Neue Linkspartei

    • Die PDS und die WASG treten bei der Bundestagswahl anscheinend zusammen an und wollen sich später vereinigen.
      Antreten werde die beiden "macht euern Scheiß doch alleine"-Politiker Gysi und Lafontaine. Mal sehen wann sie diesmal hinschmeißen. Ich halte beide für kluge Köpfe und sie sagen viel vernünftiges, wählen werde ich sie aber nicht! Wem ich meine Stimme gebe soll damit bitte halbwegs verantwortlich umgehen. Und das sehe ich nicht.
      Klasse, da bemühen sich die "Realos" in der PDS jahrelang das diese Splittergruppen im Westen keinen Einfluss erlangen und nun holt man sie mit offenen Armen ins Boot. Und auch den ehemaligen Bundesgschäftsführer Hiksch hätte man wieder mit dabei. Na toll.
      Wie ich finde ist das ein Riesenfehler der PDS. Als ernstzunehmende Partei disqualifizieren sie sich damit mal wieder.








      Und da die Partei sollte sie den doch langfristig erfolg haben ebenso bei SPD und Grünen Wählern "wildert" können sich die CDU und FDP beruhigt zurücklehnen...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von Traumtänzer
      Wie ich finde ist das ein Riesenfehler der PDS. Als ernstzunehmende Partei disqualifizieren sie sich damit mal wieder.


      Das sehe ich ganz genauso. Das wird die PDS außerdem im Osten haufenweise Stimmen kosten.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Original von Traumtänzer
      Antreten werde die beiden "macht euern Scheiß doch alleine"-Politiker Gysi und Lafontaine.

      ......gegen den "ich-hab-keine-Lust-mehr"-Kanzler Schröder. ;)

      Mal sehen wann sie diesmal hinschmeißen.

      ........sagte Münte, als er feststellen mußte, daß den Sozis die Felle davonschwimmen.

      Wem ich meine Stimme gebe soll damit bitte halbwegs verantwortlich umgehen. Und das sehe ich nicht.

      Ich auch nicht zur Zeit. Weit und breit niemand im Bundestag zu sehen. ;)

      Und auch den ehemaligen Bundesgschäftsführer Hiksch hätte man wieder mit dabei. Na toll.

      Wenn wir jetzt anfangen würden, Figuren zu zählen, käme man auch bei den Altparteien auf ein schönes Panoptikum. ;)

      Als ernstzunehmende Partei disqualifizieren sie sich damit mal wieder.

      Wie austauschbar doch die Argumente sind. Wenn wir wenigstens eine einzige ernstzunehmende Partei hätten. ;)

      Und da die Partei sollte sie den doch langfristig erfolg haben ebenso bei SPD und Grünen Wählern "wildert" können sich die CDU und FDP beruhigt zurücklehnen...

      Das kann man doch in Ruhe abwarten. Da die Sozis auf lange Sicht eh keine Chance mehr haben, ist das sowieso egal.

      Ich erinnere mich noch an die Zeit, als die Grünen sich auf den Weg machten. Der Kübel Häme, der über sie ausgeschüttet wurde, war auch nicht kleiner. Für die CSU sind die Grünen ja heute noch der Klassenfeind.

      Ein politisches Feld, das unbeackert bleibt, sucht sich eben eine neue Partei. Wer das wohl verursacht hat?

      Joei
    • Original von Onkel_J
      ......gegen den "ich-hab-keine-Lust-mehr"-Kanzler Schröder. ;)


      Was wär den dein Vorschlag bis zur Wahl 2006? Das von Schröder ist kein keine Lust haben, es ist einfach nur sinnlos. Er kann sich jede Gesetzesinitiative im Bundesat abblocken lassen oder die Gesetze derart nach Gusto der CDU anpassen lassen das die sie passieren lässt. Die schläge dafür kriegen dann er bzw. die SPD und die CDU wird gewählt. Die Entschidung nachdem die SPD Regierungen in den Ländern reihum abgewählt wurden dem Volk zu geben finde ich nach wie vor beachtlich und auch ehrlich.

