Was man gelesen haben sollte.

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    • Sehe ich ebenso. Der Blog ist unterste Schublade.

      Ebenso kann man sicherlich auch auf einigen rechtspopulistischen Seiten den einen oder anderen Artikel finden, der halbwegs vernünftig geschrieben ist. Sind solche Blätter dadurch gesellschaftsfähig?

      Wie sieht es mit "Klein-Adolf" Bachman aus? Nicht alles was der von sich gibt, sind Hetzreden. Dennoch ist er ein brauner Populist.

      Tut mir leid, aber wer seine Argumente von solchen Typen (Blogs) stützen lassen muss, weil er keine seriösen Quellen findet, hat keine Argumente. Und man sollte sich vielleicht mal Gedanken machen, wie weit man sich von der demokratischen Mitte entfernt hat, dass man auf solche Quellen angewiesen ist.
    • Jetzt habt Ihr mich doch richtig neugierig gemacht, was es mit diesem Blog auf sich hat.
      Den verlinkten Artikel hatte ich nämlich nur sehr flüchtig überflogen und weiter gar nicht nachgeschaut.

      Wirklich gelohnt hat das erneute Reinklicken in den Artikel aber nicht. Außer dass ich mitten drin hochgescrollt hatte, um zu sehen, ob das von diesem unsäglichen KenFM geschrieben wurde. Ich kann mich der Meinung 'lesenswert' da auch nicht anschließen und groß weiter den Blog anschauen wollte ich auch nicht, weil es dann wirklich arg grausig wurde.

      Mein Fazit dazu ist allerdings, dass mir der Blog gepflegt rechts am A.... vorbei geht.
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky
    • Ich habe lange überlegt, ob ich hier überhaupt noch was schreibe. Sicher war die Verlinkung dieses Blogs eine Dummheit. Ich lese dort nicht regelmäßig, denn dann hätte ich mit Sicherheit diesen Link nicht gesetzt, und es kommt mit ebensolcher Sicherheit auch nicht wieder vor.

      Allerdings hat mich eine derartige Reaktion von gleich drei Moderatoren tief getroffen, weil ich der Meinung bin, daß ich das nicht verdient habe.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Allerdings hat mich eine derartige Reaktion von gleich drei Moderatoren tief getroffen
      Ich bin kein Moderator und ich moderiere auch nicht. Den Schuh habe ich mir nie angezogen. Das geschriebene ist meine persönliche Meinung.

      Und wendy kannst du da bitte raus halten. Niemand hat ihn auch nur im geringsten kritisiert. Warum auch?


      Mein Fazit dazu ist allerdings, dass mir der Blog gepflegt rechts am A.... vorbei geht.

      Eben. Absolut nicht erwähnenswert. ;)
    • spiegel.de/politik/deutschland…gt-ende-an-a-1029978.html

      "Tatsächlich war damals von einem Einsatz in Gefechten mit schnellen Schussfolgen und einem hohen Munitionsverbrauch nicht die Rede, da die Bundeswehr noch keine entsprechenden Einsätze hatte."

      Da frage ich mich doch, von welchen Einsatzszenarien die BW damals ausgegangen ist? Nur Kasernenbewachung und Vergleichsschießen mit dem örtlichen Schützenverein?
    • Nach Ende des kalten Krieges wollte man wohl einen möglichst kostengünstigen Ersatz für das betagte G3 beschaffen.
      Zu meiner Bw-Zeit (Mitte der 60er) gehörten zur Gefechtsausrüstung vier "Patronentaschen" für je ein 20-Schuß-Magazin, also inkl. zum G3 gehörigen Magazin 100 Patronen, die das Gewehr ja auch klaglos verfeuern konnte.
      "Nach dem Verschuss von zwei Magazinen ... sei ein gezieltes Treffen des Gegners nicht mehr zuverlässig gewährleistet"
      Laufen unsere jetzigen "Vaterlandsverteidiger" also zweckmässigerweise ohne Ersatzmagazin durch die Gegend,da ja doch keine effiziente Nachladung möglich ist? :evil: 8o


      Edit: Ich weiß wirklich nicht, was heutzutage zur Gefechtsausrüstung gehört!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gasman ()

    • Die Stellungsnahme ist ja wirklich dreist. Wofür, wenn nicht für "Gefechte mit schnellen Schussfolgen" benötigt man denn ein Sturmgewehr?

