Lebensweisheiten und Zitate

  • Orthogräfin schrieb:

    Ich finde, da hat er verdammt recht.
    Ich finde den Vergleich grottendämlich. Warum kriegt der Vorstand von VW...... - aber lassen wir das.

    Im Übrigen können die Sportler sich doch von RTL statt vom NOK sponsern lassen - die verbrauchen wenigstens nicht so viel Kohle um den Sumpf nicht austrocknen zu lassen.
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    Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
    Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.
  • Es geht vor allem darum, dass junge Sporttalente in den meisten Sportarten eben nicht gefördert werden. In den meisten Fällen bleiben die Eltern auf den Kosten für Ausrüstung (das geht bei den einfachsten Vereins-T-Shirts los) und Trainingslagern komplett sitzen.

    Das ist vor allem angesichts der Millionen, die in den Profifußball gesteckt werden, einfach eine Schande.
    Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
    Charles Dickens
  • Aber wir wissen beide, dass die unzureichende Förderung der Sportvereine, die Prämien bei Olympia und die Gehälter der Fußballprofis überhaupt nichts miteinander zu tun haben! Und mit den Sendungen von RTL, von denen man halten mag was man will, erst recht nicht.

    Ich stimme dir zu, so weit es die Förderung junger Sporttalente und die Kostenlasten der Eltern betrifft. Das ist sicher einer Diskussion wert, aber solche populistischen Sprüche schaden eher :thumbdown:
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    Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
    Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.
  • Das sehe ich ebenso. Der Vergleich ist einfach absurd. Wenn überhaupt, kann man die Prämie für eine Medaille mit den Prämien für den Gewinn der Fußballmeisterschaft vergleichen, aber keinesfalls mit irgendwelchen Gehältern. Und dann sollte man dabei bedenken, wie viele Leute sich die Fußball-WM anschauen und wie viele einen Schwimmwettberwerb bei Olympia.

    Dass die Sportler (auch schon in jungen Jahren) auch finanziell besser gefördert werden müssen, steht außer Frage. Aber solche dämlichen Vergleiche sind nur Zeugnis einer mir unverständlichen Neidkultur.
  • Dann bringe ich mal einen anderen Vergleich, Und wenn das auch als Neidkultur betrachte wird, sei's drum.

    Mein heimatlicher Blasmusikverein bekam in den Zeiten, als ich dort noch tätig war, pro Jahr einen Zuschuss der Stadt von 500 € im Jahr. Bei 50 aktiven Musikern im Hauptorchester und ebensovielen Kindern und Jugendlichen in Ausbildung.
    Ihr könnt ja mal Tante Google bemühen und Euch nach Instrumenten Preisen umsehen.
    Ein Reiterverein im Nachbardorf bekam mal eben neben jährlichen Zuwendungen 15000€ für die Anschaffung eines neuen Sportgerätes.
    Klartext: ein Pferd...
    Religion ist wie wennze ne Wasserpfeife rauchst
    - Karl Mai -
  • Michel schrieb:

    Ihr könnt ja mal Tante Google bemühen und Euch nach Instrumenten Preisen umsehen
    Die "Sportgeräte" für Reiter sind aber auch nicht gerade billig. :D

    Mit Neidkultur meine ich eigentlich, dieses permanente heranziehen von Gehältern der Sportler, Künstler oder anderen Besserverdienern. Als ob man selbst mehr in der Tasche hätte, wenn irgendeine andere Berufsgruppe weniger verdient.

    Und oben angeführter Vergleich entspricht eben genau diesem Kriterium. Wenn da nun irgendein so ein Third-Class-Expromi 150.00 bekommt weil er Dschungelkönig geworden ist, dann darum, weil der Markt es hergibt. Offenbar verdient RTL (?) genug an dem Schwachsinn, dass es diese üppigen Preise vergeben kann. Würden ein paar Millionen Menschen ihreZeit sinnvoller nutzen, würden diese "Promis" bekommen was sie verdienen - nichts.

    Wenn ein Fußballer X-Millionen im Jahr verdient, dann nicht weil ein Verein das Geld mal eben aus dem Ärmel schüttet, sondern weil der Markt es auch hier hergibt. TV-Verträge, Merchandising, usw.. Wenn überhaupt jemand an diese Gehältern schuld ist, dann wir Verbraucher.

    Mir persönlich ist es aber vollkommen egal, wie viel andere verdienen. Ich sehe zu, dass ich zufrieden bin und gut ist. Denn wenn beliebige Sportler / Künstler / Manager nun 5 Millionen weniger im Jahr verdienen würde, habe ich davon überhaupt nichts.

    Dein Vergleich, Michel, hat nichts mit Neid zu tun, hinkt aber. Denn es geht ja nicht um Gehälter oder Siegprämien, sondern um öffentliche Zuwendungen. Um die nun gerecht sind, steht auf einem anderen Blatt.
  • börni schrieb:

    „Die Tränen lassen nichts gewinnen, wer schaffen will, muss fröhlich sein.“

    Theodor Fontane
    Sehr schön, ich liebe Fontane! Bei der Gelegenheit noch eines von Theodor Fontane, von dem ich hoffe, dass es nicht schonmal in auf den 120 Seiten vorigen Seiten gepostet wurde:

    "Kinder sind immer egoistisch, und die Sache kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben." (Aus einem Brief von Fontane)
    Viele Grüße :]
  • Michel schrieb:

    Dann bringe ich mal einen anderen Vergleich, Und wenn das auch als Neidkultur betrachte wird, sei's drum.

    Mein heimatlicher Blasmusikverein bekam in den Zeiten, als ich dort noch tätig war, pro Jahr einen Zuschuss der Stadt von 500 € im Jahr. Bei 50 aktiven Musikern im Hauptorchester und ebensovielen Kindern und Jugendlichen in Ausbildung.
    ...
    Ein Reiterverein im Nachbardorf bekam mal eben neben jährlichen Zuwendungen 15000€ für die Anschaffung eines neuen Sportgerätes.
    Klartext: ein Pferd...
    Als Opernhaus, Theater und Beethovenorchester zwangsgequälter Bonner Steuerzahler pro-sportstadt-bonn.de/downloa…Haushalt-2012-als-pdf.pdf bin ich leicht übersensibel, wenn es um den Vergleich von Sport- und Musikförderung geht. Der Vergleich hinkt aber schon deshalb, weil die Zuwendungen von unterschiedlichen Gemeinden kamen.
  • Nein, wo steht das? Ich sprach von Nachbardörfern, nicht Nachbargemeinden. Unterm Dach der selben Stadt.
    Und Dein Vergleich hinkt auch, bei Musikvereinen in meiner Gegend handelt es sich um private, gemeinnützige Vereine, die sehr viel Wert auf Kinder- und Jugendausbildung legen, nicht um professionelle Einrichtungen.
    Religion ist wie wennze ne Wasserpfeife rauchst
    - Karl Mai -