      ........sagte Münte, als er feststellen mußte, daß den Sozis die Felle davonschwimmen.


      Siehe oben. Das Land ist unregierbar. Es geht einfach nicht. Gysi hat sich ne billige Affäre gesucht um sich aus derselben zu ziehen und was für einen wichtigen Grund hatte Oskar nochmal?


      Ich auch nicht zur Zeit. Weit und breit niemand im Bundestag zu sehen. ;)


      So schlimm ist es nun auch wieder nicht. da sitzen fähige Leute, in allen Parteien. Nur haben die meist nicht viel zu sagen... :evil:

      Wenn wir jetzt anfangen würden, Figuren zu zählen, käme man auch bei den Altparteien auf ein schönes Panoptikum. ;)


      Darum gehts doch gar nicht. Ich verfolge mit Interesse die Politik der PDS und deren politische Richtung. Und ich erinner mich mit grausen an die Zeit wie Hiksch, Dehm und Zonen-Gabi das sagen hatten und die PDS zielstrebig von jeder politischen Realität weggeführt haben. Dann konnten zum Glück Bisky und Co. das Ruder wieder übernehmen. Das man sich aber diese Querulanten nun zurückholt ist mir unverständlich und macht für mich die Partei einfach nicht wählbar.


      Wie austauschbar doch die Argumente sind. Wenn wir wenigstens eine einzige ernstzunehmende Partei hätten. ;)


      Keine Alternative zu haben ist auch eine, gell?

      Das kann man doch in Ruhe abwarten. Da die Sozis auf lange Sicht eh keine Chance mehr haben, ist das sowieso egal.


      Doch haben sie, die rappeln sich wieder auf. :D

      Ich erinnere mich noch an die Zeit, als die Grünen sich auf den Weg machten. Der Kübel Häme, der über sie ausgeschüttet wurde, war auch nicht kleiner. Für die CSU sind die Grünen ja heute noch der Klassenfeind.


      Wobei die Grünen ein Ziel hatten. Hat die Wasg auch eins? Wie sagt der mecklenburgische Arbeitsminister so schön:

      "Nur gegen die Agenda 2010 und Hartz IV zu sein, reicht nicht aus."

      Recht hat er.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Mein Vorschlag wäre es, bis 2006 das gemeinsam durchzuführen, was sie im sogenannten Gipfel mit der CDU beschlossen hatten. Unter anderem die Föderalismus-Reform.

      Oskar paßte damals die Richtung von Schröder nicht. Wie mir übrigens auch von Anfang an nicht. Schröder hat nie nach 1998 versucht, irgendetwas gegen die Arbeitslosigkeit zu unternehmen trotz seiner gewaltigen Sprüche im Wahlkampf. Oskar war die Politik nicht links genug.

      Es hat wirklich keinen Zweck, sich über einzelne Figuren den Kopf zu zerbrechen. Einfach mal Politik machen lassen und sehen, was dabei herauskommt. Jetzt vor dem CDU-Sieg ist die Gelegenheit günstig, mal zu sehen was die neue Gruppierung so anstellt.

      Zu den SPD-Chancen: Vergiß nicht, wielange die Sozis gebraucht haben, um überhaupt mal den Bund regieren zu dürfen.

      "Nur gegen die Agenda 2010 und Hartz IV zu sein, reicht nicht aus."


      Das wäre in der Tat zu einfach. Wobei ich mich allerdings frage, ob die Maßnahmen überhaupt etwas bewirken. Abgesehen davon ist meine Meinung von Anfang an dieselbe geblieben: Alle Maßnahmen und insbesondere Belastungen müssen solidarisch von der ganzen Gesellachaft getragen werden.

      Wie lächerlich diese Regierung inzwischen hantiert, mag man an der neuesten Botschaft von Sprechblase Clement sehen:
      Rot-Grün will durch kräftige Lohnerhöhungen die Binnenkonjunktur ankurbeln. Bislang hatte die rot-grüne Regierung den Gewerkschaften Lohnzurückhaltung gepredigt.

      spiegel.de/wirtschaft/0,1518,359936,00.html

      Joei

      P.S. Schröder hat geglaubt, daß die Wahlankündigung ein großer Coup wäre, um die Partei zu disziplinieren und ihr bessere Wahlchancen zu verschaffen. Er hat sich dieses Mal verzockt. Das Gegenteil tritt ein. Die Sozis stehen blamierter da denn je.

