Und woher ist das kopiert?
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
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Original von Sweetie73
Und woher ist das kopiert?![]()
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebu ()

Original von sarazena
Schon wieder ein erzkonservativer, halb toter Tattergreis
So wird das nix mit der katholischen Kirche.![]()

Original von sarazena
Schon wieder ein erzkonservativer, halb toter Tattergreis
So wird das nix mit der katholischen Kirche.![]()
Original von IvanhoeBist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.
von Ivanhoe
Was hast Du denn erwartet? Einen 40-jährigen Schönling, der den Zölibat abschafft, Frauen für das Priesteramt zulässt, Abtreibung, die Pille und ide Homoehe segnet? Revolutionen wird die Kirche nicht durchführen, sondern vorsichtige Reformen.
Wenn Du katholisch bist und Dich das alles stört, dann kannst Du in den altkatholischen Glauben wechseln, die haben das Problem nicht. Bist Du nicht katholisch, frage ich mich, warum Dich das stört. Bist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.

Original von Rincewind
Original von Ivanhoe Bist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.
Weil die katholische Kirche Jahrhunderte gebraucht hat um zu kapieren, dass man Frauen nicht einfach verbrennen darf und es keine Hexen gibt, Kreuzüge keine so tolle Idee sind und ihr komisches Weltbild manchmal der Lebenswirklichkeit völlig abgeht.
Die Hexenverfolgung war vor allem eine weltliche Sache, hier wird der Kirche etwas untergeschoben, was historisch nicht haltbar ist. Vielleicht solltest Du Dich auch erst mal darüber informieren, bevor Du das hier einfach so wiederholst.
Was glaubt ihr, was passieren würde, wenn der Vatikan von heute auf morgen den Zölibat aufheben würde, oder Frauen für das Priesteramt zuliesse?
Bist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.
Original von Steuerzahler1
Warum sollte jemand, der das Gebot keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe zu haben bzw. nach der Eheschließung nur Verkehr mit seinem Ehepartner zu haben nicht beachtet, das Verbot des Benutzens von Kondomen beachten?
Original von Rincewind
Auch andere haben ist kein so gutes Argument. Aber gut, ich ergänze um Ketzer und Häretiker.
Und ja die Kirche hat sich gewandelt und wandeln müssen, da vor ein paar Jahrhunderten die Menschen angefangen haben, das Prinzip und die Folgen zu hinterfragen und die Errungenschaft, Kirche und Staat zumindest im Prinzip zu trennen ist eine der Folgen davon. Aber weit ist es mit den Änderungen nicht her, die Kirche kann hier nur nicht mehr so wie sie mal wollte.
Eines der letzten Rückzugsgefechte der Kirche, vertreten durch die beiden "C"-Parteien im Bundestag erleben wir gerade bei der grundsätzlichen Verweigerung gleichgeschlechtliche Partnerschaften den heterosexuellen gleichzustellen.
Und auch der neue Stellvertreter soll sich in Argentinien massiv in die dortige politische Diskussion eingemischt haben. Dabei geht es nicht darum, dass die Kirche gezwungen werden soll, entsprechende Trauungen durch Priester oder in Kirchen durchzuführen. Die Kirche wehrt sich gegen jede zivilrechtliche Regelung des Themas und greift damit in das Leben von Menschen ein, die mit dem Verein nichts am Hut haben.
Auch die Diskussion zur Pille danach und der Verweigerung einer Behandlung eines Vergewaltigungsopfers in einem Krankenhaus in kirchlicher Trägerschaft ist erst vor kurzem gewesen. Daher bringt mich persönlich eine Feststellung wie:
Bist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.
auf die Palme. Den mit welchem Recht urteilt die katholische Kirche und ihre zölibateren Vertreter über gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder Familienplanung bei Nichtkatholiken?
Original von Ivanhoe
Ja, die Kirche nimmt an der Diskussion teil, weil sie Teil der Gesellschaft ist. Auch daran kann ich nichts verwerfliches finden. Das hat auch die deutsche Kirche gemacht und das soll und muss sie auch.
Bist Du nicht mal gläubig, frage ich mich, mit welchem Recht Du so etwas kritisierst.
Mit welchem Recht, werde ich als Christ mit Gross-Moscheen als Machtsymbolen des Islams in Deutschland und deren Auswirkungen konfrontiert?
Muss mir Beschneidungen, Kopfücher, Burkas und Salafisten gefallen lassen?
Original von Rincewind
Merkst du wenigstens den Widerspruch? Kirche darf als Teil der Gesellschaft in Diskussionen zu Bereichen mitwirken, die sie einen feuchten Kehricht angeht, aber der nicht Gläubige soll die Klappe halten, wenn da ein neuer Vordenker gewählt wird?
Mit welchem Recht, werde ich als [Anhänger beliebiger anderer Religion oder Atheismus] mit Kirchen und Domen als Machtsymbolen des Christentums in Deutschland und deren Auswirkungen konfrontiert?
Muss mir Beschneidungen, Kopfücher, Burkas und Salafisten gefallen lassen?
Wer will DICH beschneiden oder mit einer Burka versehen?
Wollen wir ernsthaft auf diesem Niveau diskutieren? Ich eigentlich nicht...
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ivanhoe ()
Original von IvanhoeSorry, aber ich glaube kaum, dass Du das Recht und die Kenntnis hast, über diesen Menschen so zu urteilen. Ausserdem ist das Altersdiskriminierung. warum sollte er nicht mehr in der Lage sein, die Kriche zu führen.
Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio, ein volksnaher, betagter Wissenschaftler, leitet nun die Katholische Kirche, einer, der schon im vergangenen Jahr, mit 75, dem Papst seinen Abschied als Erzbischof anbieten musste. So verlangte es das Kirchengesetz. Als Vorsitzender der argentinischen Bischofskonferenz bekam er schon vor zwei Jahren einen Nachfolger.
Ein Ruheständler soll nun die verkrustete Kurie reformieren, einen Nachfolger für den kaum älteren Erzbischof von Köln finden, Licht in den Missbrauchsskandal bringen, mehr Frauen an der Verantwortung beteiligen und den Zölibat verteidigen oder durchlöchern. Er soll die Rolle der Weltkirche abseits der Macht, aber im Wettbewerb der Religionen neu konzipieren. Und die Wärme im katholischen Glaubenshaus halten, die durch die bröckelnden Wände und die undichte Haustür entschwindet. Das ist viel.
Quelle: Zeit.de