      Aber zur Not kann man das Teil ja noch als Knüppel einsetzen. :)

      Magazin 100 Patronen, die das Gewehr ja auch klaglos verfeuern konnte.

      Ja, und auch deutlich mehr. Ich kann mich noch gut an die Schießübungen bei meiner Ausbildung zum Scharfschützen (bei den PZ-Grenadieren, nicht bei der Elite) erinnern, wo das G3 unglaublich heiß geschossen war und dennoch die Pappkamaraden sowohl im Einzelfeuer aus hoher Entfernung, wie auch mit Dauerfeuer aus kurzer Distanz getroffen wurden.

      Und das G3 für Scharfschützen unterschied sich nur durch den feineren Druckpunkt vom normalen G3.
    • Original von surfin
      Da frage ich mich doch, von welchen Einsatzszenarien die BW damals ausgegangen ist? Nur Kasernenbewachung und Vergleichsschießen mit dem örtlichen Schützenverein?


      Bingo.
      Ich war 2000/2001 beim Bund und damit genau in der Zeit den Wehrdienst mit dem G3 angefangen und mit dem G36 beendet zu haben. Das G3 war verdammt robust, beim G36 wurde uns von vornherein eingeschärft bloß vorsichtig mit zu sein damit man da nicht zu doll irgendwo gegen stößt und sich was verzieht... Die wussten damals schon, dass das Ding nur schick aussieht und ich bin aus dem Bauch heraus überzeugt davon, dass die Bundeswehr von H&K genau das geliefert bekommen hat was in den 90ern bestellt wurde. Ein leichtes Gewehr für den Schießplatz und zum antreten. Mir kann keiner Erzählen, dass denen fast 20 Jahre nicht aufgefallen sein soll, dass das Ding völliger Schrott ist und so stellt Ursel es jetzt gerade dar - dabei haben sich die Anforderungen seit Afghanistan und Co. geändert.

      PS: Eine Gefechtsausrüstung hatten wir nicht mehr... :D
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von thejailer
      Die Stellungsnahme ist ja wirklich dreist. Wofür, wenn nicht für "Gefechte mit schnellen Schussfolgen" benötigt man denn ein Sturmgewehr?


      Ein Sturmgewehr benutzt man aber nicht für Deckungsfeuer/Dauerfeuer, dafür gibt es Maschinengewehre und die Probleme des G36 scheinen primär bei Dauerfeuer zu bestehen.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Kurden im Irak finden umstrittenes G36-Gewehr „super“
      Die kurdischen Peschmerga-Kämpfer im Irak haben keine Probleme mit dem in Deutschland umstrittenen Sturmgewehr G36. „Bei uns hat es keinerlei technische Probleme mit dem G36 gegeben.
      [.....]
      Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird das G36 in 37 Ländern von Streitkräften und Polizeieinheiten genutzt.
      [.....]

      Quelle


      Vielleicht geht es gar nicht um das Gewehr? Vielleicht braucht H&K nur dringend Geld - da käme ein Auftrag aus Berlin gerade recht? :grins:
      .
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      Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
      Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.
    • Original von MichaelE
      Das Sturmgewehr muss notfalls auch Dauerfeuer standhalten. Das hat das G3 auch geschafft.
      Natürlich kommt man dann mit 100 Schuss nicht weit, aber man sagte uns damals, dass man je nach Aufgabe im Ernstfall weitaus mehr erhielte.


      Und selbst beim MG3 muss nach 150 Schuß der Lauf gewechselt werden. Das G36 ist auch im direkten Vergleich zum G3 die "schlechtere" Waffe. Kleineres Kaliber, geringere Reichweite, leichtere Geschosse, geringere Durchschlagskraft, empfindlicher, etc., etc. - es wiegt aber weniger und sieht moderner aus. Das wusste man auch in der Bundeswehr.

      Wenn es nach "was das G3 auch schafft" gegangen wäre, dann wäre das Ding nie in Betracht gekommen. Nur hat man bei der Bundeswehr Anfang/Mitte der 90er anscheinend bei der Beschaffung darauf keinen Wert gelegt. Aktive Kampfeinsätze oder gar die aktive Teilnahme an einer "Operation Wüstenfuchs II" waren völlig abwegig und "der Russe" stand auch nicht mehr vor der Tür, damit waren die Schwerpunkte andere.

