Der Papst ist auf Reisen. Nach einer Weile wird es ihm langweilig und er sagt seinen Chaffeur:
„Lass mich mal fahren!“
Also tauschen sie ihre Plätze. Später kommen sie in eine Geschwindigkeitskontrolle. Der Papst kurbelt die Scheibe herunter. Dann schaut ihn der Polizist an und stutzt.
Er ruft seinen Chef an und sagt:
„Ich habe hier einen prominenten Temposünder!“
„Egal, er muss trotzdem zahlen! Wer ist es eigentlich?“
„Ein sehr Prominenter! Er hat den Papst als Chauffeur!“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Neulich, nach Ende der großen Ferien, im Lehrerzimmer:
„Hast Du schon mal Schnecken gegessen?“
„Ja, letztes Jahr im Urlaub.“
„Ich würde mir nie welche bestellen!“
„Bestellt hatte ich auch einen grünen Salat…“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Ein Pferd kommt in den Saloon und bestellt einen Whiskey. „Was bin ich schuldig?“ – „Sechs Dollar,“ sagt der Keeper und schluckt, „Also, ein Pferd habe ich noch nie bedient.“ Da meint der Gaul nur: „Bei den Preisen wird es auch das letzte Mal gewesen sein!“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Franz liegt auf seinem Sterbebett. Seine Ehefrau hält die Nachtwache bei
ihm. Sie lässt seine zitternde, zerbrechliche Hand nicht los und Tränen
rinnen an ihrem Gesicht entlang. Sie betet und durch ihr Beten weckt
sie ihn aus seinem leichten Schlaf auf. Ausgemergelt sieht er zu ihr auf
und seine weißen Lippen bewegen sich schwach.
„Liebste Helga“, flüstert er leise.
„Sei ruhig, mein Liebling“, antwortet sie.
„Ruhe dich aus. Pssst, sprich nicht.“
Doch er gab keine Ruhe.
„Helga“, sagt er in einer müden Stimme.
„Ich… Ich muss dir etwas gestehen.“
Schweiß rinnt ihm über die Stirn, seine Hand verkrampft sich.
„Du musst mir nichts gestehen“, antwortet die weinende Helga.
„Es ist alles in Ordnung, schlaf. Schlaf.“
„Nein, Helga. Nein. Ich muss in Frieden sterben. Ich..“, er holt pfeifend Luft.
„Ich habe mit deiner Schwester, deiner bester Freundin, ihrer besten Freundin und deiner Mutter geschlafen!“
„Ich weiß“, antwortet Helga ihm beruhigend.
„Darum habe ich dich ja auch vergiftet, mein Schatz“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Klein Erna 7 Jahre, meldet sich in der Stunde und fragt:
„Frau Lehrerin, kann meine Mutti ein Kind bekommen?“
Sagt die Lehrerin:
„Natrürlich mein Kind.“
Erna fragt weiter:
„Kann meine Schwester ein Kind bekommen?“
Lehrerin:
„Wie alt ist denn deine Schwester?“
Erna:
„18“ Lehrerin:“Ja, da kann sie ein Kind bekommen.“
Wieder Erna:
„Frau Lehrerin, kann ich ein Kind bekommen?“
Lehrerin:
„Nein natürlich nicht.“
Eine Stimme aus der hintersten Reihe:
„Siehst du, ich hab dir gleich gesagt, dass nichts passieren kann…“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Ein katholischer Priester und ein jüdischer Rabbi essen gemeinsam zu Mittag.
Als der katholische Pfarrer ein Stück Fleisch abschneidet, fragt dieser den Rabbi:
„Wann sind Sie so tolerant und probieren von diesem feinen Schweinesteak?“
Da antwortet der Rabbi:
„An Ihrer Hochzeit, Hochwürden…“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Montag morgen in einer Amtsstube.
Fragt ein Sachbearbeiter seinen Kollegen:
„Wie war’s denn im Urlaub?“
Darauf dieser langsam:
„Genauso wie im Büro. Man saß herum, tat nichts und wartete auf das Mittagessen…“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Neulich in der Sportambulanz:
„Wer wird denn nun operiert?“ fragt der Chefarzt den Assistenten.
„Der Mann dort drüben, er hat einen Golfball verschluckt.“
„Und was will der andere Kerl bei ihm?“
„Weiterspielen!…“
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky
Adam zu Gott: Du, Gott, sach mal, warum hast du Eva eigentlich so unheimlich schön gemacht? Gott: Damit du sie lieben kannst! Adam: Aha! Und warum hast du sie so unheimlich dumm gemacht? Gott: Damit sie dich lieben kann!
Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur Kurt Tucholsky