Ein Kind um jeden Preis

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • "Ich denke manchmal, wenn ich wieder von einer drogensüchtigen, (zum Zeitpunkt der Empfängnis) minderjährigen Müttern lese, die ihr Kind verhungern ließ, daß es vielleicht besser gewesen wäre, wenn das Kind dieses Elend nicht hätte erleben müssen. "

      Man muß diesen Leuten konsequent die Kinder so lange entziehen, bis sichergestellt ist, daß sie ihrer Elternrolle gerecht werden können.
    • Natürlich, das geht ja auch nicht anders. Aber die Kinder kommen so lange ins Heim?

      Sicher ist das für ein Kind besser als das Schicksal des zweijährigen Dominic aus Leipzig, aber das sind natürlich auch keine idealen Bedingungen. Hat nicht jedes Kind das Recht, als Wunschkind (und nicht ls unerwünschter Ballast) in einer intakten Familie aufzuwachsen? Schlimm genug, daß die Chancengleichheit aller Kinder ohnehin nur auf dem Papier steht.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Original von Steuerzahler1
      Man muß diesen Leuten konsequent die Kinder so lange entziehen, bis sichergestellt ist, daß sie ihrer Elternrolle gerecht werden können.


      Sorry, bitte verstehen Sie das nicht als Korinthenkackerei: gerecht werden oder nur gerecht werden können?!
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Lieber Steuerzahler, ich komme noch einmal auf diesen Beitrag von Ihnen zurück:
      Original von Steuerzahler1
      Der Schwangerschaftsabbruch ist in manchen Kreisen schon längst als "Verhütungsmethode" akzeptiert.

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß das einen Großteil der Schwangerschaftsabbrüche ausmacht - ein solches Verhalten ist in meinen Augen in höchstem Maße verantwortungslos - und für mich absolut indiskutabel. Aber darum geht es gar nicht, sondern um folgendes:

      Wenn eine Frau derart verantwortungslos handelt, wie kann sie dann der Verantwortung für ein Kind gerecht werden?
      Mit anderen Worten: diese Frau soll ein Kind bekommen und erziehen, wenn sie noch nicht mal für ihren eigenen Körper Verantwortung übernehmen kann oder will?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Liebe Frau Gräfin,

      das sind Eindrücke, die ich aus meinem Lebensumfeld gewonnen habe. Wenn diese Eindrücke andernorts keine Gültigkeit haben, bin ich sehr froh.

      "Mit anderen Worten: diese Frau soll ein Kind bekommen und erziehen, wenn sie noch nicht mal für ihren eigenen Körper Verantwortung übernehmen kann oder will?"

      Nein, erziehen braucht sie es nicht, es gibt viele Paare, die sich ein Kind wünschen und dieser Aufgabe sicherlich vollkommen gerecht würden.
    • Also muß das Kind durch den Staat vor dem Einfluß der Mutter geschützt werden - erst vor der Geburt, dann danach - bis sie nachweist, daß sie ihrer Mutterrolle gerecht wird.

      Wann wird eigentlich der Staat seiner Verantwortung für alle Kinder gerecht?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Ist es nicht eher so das aufgrund der heute allgemeinen Lebenslage wie Arbeitslos, zu wenig Geld, Alleinlebend und Spass haben wollen , es vielen gar nicht mehr in den Sinn kommt sich für ein Kind zu entscheiden ?

      Die Gesellschaft der etwas besserverdienenden und neunmalklugen hat doch schon seid vielen Jahren jeden mit mehr als zwei Kindern als nicht normal hingestellt....

      Es fehlt einfach an positiver Stimmung im Land um Kinder zu bekommen und nicht gleich als " Kriminelle "oder " Rabenmutter" hingestellt zu werden.

      Finanziell ist jeder der Kinder hat raus aus der Spassgesellschaft aber Gottseidank sind auch noch viele da, die das anders sehen

      Hier hängt viel an der Gesellschaft und des persönlichen Umfeldes, ob es Kindern gut oder schlecht geht.
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)
    • Original von Steuerzahler1
      Die Schwangere hat sich entschieden, sich dem ungeschützten Geschlechtsverkehr hinzugeben. Dann möge sie auch bitte zu den Konsequenzen stehen.

      Diesen Beitrag lese ich leider erst jetzt. Mit Verlaub - so kann nur ein Mann sprechen.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Warum ?
      Es ist nunmal die Frau, die schwanger wird. Wäre es der Mann, hätte dieser Kosequenzen zu tragen, wobei ich unter Kosequenzen nur das Austragen verstehe.