      J.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Onkel_J ()

    • Mein Vorschlag wäre es, bis 2006 das gemeinsam durchzuführen, was sie im sogenannten Gipfel mit der CDU beschlossen hatten. Unter anderem die Föderalismus-Reform.


      Schön wäre es gewesen aber warum sollte die CDU da mitspielen? Im Wahljahr der Regierung einen Riesenerfolg gönnen? Vor allem wenn man das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 1:1 so umsetzen könnte wie man selber das haben will? Keine Chance.

      Oskar paßte damals die Richtung von Schröder nicht. Wie mir übrigens auch von Anfang an nicht. Schröder hat nie nach 1998 versucht, irgendetwas gegen die Arbeitslosigkeit zu unternehmen trotz seiner gewaltigen Sprüche im Wahlkampf. Oskar war die Politik nicht links genug.


      Ihm passte die Form der Sandburg nicht, aber er hatte ein Schippchen in der Hand - nur hat er es weggeworfen. Er hätte die SPD mit lenken können, seine Stimme zählte viel in der SPD. Er hat hingeworfen und lieber BILD Kommentare geschrieben. Ich war damals heftig enttäuscht und der Typ ist bei mir durch.

      Zu den SPD-Chancen: Vergiß nicht, wielange die Sozis gebraucht haben, um überhaupt mal den Bund regieren zu dürfen.


      Und sie haben es dennoch ein zweites mal geschafft. Ich glaube nicht das man die abschreiben sollte. Ine in paar Jahren wenn die Leute merken die CDU macht es nicht besser kommen sie zurück.


      P.S. Schröder hat geglaubt, daß die Wahlankündigung ein großer Coup wäre, um die Partei zu disziplinieren und ihr bessere Wahlchancen zu verschaffen. Er hat sich dieses Mal verzockt. Das Gegenteil tritt ein. Die Sozis stehen blamierter da denn je.


      Das ist in der Tat gerade heftig. Die CDU macht ein Theater und alle schreien durcheinadner aber die SPD schafft es noch lauter zu sein. Erst gegen die Grünen, dann gegen die Parteilinken, woraufhin die anfangen gegen Köhler zu schießen. Total gaga.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von Rincewind
      Klasse, da bemühen sich die "Realos" in der PDS jahrelang das diese Splittergruppen im Westen keinen Einfluss erlangen und nun holt man sie mit offenen Armen ins Boot.



      Passend dazu:
      taz.de/1/politik/deutschland/a…/?src=TE&cHash=e3366ef128

      Der Kampf um den künftigen Kurs der Partei hat auch eine machtpolitische Seite. Auf dem Parteitag in Cottbus im Mai wird eine neue Führung gewählt. Einen nach 50 Prozent PDS und 50 Prozent WASG quotierten Vorstand wie bei der Parteigründung im Juni 2007 wird es nicht mehr geben. Es gilt das freie Spiel der Kräfte. Zum ersten Mal auf einem Parteitag dürfte die Dominanz der Reformer der alten PDS gebrochen werden - und damit auch im neuen Vorstand.

      Lafontaine macht seine Truppen schon heiß. Auf einer Zusammenkunft mit den Chefs der West-Landesverbände vor zwei Wochen in Frankfurt am Main erklärte er ihnen, was von den Reformern im Osten, insbesondere denen in Berlin, die mit der SPD regieren, zu halten sei: nichts. In einer wütenden Tirade beschimpfte er sie als "rechte Sozialdemokraten". Lafontaine forderte die Westgenossen auf, in ihren Landesverbänden endlich mehr Mitglieder zu gewinnen. Dann könne seine Mehrheit in der Partei dauerhaft gesichert werden.


      Das dürfte den Status des für mich Unwählbaren weiter zementieren.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin