Ich will kein Getränk!

    • Original von Biggi
      Du gräfin das hilft bei uns schon garnicht. Die legen dann ihre Werbung auf die Treppe.


      Bei uns im Hause ist man sich dahingehend einig, das Werbung nicht erwünscht ist.
      Prospektverteiler werden schon an der Tür mit einem hübschen Messingschild darauf hingewiesen, das Wurfsendungen nicht erwünscht sind.
      Positiver Nebeneffekt - > In den Nebenkosten fehlt seither eine 120 Ltr. Altpapiertonne!
      So viel kam in unserem Haus an Werbung + 2x wöchentlich Tagespost die auch niemand liest, zusammen! :O
      Büchermäßig bin ich nicht so lesetechnisch unterwegs!

      Cora Schumacher

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    • Noch einfacher...
      Ich habe unten an der Strasse ( bei Garage und U.S.Mailbox ) die blaue Papiertonne hingestellt und einen Zettel an die Mailbox ( wasserdicht laminiert ) angebracht.
      Die Postboten sind mittlerweile so gut erzogen, dass sie Wurfsendungen sofort in die Papiertonne werfen und die Normalpost eben in die Mailbox einige Zentimeter höher.
      Denn wieder mitnehmen ist nicht, die sind froh wenn ihr Autochen am Ende der Tagestuor vom Werbemüll frei ist....
      Bis jetzt hats geklappt und auch normale Post wurde nur in der Mailbox eingeworfen.... :]
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:

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    • Freitag nachmittag, wir sind mit unseren Kiddies unterwegs in das Reiterwochenende.

      Nachdem wir dann 2 Stunden fuhren, die Kinder erst einschliefen und dann hungrig wieder wach wurden, hielten wir es an der Zeit, den Kindern und uns etwas zu essen zu kaufen und ihnen Gelegenheit zu geben, sich ein wenig Bewegung zu verschaffen.

      Wir steuerten den nächsten Autohof an und fuhren auf den Parkplatz von McDonald's. An der Theke spielte sich dann folgende Szene ab:

      V = Vater = ich
      K = Kind oder Kinder
      M = McDonald's Brötchenschubse, Zahl

      M 1 (dem Kind eine Tüte Gummibärchen reichend): Hier mein Kind, die magst Du doch

      V: Nein, die Kinder bekommen bitte keine Gummibärchen, die sollen erst was essen, danach kann man darüber reden

      M 1: nicht hörend: Hier mein Kind, Du auch

      V: Hallo? Würden Sie das bitte unterlassen, wie ich soeben anführte, bestimme ich, ob die Kinder Süßigkeiten bekommen und nicht Sie.

      M 1: Samelt die Tüten wutschnaubend wieder ein.

      V: wartet immer noch auf die Mutter, die auf der Toilette war.

      M 2 in einen Becher greifend (10 sek. später): Hier Kinder, das ist für Euch.

      V: Wie ich soeben Ihrer Kollegin mitteilte, möchte ich nicht, daß die Kinder Gummibärchen essen, des Weiteren wäre ich dankbar, fragten Sie doch bitte erst die Eltern und dann die Kinder. Alldieweil die Eltern sonst Probleme bekommen, den Kindern zu vermittteln, daß sie erst was vernünftiges essen sollen (inwiefern Hamburger vernünftig sind, lasse ich mal außer Betracht)

      M2: reißt den Kindern die Tüten wieder aus der Hand

      V: (Mutter mittlerweile erleichtert von der Toilette zurück) bestellt das wohlfeile Mahl.

      M 3: Greift unter den Thresen und zückt (ihr denkt es Euch schon) Für jedes Kind gleich 2 Tüten Gummibärchen.

      V: nun schon signifikant lauter: Hören Sie mal, ich habe Ihren 2 Kolleginnen bereits erklärt, daß ich es für sinnvoller hielte, fragten Sie erst uns, auf das wir keinen Streß mit den Kinder bekommen.

