Internet-Rundfunkgebühr ab 2007

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    • aus o.a. Link
      Den Privatsendern sind die hohen Kosten für den Ausbau von DVB-T ein Dorn im Auge. Zwar erhalten sie in Bayern und Nordrhein-Westfalen staatliche Zuschüsse, diese sind aber ins Visier der Wettbewerbshüter der EU-Kommission geraten.

      Wieso erhalten private Rundfunkbetreiber Zuschüsse von Landesmedienanstalten zweier Bundesländer? 8o
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Ganz einfach.

      Bayern - Sitz von Pro Sieben, Sat 1 und Co. in Unterföhring
      Nordrhein - Westfalen - Sitz der RTL Gruppe in Köln.

      Ich glaube kaum das es ein Zufall ist das gerade diese beiden Bundesländer fördern... Ist eine Form von Standortpolitik.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • DVB-T ist jedenfalls auf dem flachen Land eine Totgeburt. Warum sollten sich Haushalte, die eine SAT-Schüssel auf dem Dach haben, eine DVB-T Anlage zulegen. Somit ist eine Erweiterung des Zuschauerkreises dort nicht zu erwarten.
      In den Städten sieht es da schon anders aus. Dort steht DVB-T in Konkurenz zum kostenpflichtigen Kabelfernsehen.
    • Es gibt auch in den Städten dazu gar keinen Grund. Hier in Meck-Pom wurde der analoge Antennenempfang abgeschaltet und bei DVB-T ist kein einziger Privatsender dabei...

      Die Senderliste:

      ARD Das Erste, ZDF, ZDF dokukanal, ZDF infokanal, ZDFdigitext, 3sat, NDR Fernsehen, MDR Fernsehen, RBB, Ki.Ka

      Ganz toll. Höchstens konkurrenzloser millionenteurer Schwachsinn. Ich kenne hier niemanden der sich überhaupt für DVB-T interessiert bei der Masse an empfangbaren Sendern...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Zum Thema habe ich heute gelesen:

      auch Geldautomaten werden GEZ- pflichtig, da ans Internet angeschlossen.... .

      Quelle
      frankfurt-main.ihk.de/presse/meldungen/2006/03721/index.html
      "Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.
      Das Fortschreiten zur entwickelten Inhumanität ist dann nur noch eine Frage der Zeit."
      (Albert Schweitzer)
    • Mir sitzt die GEZ mit einem Auskunftsverlangen im Nacken.

      Ich habe bereits vor einem Jahr wegen des gleichen Sachverhaltes eine wahrheitsgemäße Auskunft erteilt. An diesem Sachverhalt hat sich nichts geändert.

      Bin ich denn verpflichtet, jedes Jahr wieder eine Auskunft zu erteilen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hägar ()

    • Hochverehrte Damen und Herren Rundfunkgebühreneinzieher,

      ich bedanke mich für Ihren freundlichen Brief vom soundsovielten, obgleich ich recht überrascht war, schon wieder von Ihnen zu hören, da Sie das gleiche Ansinnen bereits vor einem Jahr an mich gerichtet haben. Die von Ihnen erbetene Auskunft habe ich Ihnen am tt. mmmm jjjj schriftlich übersandt, eine Änderung ist nicht eingetreten.

      Ich bin mir meiner Pflichten, aber auch meiner Rechte als Rundfunkteilnehmer bewußt. Sollten sich in meinem Haushalt für die Rundfunkgebühr relevante Änderungen ergeben, werde ich Sie unaufgefordert und fristgemäß informieren.

      Ich erwarte, daß Sie das Porto für diesen Einschreibebrief von der im November 2006 einzuziehenden Rundfunkgebühr absetzen und bitte Sie außerdem, das Geld der Gebührenzahler nicht derart zu verschwenden, indem Sie mich mit völlig unnötigen Auskunftsverlangen belästigen.

      Mit freundlichen Grüßen


      Genauso würde ich das abschicken.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • So in etwa dachte ich mir es auch. Nur investieren werde ich nichts. Die bekommen ihren vorgefertigten Umschlag ohne Porto zugesandt. :D

      Ich frage mich nur wieviel Geld die bei dieser Aktion verschleudern.
      Offensichtlich wurden die Telefonbücher gescannt. Wenn die GEZ 2005, die erhaltenen Auskünfte nicht gespeichert hat, sind 2006 unnötige Anfragen versandt worden. Schwer einzuschätzen wieviele das wohl sind. Auf jeden Fall sind unnötige Kosten entstanden.
    • Da werden wohl nicht nur Telefonbücher gescannt, sondern noch sämtliche Kombinationen probiert:

      Meine GEZ-Gebühren bezahle ich als Elmar XXXX
      Nun kriege ich eine Aufforderung zu zahlen als XXXX Elmar,
      obwohl in unserer Stadt keine Person mit diesem Namen existiert, ferner wurde
      die Hausnummer von xx-x in xxx geändert, diese gibt es auch nicht.

