Original von hier
http://kreuz.net/article.15957.html
Wir denken meist an Islamisten oder Taliban, wenn wir was von religiösen Fundamentalisten hören.
Die Bezeichnung "Haßprediger" finde ich hier allerdings wesentlich passender.
Und jetzt ist diese Hetzseite offensichtlich offline: www1.wdr.de/themen/kultur/religion/kreuznet112.html
Bei der Meldung schießt mir dann aber doch die eine oder andere Frage durch den Kopf:
Der katholische Priester Hendrick Jolie musste zugeben, dass er auf kreuz.net geschrieben hatte. Er entschuldigte sich laut Presseerklärung des Bistums Mainz und die Entschuldigung wurde vom Mainzer Bischof angenommen.
Volksverhetzung ist eine Straftat. Und dann reicht es, wenn sich ein Autor der Seite bei seinem Bischof entschuldigt, und die Sache ist erledigt?
Wir haben nur gesagt, dass es möglicherweise arbeitsrechtliche Konsequenzen geben könnte. Am Ende ist jedes Bistum selbst verantwortlich.
Wieso eigentlich das Bistum? (Warum) sollte da nicht die Staatsanwaltschaft ermittleln?
Und wer zahlt eigentlich das Gehalt des Herrn Jolie? Das ist doch mit hoher Wahrscheinlichkeit der Staat und nicht die Kirche selbst?
Ein schwuler Religionslehrer, der sich oute, dem würde innerhalb kürzester Zeit die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen.
Da würde mich die genaue Begründung aber brennend interessieren. Eine homosexuelle Orientierung ist also eine hinreichende Begründung für den Entzug der Lehrerlaubnis, aber prügelnde Kinderficker werden nicht nur vor Strafverfolgung geschützt, sondern bekommen sogar noch
Da kommt die Distanzierung der katholischen Kirche von dem homophoben Dreck auf kreuz.net natürlich ganz besonders glaubwürdig...
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Charles Dickens
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