      M 3: aber wieso denn? Gummibärchen sind doch gesund. Die Gelatine ist gut für den Knochenaufbau.

      V. (guckt ungläubig) Gummibärchen bestehen zunächst mal aus Zucker, ob Gelatine wirklich gut für den Knochenaufbau ist, ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen und es soll Kinder geben, die allergisch auf Gelatine reagieren.

      M 3: oh, daß habe ich nicht gewusst.

      V: (verärgert) aber erst mal anbieten, oder was?
      V beruhigt sich langsam wieder

      M 4: Während Vater nach dem Gelde schaut: Hier Kinder.....

      V: sichtlich verärgert, nun wirklich laut werden :wüt: :mecker: macht der M 4 klar. daß er nun seit 5 Minuten versucht, seine Kinder vor den Fährnissen der Gummibärchen fern zu halten und das er sich so langsam vera... vorkommt, weil anscheinend der Elternwille hier nichts mehr gilt und Er das für fortgesetzte versuchte Körperverletzung hält usw. usf.

      Daraufhin eilt der Manager an den Thresen und fragt nach dem Grund der Verärgerung. Der Vater berichtet ihm - immer noch sichtlich erregt - das Vorkommnis und bittet ihn, doch die Mitarbeiter dahingehend zu instruieren, daß erst die Eltern gefragt werden. Er versprachs (wohlwissend, daß er nichts dergleichen unternehmen wird) und frug, ob er mir als Entschädigung eine Apfeltasche anbieten dürfe? Ich dachte, ich bin im falschen Film.

      Ich mag keine Apfeltaschen, die sind schleimig und eklig. Ich will, daß ich gefragt werde, bevor meine Kinder mit Süßigkeiten vollgestopft werden, ich will, daß man meine Kinder nicht als Werbeträger missbraucht und auch will ich nicht, von meinen Kindern tyrannisiert werden, zu McDonald's zu fahren, weil es da Gummibärchen gibt.

      Gruß Ivanhoe
      heute mal ohne Signatur
    • @ Ivanhoe...

      Frage:
      Das erste Mal bei McD.... gewesen ?
      Ist das dort generell gängige Praxis ?
      Mögen "dumme Fragen" sein, aber ich war noch nie in diesem Fresstempel gwesen und habe es auch in Zukunft nicht vor, dort Einzukehren.....
      Unsere Tochter kam vor einiger Zeit mal überraschend zu Besuch und brachte etwas von McD... mit.....
      Nun gut, der frische Salat war zwar etwas für meine Frau, aber alles andere...nichts für einen verwöhnten Feinschmecker wie mich...und dann der Abfall und die ganzen Umverpackungen.....hätte schon fast für ein Feuerchen zum Erstellen eines Vollbads gereicht ( etwas übertrieben.... ;) ) :]
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
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    • Ich finde dieses Verhalten unmöglich.

      Nicht das der Angestellten von McDonalds, sondern das Ihre, verehrter Ritter. Was spricht dagegen, den Kindern zu sagen, daß sie die Süßigkeiten erst nach der Mahlzeit essen dürfen? Das wäre in meinen Augen wesentlich pädagogischer gewesen, als dort (auch Ihren Kindern!) den Eindruck zu vermitteln, daß Sie sich nicht beherrschen können.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Liebe Gräfin,

      darum ging es nicht. Ich denke, wenn man 4 mal seinen Standpunkt und seine Erziehungsmethoden verteidigen muss, hat man durchaus das Recht, einmal die Beherrschung zu verlieren. Ich möchte aber noch betonen, daß ich nicht ausfällig geworden bin. Ich bin zwar lauter geworden, habe aber nicht rumgeprollt.

      Ich möchte auch noch klar stellen, daß wir als Eltern entscheiden, ob und wann die Kinder Süßigkeiten bekommen, nicht die Mitarbeiter von McDonald's oder sonst wer Fremdes. Sie bekommen genug Süßigkeiten von uns, daran haben sie keinen Mangel. Wie soll man den Kindern klar machen, daß sie nichts annehmen sollen, von Leuten, die sie nich kennen, wenn sie überall etwas zugesteckt bekommen.

      Gruß Ivanhoe
      heute mal ohne Signatur
    • Lieber Ivanhoe, wie sollte jemand annehmen, daß Sie auf die Ernährung Ihrer Kinder achten, wenn Sie bei McDonalds einkehren?

      Und nochwas: halten Sie es wirklich für gut, daß Ihre Kinder erleben, wie Sie reagieren, wenn Sie nicht sofort Ihren Willen bekommen?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Liebe Gräfin,

      laut Paracelsus macht die Dosis das Gift. Ebenso wenig, wie wir Süßigkeiten verteufeln, sollte man das Essen bei McDonald's, Burger King und Co . verteufeln. Wenn wir ca. 3 mal im Jahr zu einem dieser Restaurants fahren, kann man kaum von ungesunder Ernährung reden. Außerdem darf man auch nicht vergessen, daß wir unterwegs waren und der Aufenthalt in einer Raststätte auch nicht gesünder ist. Wenn Du Dir mal die Nährwerte dessen ansiehst, was es dort zu essen gibt, wird Dir sicher auffallen, daß es um ein vielfaches ungesünder sein wird (vor allem was Fett anbetrifft). Wenn ich dann den Preis gegen die Qualität matche, die i. d. R. an Autobahnraststätten geboten wird, fahre ich besser bei Burger King und Co. Denn dort gibt es eine definierte Qualität, die strenger überwacht wird, als die Raststätten oder andere Restaurants.

      Es mag ja sein, daß Du es nicht magst, das ist auch ok. Ansonsten aber weiß ich, daß wir unsere Kinder schon sehr gesung ernähren.

      Des Weiteren sprach ich auch nicht über das Menü, auch hier ziehst Du leider voreilige Schlüsse. Unsere Kinder aßen einen Salat und ein paar Pommes. Die Burger aß ich!

      Gruß Ivanhoe
      heute mal ohne Signatur

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ivanhoe ()

    • Was spricht dagegen, den Kindern zu sagen, daß sie die Süßigkeiten erst nach der Mahlzeit essen dürfen?

      Nichts. Aber was spricht dagegen, wenn die Bedienung erst mal die Eltern fragt, ob das überhaupt in Ordnung ist.
      Wenn ich an der Reaktion von Ivanhoe überhaupt etwas nicht verstehen kann, dann, warum er erst beim vierten Mal lauter geworden ist.
      Als meine Tochter noch klein war, mußte ich auch gelgentlich deutlich werden. Da war der Schlachter, der ihr jedesmal eine Scheibe Mortadella verabreichen wollte, die Oma, die trotz mehrfacher Aufforderung dies nicht zu tun, immer tonnenweise Süßigkeiten mitbrachte uswusw..

      Selbst heute erlebe ich noch ähnliches. Nicht mit meiner Tochter (die ist zum Glück alt genug um selbst zu entscheiden :D ), aber mit meinem Hund. Ständig begegne ich irgendwelchen vermeintlichen Tierfreunden, die dem Hund etwas "gutes" tun wollen und ihm Kekse, Schokolade oder Reste vom Grillen geben wollen - selbstverständlich ohne mich vorher zu fragen.
      Ja, spinnen die denn?

      Tut mir leid, Gräfin. Aber ich bin der Meinung, dass man solchen Leuten widersprechen muß. Und wenn sie nicht hören wollen, dann gerne auch etwas lauter.

      Die Burger aß ich!

      Das ist ja schon seelische Grausamkeit. :grins:
    • Es ist wirklich hinreissend süß anzusehen, wie Benedikt bei McD. vor seinem Salat sitzt und den isst und ab und an noch eine Pommes dazwischen. Der würde brüllen, klaute man ihm den Salat, die Pommes darf man nehmen :D
      Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.


      Kurt Tucholsky