      Es steht jeder Frau unbenommen, ihr Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Es gibt in Deutschland unzählbare Paare, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt und die sich ein Kind wünschen.
    • Original von Klapo
      Ist es nicht eher so das aufgrund der heute allgemeinen Lebenslage wie Arbeitslos, zu wenig Geld, Alleinlebend und Spass haben wollen , es vielen gar nicht mehr in den Sinn kommt sich für ein Kind zu entscheiden ?

      Lieber Klapo, das ist imo nicht der Punkt. Wenn ich kein Kind möchte, habe ich genügend Möglichkeiten, das zu verhindern. Und zwar vor der Empfängnis. Nennt sich Verhütung...

      Hier hängt viel an der Gesellschaft und des persönlichen Umfeldes, ob es Kindern gut oder schlecht geht

      Auch das dürfte jedem bekannt sein, der (ungeschützten) Verkehr hat - und ich gebrauche hier absichtlich nicht das Femininum.

      Sollte nicht gerade die Tatsache, daß wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft leben und Kinder immer noch das Armutsrisiko Nummer eins sind, ein Grund für den verantwortungsvollen Umgang mit Verhütungsmittelln sein? Man kann doch nicht einerseits dem Staat diese Kinderfeindlichkeit vorwerfen und dann sich und sein ungewolltes Kind leichtfertig diesem Einfluß aussetzen?

      Die Entscheidung für ein Kind ist immer eine individuelle und sehr persönliche - die Entscheidung gegen ein Kind sollte es auch sein.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Original von Orthogräfin
      Original von Steuerzahler1
      Die Schwangere hat sich entschieden, sich dem ungeschützten Geschlechtsverkehr hinzugeben. Dann möge sie auch bitte zu den Konsequenzen stehen.

      Diesen Beitrag lese ich leider erst jetzt. Mit Verlaub - so kann nur ein Mann sprechen.


      Gräfin, die allerletzte Entscheidung liegt eindeutig bei der Frau.
      Sie muss "nein" sagen wenn nicht die Kosequenzen einer Schwangerschaft eingehen will.
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klapo ()

    • Original von Steuerzahler1
      Warum ?
      Es ist nunmal die Frau, die schwanger wird. Wäre es der Mann, hätte dieser Kosequenzen zu tragen, wobei ich unter Kosequenzen nur das Austragen verstehe.

      Und genau das ist eben die Haltung, die ich nicht verstehen kann. Die Frau trägt schon aus biologischen Gründen das volle Risiko. Die Frau ist es, die wegen der Schwangerschaft möglicherweise ihen Arbeitsplatz verliert. Die Frau ist es, die sich für ihre Entscheidung - ob nun für oder gegen ein Kind - verantworten muß.

      Lieber Steuerzahler, ich stimme mit Ihen völlig überein, daß für den Fall, daß kein Kinderwunsch besteht, eine Empfängnis verhindert werden sollte. Aber das ist nicht nur - ich schrieb es schon gestern - die alleinige Verantwortung der Frau. Weder moralisch noch finanziell.

      Wer wird denn im Fall einer ungewollten Schwangerschaft verantwortlich gemacht? Eine Frau muß ein Kind, das sie nicht will, nicht großziehen, das ist sicher richtig. Aber glauben Sie wirklich, daß es einfach ist, ein Kind auszutragen und dann zur Adoption freizugeben? Daran leiden viele Frauen für den Rest ihres Lebens.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Wie sollte eine Frau wegen einer Schwangerschaft ihren Arbeitsplatz verlieren ? Das Mutterschutzgesetz bietet hiergegen ausreichend Schutz.

      Natürlich trägt die Frau nicht die alleinoige Verantwortung. Aber wie Herr Klapo schon weiter oben schrieb ist sie es, bei der letztendlich die Entscheidung über den Vollzug des Geschlechtsverkehrs fällt.

      Einer Frau fällt die Entscheidung über eine Adoption sicherlich nicht leicht. Ich habe aber erhebliche Zweifel daran, ob ihr der Gedanke an eine durchgeführte Abtreibung ruhige Nächte in der Zukunft berschert ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Steuerzahler1 ()

    • Zu Ihrem letzten Satz: natürlich nicht - aber ich denke, daß zwischen einer Abtreibung und der Freigabe zur Adoption mehr liegt als ein paar Monate Schwangerschaft.

      Und zu Ihrem ersten Satz: das meinen Sie jetzt doch nicht wirklich ernst, oder? 8o

      Welcher Arbeitgeber stellt denn noch eine Frau mit einem oder gar mehreren kleinen Kindern ein, wenn er immer damit rechnen muß, daß sie wegen der Pflege erkrankter Kinder zu Hause bleiben muß? Abgesehen davon, daß er ja zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens