistisch.
Schnell war klar: Das 60-Minuten-Ziel konnte der Transrapid nur dann einhalten, wenn er nirgends einen Zwischenstopp einlegen würde. Doch genau das war vorgesehen, in Schwerin und an den Stadträndern von Hamburg und Berlin, so stand es im "Magnetschwebebahnbedarfsgesetz".