Ganztagsbetreuung nur für Kinder von arbeitenden Eltern

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nun Gräfin,

      zuvorderst, Du bist sehr unhöflich.

      Und dann fehlt Dir imho jedes Verständnis Texte richtig zu verstehen. Anscheinend bist Du auf Konfrontation aus? Haste leider Pech. Als Kinderpsychologe plättschern solche einfach strukturierten Versuche an mir vorbei.

      Es ist außerdem wohl logisch, daß mit Arbeitgeber, der des Pädagogen gemeinst sein muß, wenn Du von arbeitsrechtlichen Konsequenzen schreibst. Denn merke, auch Kindergärtnerinnen haben einen Arbeitgeber :))

      Du schriebst:

      "Da stimme ich dir zu, aber der Mißbrauch von Kindern ist ein völlig anderes Thema..."

      eben nicht! Schon ohrenziehen ist Mißbrauch. Kinder Zigaretten holen schicken, ist Mißbrauch. Kindern dummes Zeug erzählen, ist Mißbrauch...

      Aber es kann ja nicht jeder so perfekt sein wie Du.


      there's no human like that done

      Streeter
    • Mich würde mal interessieren, inwieweit das Thema hier aufgeträufelt wird, denn vom Ursprung ist man ja wohl schon weg. :D

      Also ich sehe in erster Linie die Eltern in der Pflicht und der Staat kann max. helfend unter die Arme zu greifen. Deshalb ist er aber noch lange nicht für alles, was die Kinder angeht verantwortlich oder zuständig. Er ist in erster Linie nie für so etwas verantwortlich und zuständig.

      Vielleicht solltet ihr das erstmal grundsätzlich klären, bevor man sich in Einzelheiten verliert, denn ohne diese Grundlagen ist die ganze Diskussion für die Katz.

      Also, wer ist in erster Linie zuständig? Eltern oder Staat?
    • Lieber Streeter, deinen Beitrag von 22:06 Uhr habe ich offensichtlich komplett in den falschen Hals bekommen, und für meine harsche Reaktion bitte ich dich ausdrücklich um Entschuldigung.

      Was mich an deinem ersten Beitrag gestört hat, war die Verallgemeinerung, die ich ja schon kritisiert habe - so, wie du das geschrieben hast, kann man das meiner Ansicht nach nicht mißverstehen.

      Zum Mißbrauch von Kindern generell: natürlich muß das mit aller Härte bestraft werden, und offensichtlich weißt du aus deiner beruflichen Praxis, daß das Jugendamt seiner Verantwortung nicht immer gerecht wird. Diese Erfahrungen akzeptiere ich, würde aber trotzdem gern wissen, ob und wo man dazu etwas nachlesen kann.

      Du sprichst hier übrigens nur die physische Gewalt gegen Kinder an, aber ich denke, daß wir uns darüber einig sind, daß auch psychische Gewalt mit aller Macht zu verurteilen ist.

      Ich denke, daß unsere Positionen gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Natürlich sind vor allem und in erster Linie die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Aber: Eltern und Kinder und ihre Eltern leben nicht im luftleeren Raum, sondern in dieser Gesellschaft., und natürlich werden sie von dieser Gesellschaft beeinflußt. Und sie werden auch von der Familienpolitik, die du ja auch kritisiert hast, beeinflußt!

      Ansonsten sehe ich die Schuld der schlechten Verfassung unserer Kinder eindeutig bei den Eltern. Sie haben zu wenig Zeit und Zuwendung für Ihre Kinder. Ob nun aus Bequemlichkeit oder aus Zeitnot, weil sie arbeiten müssen, um ihre Fanilie durchzubringen.
      Das sehe ich eigentlich genauso. Aber: das gesellschaftliche Problem, daß die Eltern, die einen Arbeitsplatz haben, immer mehr arbeiten müssen, wird sich auch hier bemerkbar machen. Man kann ja nicht einfach, wenn man ein Kind hat, Teilzeit arbeiten. Kind, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bekommen ist wirklich alles andere als einfach - insbesondere dann, wenn beide Eltern voll berufstätig sind. Ich würde hier also nicht von der generellen Schuld der Eltern sprechen, sondern eher von der Hauptschuld. Und das betrifft ausschließlich das Zeitproblem, denn Liebe zu den Kindern und Konsequenz in der Erziehung kann man schlecht delegieren.

      Wennn man ein Kind erzieht, erfordert das ein hohes Maß an Selbstdisziplin - man ist ja permanent Vorbild. Das heißt, daß Inkonsequenz zuallererst der eigenen Bequemlichkeit entspringt, aber man tut damit weder sich selbst noch seinem Kind einen Gefallen - ganz im Gegenteil.

      Ich sehe es auch so, daß viele Eltern mit ihren Kindern überfordert sind, vielleicht auch deshalb, weil sie selbst keine "richtige" Erziehung genossen haben, es eben nicht besser wissen oder ihnen die psychische Kraft fehlt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Meinen Beitrag müßt ihr insofern nicht so ernst nehmen, als daß das mehr dazu da war, etwas Luft herauszunehmen. Ich schäme mich auch wirklich dafür. :D

      Also nicht für das, was ich Geschrieben habe, sondern wie ich es geschrieben habe. Das Problem sehe ich trotzdem, daß es unterschiedliche Auffassungen über Aufgabe und Verantwortung des Staates und wann diese einzusetzen hat, gibt. Und das nicht nur bei diesem Thema sondern grundsätzlich. Ich hatte vorhin nur nicht so viel Zeit, um das konkret und vernünftig auszuformulieren und dafür gehört mir eine hinter die Ohren. Ich machs bestimmt auch wieder. :)
    • Habe ich mir gestern auch gedacht, als ich das Wahlergebnis hörte. Jetzt bringen sie schon einen Volksentscheid durch und was machen sie draus....... Traurig. So hat der Staat, wie ich gehört habe, 60 Millionen pro Jahr gespart, das dafür an andrer Stelle eingespart hätte werden müssen.