Wenn ein Politiker nix sinnvolles zu sagen hat...

    • Wenn ein Politiker nix sinnvolles zu sagen hat...

      ... dann dauert es nicht lange bis man den Politischen Gegner in die Nazi Ecke schiebt. Und wenn das beim besten Willen nicht klappt wirft man ihm Nazi Rhetorik vor. Da wird jeder Hinterbänkler zum Sprachschützer wenne s darum geht dem Gegner NS-Rhetorik vorzuwerfen. Sei es nun die Fremdarbeiteräußeung von Lafontaine übe rdie man gewiss streiten mag, aber dieser künstliche Skandal ist affig, gerade wenn man bedenkt das SPD Abgeordnete still und leise genau diesen Begriff von ihren Homepages gelöscht haben...
      Nun schießt Stiegler und zieht hanebüchene Vergleiche:

      spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,364895,00.html

      Der Satz aus dem Unions-Programm "Sozial ist, was Arbeit schafft" erinnere ihn an die Parole "Arbeit macht frei", sagte Stiegler. Die Parole stand an mehreren Konzentrationslagern des Dritten Reichs, unter anderem über dem Eingangstor des Vernichtungslagers Auschwitz.




      Ein schöner Ringeltanz entsteht wo wechselseitig Rücktrittsforderungen mit den entsprechenden Zurückweisungen ausgetauscht werden. Die Protagonisten sind mal wieder in den Medien und machen auf sich aufmerksam. Aber was soll man erwarten wenn sich selbst Ministerinnen nicht zurückhalten können und den US Präsidenten in die Adolf Ecke stellen... Sowas taugt für den Stammtisch, aber nicht fü unser Palament. Aber im September können wir sie abwählen. :evil:
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Die Entgleisungen kommen von anderen Leuten... Aber so lange sowas toleriert und teils gefördert wird wird sich nix ändern. Glos ist auch so ein Fall...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von cosgan
      .........vorallem nur das, was man hören will und was Stimmen bringt, machen tun sie hinterher das was reinpasst.


      Völlig richtig. Aber wäre es nicht sinnvoller, die Schuld nicht nur immer bei den bösen Politikern zu suchen, sondern bei den Wahlschafen, die immer den schönsten Versprechungen glauben?

      Vielleicht sollte man Parteien wählen, die weniger versprechen. Ach, die gibt es nicht? Warum wohl? Weil sie niemand wählen würde.

      In der Demokratie geht es immer nur um die Wahl des kleineren Übels, ich bin froh, dass niemand für mich das große Übel wählt.
      Religion ist wie wennze ne Wasserpfeife rauchst
      - Karl Mai -
    • Lieber Michael, viele Versprechen sind in der Vergangenheit auch eingelhalten worden, das waren Geschenke im Gießkannenprinzip und sie sind ein Grund, warum wir heute da stehen wo wir stehen. Denen war damals schon klar, dass es ein Fehler war, sowas zu bewillgen und wurden gewarnt, aber es war jedes Mittel recht, die Wahl zu gewinnen. Nach dem Motto, was interessiert mich, wie es in 30 Jahren aussieht, jetzt wollen wir gewinnen.
    • Original von catho
      Wobei mich wundert, dass die CDU mit der mit der Ankündigung der Mehrwertsteuererhöhung in den Wahlkampf geht. Normalerweise verabschiedet man so was doch erst nach der Wahl. :)


      Ganz einfach, weil es im Grunde klar war, dass sie auch mit der SPD kommt ;)

      Sowas kann man dann den Wählern als unbequeme, aber ehrliche Wahrheit verkaufen.

      @Cosgan ich weiss, was Du meinst, und sowohl Du als auch die Warner haben/hatten Recht. Aber so gewinnt man eben Wahlen. Der Dumme ist immer der Wähler, aber wohlgemerkt nicht erst nach der Wahl :D
      Religion ist wie wennze ne Wasserpfeife rauchst
      - Karl Mai -
    • jaja die Mehrwertsteuererhöhung. Die war ja gut vorbereitet und sowieso allen klar. Dann kann man mit diesem Scheinopfer auch gut in den Wahlkampf ziehen. Der Bevölkerung wird suggeriert, daß durch dieses "Opfer" alles ins Lot gebracht wird.

      Nichts ist. Sie dient besonders den Landesfürsten dazu, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen. Also wird nur ein Teil dazu verwendet, die Alo-Versicherung öffentlich zu stützen.

      Soviel zu diesem Trick.

      Ansonsten ist überhaupt nichts klar. Selbst die vielbeschworene Kopfpauschale für die KV soll erst 2007 oder 2008 folgen. Weil man ja noch nicht wisse, wieviel Geld man hat.

      Der gegenwärtige Wahlkampf unterscheidet sich überhaupt nicht von anderen. Man hat nur erzählt, daß man dieses Mal ausnahmsweise vor der Wahl die Wahrheit sagen würde.

      Interessant übrigens, daß sich gleich die Benachteiligten gemeldet haben. Die Beamten klagen, daß sie von diesem Manöver nichts haben, weil sie nun die Mehrwertsteuer zahlen müssen aber keinen Gegenwert erhalten. Schließlich zahlen die Beamten nix in die Alo-Versicherung.

      Diese Debatte ist nichts als ein Popanz und in der Auswirkung und den zu erwartenen Einnahmen völlig belanglos.

      Joei