      Elmar
    • Ich habe das etwas anders gemacht:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      heute bekam ich Besuch von einem Ihrer Gebühreneintreiber.

      Da wir nach wie vor keine Fernseher besitzen und wir auch in absehbarer Zeit keinen anzuschaffen gedenken, bitte ich Sie von weiteren Besuchen Abstand zu nehmen. Sollten wir wider Erwarten doch ein solches Gerät erwerben, werden wir unseren Gebührenverpflichtungen selbstverständlich nachkommen.

      Vorsorglich erteile ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern Hausverbot für unser gesamtes Grundstück. Sollten Sie dennoch widerrechtlich mein Grundstück betreten, werde ich Klage gegen Sie einreichen.

      Mit freundlichen Grüßen


      Dem schloss sich ein zweites Schreiben an, in dem ich erfahren wollte, welche Daten nach BDSG über uns gespeichert sind. Der Auskunftspflicht kamen sie nur sehr zögerlich und nach Androhung rechtlicher Schritte nach.

      Bis heute erfolgte kein weiterer Besuch der GEZ.

      Gruß Ivanhoe
      heute mal ohne Signatur
    • Eigentlich hatte ich den Thread seinerzeit eröffnet, um über die zum 1.1.2007 eintretenden Änderungen zu diskutieren, nicht über die Rundfunkgebühr im allgemeinen.

      An diese Tatsache wurde ich insbesondere durch einen Thread in einem anderen Forum erinnert - vielen Dank an Sim, daß er die Diskussion dort wieder in Gang und in die richtige Richtung gebracht hat - auch wenn ich sowohl die Fortführung der Diskussion als auch die Bewertung von 74 Beiträgen lieber hier im CC gelesen hätte. ;)

      Tja, was ändert sich nun wirklich? Für den Privatmann, der bereits die volle Rundfunkgebühr zahlt, ändert sich in der Tat nichts. Wohl aber für den, der sich bewußt gegen TV und Radio entscheidet, aber einen internetfähigen Rechner besitzt. Und wenn er den auch noch beruflich nutzt, dann zahlt er künftig sogar doppelt.

      Diese Gebühr fällt auch dann an, wenn man seinen privaten PC auch dienstlich nutzt - das trifft alle Berufsgruppen, deren Angehörige auch zu Hause arbeiten (müssen), zum Beispiel Jounalisten oder Lehrer. Perfide dabei: die PCs können andererseits nicht von der Steuer abgesetzt werden, weil sie eben nicht ausschließlich beruflich genutzt werden.

      Und was ist mit internetfähigen PCs, die in Rechtsanwaltskanzleien, Architekturbüros, Werbeagenturen und Arztpraxen stehen? Auch für die läuft das bis zum 31.12. 2006 befristete PC-Moratorium aus - das heißt, wenn dort nicht bereits Radio oder Fernseher angemeldet sind, ist für diese Rechner Rundfunkgebühr zu zahlen. Dabei ist übrigens völlig unerheblich, ob diese Rechner überhaupt für Streaming und Wiedergabe von audiovisuellem Content geeignet sind, maßgeblich ist einzig und allein die Möglichkeit des Internetzugangs.

      Lieber Sim, ich kann nicht begreifen, daß du diese Art der Gebührenerhebung offensichtlich nicht nur gutheißt, sondern auch noch verteidigst. Und vor allem kann ich nicht verstehen, daß du gegen die Meinungen derer argumentierst, die mit dieser Art der aufgedrängten Bereicherung nicht einverstanden sind - auch wenn es sie vielleicht nicht betrifft.

      Was hält denn die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten davon ab, ihr Programmangebot im Internet zu verschlüsseln? Jeder Rundfunkgebührenzahler hat eine GEZ-Nummer - die sollte doch beim Zugriff auf audiovisuelle Angebote im Internet als Autorisierung ausreichen? Damit wäre sichergestellt, daß ausschließlich diejenigen bezahlen, die das Angebot auch tatsächlich nutzen - und nicht pauschal alle, weil sie das Angebot nutzen könnten.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Damit wäre sichergestellt, daß ausschließlich diejenigen bezahlen, die das Angebot auch tatsächlich nutzen - und nicht pauschal alle, weil sie das Angebot nutzen könnten.

      Wenn die ÖR auf diese Argumentation eingehen, ist das das Ende der GEZ Gebühren und sie müßten auch ihre Sendungen für TVs verschlüsseln.