[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,336657,00.html]Politiker mußten für VW-Gehalt nicht arbeiten[/URL]
Zuletzt war der Druck immer größer geworden - nun hat VW die Vermutungen bestätigt: Der Konzern hat Angestellten, die in die Politik wechselten, seit 1990 das Gehalt weitergezahlt. Gegenleistungen mussten die Parlamentarier nicht dafür erbringen. In Zukunft, gelobt VW, soll Ähnliches nicht mehr vorkommen.
VW-Chef Bernd Bernd Pischetsrieder habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass von diesen Parlamentariern, "ab 1990 nicht gearbeitet werden musste" [...] Die Höhe der an die SPD-Abgeordneten gezahlten Bezüge bewegte sich in der Größenordnung eines vollen Gehaltes.
Gegenleistungen mußten nicht erbracht werden?! Kein Unternehmen zahlt auch nur einen müden Cent, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder gar zu verlangen.
Kann man von einem Volksvertreter und MdB eigentlich verlangen, daß er dem Parlament seine gesamte Arbeitskraft widmet? Wie findet jemand, der in solch einer exponierten Position tätig ist, überhaupt täglich mehrere Stunden Zeit für eine Nebentätigkeit?
Diese "Nebentätigkeit" - vor allem bei Großkonzernen wie VW, Siemens oder RWE oder ohne nachweisbare Beschäftigung ([URL=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,335724,00.html]Quelle[/URL]) - sieht doch sehr nach legaler Bestechung aus.
Ich bin der Ansicht, daß Politiker prinzipiell offenlegen müssen, von wem sie wofür welche Zahlungen erhalten - im Moment hat es ja den Anschein, als ob etliche Voksverteter nicht ausschließlich ihrem eigenen Gewissen verflichtet wären.
Zuletzt war der Druck immer größer geworden - nun hat VW die Vermutungen bestätigt: Der Konzern hat Angestellten, die in die Politik wechselten, seit 1990 das Gehalt weitergezahlt. Gegenleistungen mussten die Parlamentarier nicht dafür erbringen. In Zukunft, gelobt VW, soll Ähnliches nicht mehr vorkommen.
VW-Chef Bernd Bernd Pischetsrieder habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass von diesen Parlamentariern, "ab 1990 nicht gearbeitet werden musste" [...] Die Höhe der an die SPD-Abgeordneten gezahlten Bezüge bewegte sich in der Größenordnung eines vollen Gehaltes.
Gegenleistungen mußten nicht erbracht werden?! Kein Unternehmen zahlt auch nur einen müden Cent, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder gar zu verlangen.
Kann man von einem Volksvertreter und MdB eigentlich verlangen, daß er dem Parlament seine gesamte Arbeitskraft widmet? Wie findet jemand, der in solch einer exponierten Position tätig ist, überhaupt täglich mehrere Stunden Zeit für eine Nebentätigkeit?
Diese "Nebentätigkeit" - vor allem bei Großkonzernen wie VW, Siemens oder RWE oder ohne nachweisbare Beschäftigung ([URL=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,335724,00.html]Quelle[/URL]) - sieht doch sehr nach legaler Bestechung aus.
Ich bin der Ansicht, daß Politiker prinzipiell offenlegen müssen, von wem sie wofür welche Zahlungen erhalten - im Moment hat es ja den Anschein, als ob etliche Voksverteter nicht ausschließlich ihrem eigenen Gewissen verflichtet wären.
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Charles Dickens
Charles Dickens

Insoweit stimme ich mit diesem Teil deiner Aussage nicht überein.

Oder bestimmten Firmen werden Grundstücke zum Bau oder Weiterverkauf angeboten