Was man gelesen haben sollte.

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    • Original von Orthogräfin

      Da stelle mer uns mal alle janz dummm und fragen uns, warum die RKK ihre Archive den Mitarbeitern des KFN und "geschulten Juristen" (was immer das sein mag) öffnet und das auch noch freiwillig.


      Ich würde ja zu gerne mit einstimmen, aber es geht ausgerechnet um das KFN und deren Vorturner Christian Pfeiffer. Da ich von dem Laden und gerade von der populistischen Arbeitsweise von Pfeiffer herzlich wenig halte kann ich in dem Punkt die Kirche leider verstehen...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Da hast du sicher recht, Fabian - wir haben darüber hier auch schon diskutiert.

      Dann ist doch aber die Frage, was die DBK geritten hat, sich für diese Studie ausgerechnet das KFN auszusuchen und mit ihm einen Vertrag abzuschließen?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

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    • Ein Urteil gegen einen Blockierer der jährlichen Dresdner Nazidemo. Ein nicht vorbestrafter Familienvater wurde zu einem Jahr und zehn Monaten verurteilt - ohne Bewährung und anscheinend ohne Beweise...

      spiegel.de/panorama/justiz/urt…-fuer-tim-h-a-878169.html

      Einer von ihnen ist Tim H. Das Amtsgericht Dresden hat den 36 Jahre alten, nicht vorbestraften Familienvater nun zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt - ohne Bewährung. Und vor allem: ohne konkrete Beweise. Wegen Körperverletzung, besonders schweren Landfriedensbruchs und Beleidigung.


      Deutlicher wird Publikative.org:
      In Sachsen ist es – gemessen an den Urteilen – offenkundig besser, eine neonazistische kriminelle Vereinigung zu gründen, als Neonazis zu blockieren.[...]
      Zwei Gerichtsverfahren fanden am gestrigen Mittwoch in Dresden statt. Eines am Amtsgericht, ein weiteres am Landgericht. Während am Amtsgericht Dresden ein 36-jähriger Antifaschist aufgrund der Proteste gegen einen der größten Neonazi-Aufmärsche im Jahr 2011 in Dresden zu einem Jahr und zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde, bestätigte das Landgericht Dresden eine Verurteilung von fünf Rädelsführern der verbotenen Neonazi-Gruppierung Sturm 34 wegen schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Bewährungs- und Geldstrafen.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von Steuerzahler1
      Haben Sie das Urteil gelesen?


      Nein, es ist nur eine Ferndiagnose nach dem Lesen der entsprechenden Presseberichterstattung.


      Tatsächlich konnte die Staatsanwaltschaft in vier Verhandlungstagen weder eine allgemeine Tatbeteiligung noch konkrete Taten des Angeklagten nachweisen: Der Hauptbelastungszeuge - ein Anwohner, der den Vorfall von seinem Balkon aus beobachtet hatte - sagte bereits am ersten Prozesstag, Tim H. sei nicht die Person, die ins Megafon gebrüllt habe.

      Auch vier geladene Polizeibeamte konnten keine Angaben zum Täter machen. Es sei gar unklar, ob nur eine Person Kommandos gegeben habe. Auf den Polizeivideos sieht man zwei Personen, die das Megafon benutzen - Tim H. ist nicht zu erkennen.


      Gerade der Bericht bei SpOn klingt nach recht sagen wir mal "eigenwilliger" Rechtsansichten der Dresdner Justiz - was leider nichts neues wäre...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Gegen die unmoralische Nahrungsmittelspekulation - eine Initiative von Foodwatch :top:

      Die Deutsche Bank hat auf der Jahrespressekonferenz 2013 angekündigt, weiterhin mit Nahrungsmitteln zu spekulieren.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

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    • Bündnis für Verbraucherbildung
      Das neu gegründete Bündnis Verbraucherbildung ist eine Initiative von über 60 Einrichtungen aus Verbraucherverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft, dem zum Beispiel auch die Caritas, der Landfrauenverband, der Deutsche Mieterbund oder die Arbeiterwohlfahrt angehören. Auch alle 16 Verbraucherzentralen in Deutschland sind Mitglied.

      Mich würde vor allem interessieren, wer da aus der Wirtschaft dabei ist.

      Ministerin Aigner stellt klar: "Was wir brauchen, ist bessere Verbraucherbildung. Was wir nicht brauchen, ist Werbung oder Marketing im Klassenzimmer. Werbung und PR haben in diesem Bündnis keinen Platz. Genauso wie ich das Bündnis unterstütze, unterstütze ich auch die Forderung nach klaren Regeln und inhaltlicher Neutralität in der Zusammenarbeit mit Schulen."

      Was glaubt Frau Aigner eigentlich, warum Firmen wie McDonalds und Edeka da mitmachen? Verbraucherschutz in Kooperation mit der Wirtschaft - sollte nicht sogar Frau Aigner auffallen, daß das ein Widerspruch ist?