      Ich weiß nicht, was das Verteidigungsministerium gerade spielt, aber wir führen gerade eine Diskussion weiter, die bereits 2012/13 tobte. Wenn das Ding so offenkundig unbrauchbar und gemeingefährlich ist, wie heute von der Ministerin behauptet wird, müsste Zumindest unser jetziger Innenminister und eigentlich auch sie den Hut nehmen...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Nur um eins klar zustellen.

      Ist das Ding für Afghanistan untauglich? Mit Sicherheit und das liegt nicht nur an verzogenen Läufen, das Ding mit der Zieloptik in der sandigen Umgebung muss die Hölle sein. Da wäre das G3 oder ein anderes Gewehr nach meinen grundlegenden (und zum Glück alten) Kenntnissen beider Waffen vermutlich die bessere Wahl.

      Ist das die Schuld von Heckler und Koch? Vermutlich nicht - die Bundeswehr hat in den 90ern was anderes bestellt als sie 201x braucht. Dumm gelaufen. Was mich irritiert ist wie offen das Verteidigungsministerium auf H&K schießt und offensiv den schwarzen Peter weiterschiebt - das ist natürlich ziemlich einfach, keiner mag Waffenproduzenten. Eigentlich ist es nicht die Aufgabe der Bundesregierung die heimische "Exportwirtschaft" zu diskreditieren - vor allem nicht wenn man einer der führenden Waffenexporteure der Welt ist... :evil:

      So kann man aber wunderbar von den eigenen Fehlern ablenken unter anderem dem, dass man seit Jahren die Soldaten in Afghanistan mit ungeeigneten Waffen kämpfen lässt und das anscheinend auf absehbare Zeit nicht ändern wird... Denn im Verteidigungsministerium hätte man schon vor Jahren merken können und müssen, dass man dort einen Ersatz/Alternative/Ergänzung braucht und hat das ignoriert und ausgesessen.
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      Benjamin Franklin
    • Während der Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Frauenlagers in Ravensbrück gab es zum Mittagessen im Catering-Zelt Plastikgeschirr und Essensmarken für die Überlebenden. Daneben: Kellner, die fürstlich gedeckte Tische versorgten für den Staatsbesuch, für die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck und die polnische Präsidentengattin (Quelle).

      Ich möchte wirklich mal wissen, was da in den Köpfen der Verantwortlichen vorgegangen ist. :O
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      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Original von Orthogräfin
      Während der Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Frauenlagers in Ravensbrück gab es zum Mittagessen im Catering-Zelt Plastikgeschirr und Essensmarken für die Überlebenden. Daneben: Kellner, die fürstlich gedeckte Tische versorgten für den Staatsbesuch, für die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck und die polnische Präsidentengattin (Quelle).

      Ich möchte wirklich mal wissen, was da in den Köpfen der Verantwortlichen vorgegangen ist. :O


      Ich gehe davon aus, dass sich unter den Überlebenden Juden befanden - auch Juden, die koscher leben. "Fürstlich gedeckte Tische" mit gebrauchtem Besteck und Geschirr sind (egal wie elegant) mit Sicherheit nicht koscher - Plastikgeschirr hingegen schon. Ich habe den entsprechenden Artikel bei SpOn gelesen. Dieser nicht unerhebliche Punkt scheint bei der allgemeinen Empörung völlig unbekannt zu sein.
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    • Ich glaube nicht dass es eine Frage von nicht koscherem Besteck ist, wenn:
      Keine Rollatoren für die Alten, kein koscheres Essen für die Gäste aus Israel, keine Übersetzungen für die Gäste aus Tschechien, Slowenien oder der Slowakei.

      vorhanden waren.

      Und es ist eine Frage der Wertschätzung, ob man seine Gäste am Katzentisch platz nehmen lässt oder am Eigenen. Natürlich ist auch die angemessene Auswahl von Speisen, Besteck und Geschirr ein Ausdruck eben dieser Wertschätzung.
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      Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
      Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sarazena ()