      Und ist Bildung nicht Ländersache?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

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    • Original von Orthogräfin
      Bündnis für Verbraucherbildung


      Ein Witz - ein unglaublich schlechter Witz - aber wir reden immerhin von einer Initiative, die Ilse Aigner unterstützt und da kommt sowas nicht überraschend... :rolleyes:

      Aber was soll das eigentlich? Schüler sollen sensibilisiert werden für gesunde Ernährung, richtiges Verhalten im Internet und Nachhaltigkeit, oder wie in dem Link:

      Anlässlich ihres Besuches zum Auftakt des Bündnisses am 12. März 2013 in der Teltow-Grundschule in Berlin sprachen Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Gerd Billen mit Schülerinnen und Schülern über die Verschwendung von Lebensmitteln, die Tricks der Werbebranche, nachhaltigen Konsum und den Datenschutz in Sozialen Netzwerken.

      Verbraucherbildung
      Verbraucherbildung ist ein zentrales Anliegen der Verbraucherpolitik, denn sie ist das Fundament für gleichberechtigte Marktteilnahme und sinnvollen Konsum.


      Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner erklärte: "Unser Anspruch muss es sein, Kinder und Jugendliche fit zu machen für den Alltag. Verbraucherbildung ist das Fundament, um im Alltag selbstbestimmt und selbstbewusst die richtigen Entscheidungen treffen zu können – sei es beim Abschluss einer Versicherung oder beim Online-Shopping.


      Sollte das nicht ohnehin Aufgabe von Schule und Elternhaus sein - ohne industrielles Sponsoring? Kann es richtig sein, dass nun ausgerechnet Finanz- und Lebensmittelindustrie eine Initiative finanzieren, die dafür sorgen soll, dass sie am Ende weniger Umsatz macht? Und diese Unternehmen sollen natürlich keinerlei Einfluss auf die für Schüler produzierten Unterrichtsmaterialien haben und natürlich keine PR machen dürfen. Das glauben die doch selber nicht.


      Wie für sie und die Lebensmittelindustrie Verbraucherbildung aussieht, hat sie eindrucksvoll hier gezeigt.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Wie für sie und die Lebensmittelindustrie Verbraucherbildung aussieht, hat sie eindrucksvoll hier gezeigt.

      Das ist doch vor allem eine Frage, wie man diesen Begriff definiert. Frau Aigner hat schon bei der Lebensmittelampel gezeigt, daß für sie Verbraucherschutz das gleiche bedeutet wie Insektenschutz: nicht Schutz des Verbrauchers, sondern Schutz vor dem Verbraucher.

      Und genauso ist das bei der Verbraucherbildung. Da sollen industriekonforme Verbraucher herangebildet und nicht etwa kritische Verbraucher mit Bildung beglückt werden. Kritische Verbraucher sind nicht erwünscht und werden von Frau Aigner ganz offensichtlich auch noch verhöhnt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Musst Du den Hund eigentlich immer zum Jagen tragen?

      Der gebildete und mündige Verbraucher sollte aber auch in der Lage sein, sich die Informationen selbst zu beschaffen und selbst zu entscheiden, was er essen möchte und was nicht. Ist das wieder ein Ausdruck der Vollkaskomentalität, dass dem Verbraucher alles vorgegeben werden muss, damit er weiss, was er essen soll und was nicht? Warum muss es für ales, was den gesunden Menschenverstand betrifft, der ja sehr gerecht verteilt ist. eine gesetzliche Regelung geben? Hier wird immer der mündige Verbraucher propagiert, dann soll er auch beweisen, dass er es ist.

      Ich weiss, dass Rauchen schädlich ist, ich rauche trotzdem, daran wird sich auch durch Bilder oder komische Texte, die ich schon gar nicht mehr wahrnehme, nichts ändern und niemand wird sich davon abhalten lassen.

      Ebenso wird sich niemand, der auf süsse/fette oder salzige Sachen steht, sich von irgendwelchen Ampeln abhalten lassen, das zu essen. Ist also nicht wirklich zielführend und somit auch unnötig.

      Wenn auf einer Zutatenliste "ohne Zusatz von Kristallzucker" steht und auf der Zutastenliste Begriffe wie Maltose oder Dextrose stehen, dann weiss ich, dass das trotzdem Zucker ist. Wenn in der Nährwerttabelle steht, dass sich da pro 100 g, 40g Kohlehydrate davon 32g Zucker befindet, dann weiss ich auch so, dass es a) süss und b) nicht sonderlich gesund sein kann. Sowas kann man sich relativ leicht und einfach aneignen, und dazu bedarf es keiner Ampel,

      Das Studien unterschiedlich interpretierbar sind, ist wohl jedem, der einmal mit einer solchen zu tun hatte, bekannt. Auch die Ministerien legen sich die so zurecht, wie sie in die Politik passen.
      heute mal ohne Signatur