Was man gelesen haben sollte.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ohne diese Verschwörungstheoretiker wäre das Leben sehr sehr langweilig, denn seien wir mal ehrlich, diese Theorien sind ja das "Salz" in der Suppe des Lebens, oder etwa nicht....irgendwie ist es "prickelnd".... und hält die Diskussionen am Laufen...


      Ach, deswegen kommst du immer so schnell mit sowas um die Ecke? Weil wir Langeweile haben? :party:


      Naja, bei einem Autofall kommt man schnell auf Manipulation, dafür gibts genug prominente Beispiele, die ich jetzt garnicht alle aufzählen.

      Es war nass, dunkel und er wollte überholen. Oder hatte gerade.
      Ich bin zwar kein Polizist, aber wenn der nicht einfach nur zu schnell war, fress ich n Besen quer. Wie schnell muss der gewesen sein, dass der sich so dermaßen überschlagt?
      Der Wagen sieht übelst aus.
      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • @ Sweetie 73....

      Der Wagen sieht übelst aus.

      Wohl wahr !
      Aber wieviel Tempo muss er wohl gehabt haben, wenn man sich die Häuser rundherum betrachtet, kann es sich eigentlich um eine bewohnte Gegend gehandelt haben...oder gilt in Östereich nicht auch wie bei uns 50 Km/h innerhalb geschlossener Ortschaften...?
      Vielleicht war ja Haider davon befreit..... ?(
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:
    • ... hatte Haider auf einer Bundesstraße ein Auto überholt und war anschließend ins Schleudern geraten. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der umstrittene Rechtspolitiker deutlich schneller als die am Ort des Unfalls erlaubten 70 Stundenkilometer.
      [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,583524,00.html]Klick[/URL]
    • spiegel.de/panorama/0,1518,584938,00.html

      Man tut ja geradeso, als wäre ein Nationalheld gestorben. Kaum ein Wort der Kritik, auch und gerade bei der Beisetzung nicht. Nur ganz zum Schluß durfte einer in die Kamera der Tagesschau sagen, daß Haider wie kein anderer dem europäischen und internationalen Ansehen Österreichs massiv geschadet hat!

      Und mal so unter uns Pastorentöchtern: natürlich hat er selbst schuld. Was macht die rechte Socke auch auf der linken Spur. Das hat er nun davon. :evil:
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Tausende in Kärnten haben das wohl anders gesehen.

      Er muss zumindest in Kärnten seine Arbeit gut gemacht haben, sonst wäre der Schock über seinen Tod nicht so groß. Ich hoffe zumindest, dass es so war und es liegt nicht daran, dass viele Leute so denken wie er, es aber nicht laut aussprechen?

      Wer weiß wie es in Österreich weitergegangen wäre, hätte Haider nicht zuviel getrunken und wäre nicht zu schnell gefahren............

      Diese Menschenmassen müssen einem zu denken geben.:hmm:
    • Diesen Einwurf verstehe ich nicht. Mit der Teilnahme an einer Beerdigung wird dem Toten die Ehre, genauer gesagt die letzte Ehre erwiesen.

      Wo ist der Unterschied, ob zigtausende Menschen an der Beerdigung von Milosevic, Haider oder sonstwem teilnehmen?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Hier ist wohl der Unterschied zwischen den Anhängern Haiders um seine lokalen Verdienste als Landeshauptmann und den Anhängern aufgrund seiner rechtspopulistischen Äußerungen gemeint.

      Im übrigen halte ich einen Vergleich von Haider zu Milosevic genauso fehlplatziert, wie zu jedem anderen Kriegsverbrecher.
      Das ist zu radikal und ich bezweifele, daß man (Rechts)Radikalität dadurch entgegentreten kann, indem man in genau dasselbe Schema verfällt, nur eben auf der anderen Seite.
    • "Er muss zumindest in Kärnten seine Arbeit gut gemacht haben, sonst wäre der Schock über seinen Tod nicht so groß."

      Nach meiner Ansicht muß man die Persönlichkeit Haiders ganzheitlich bewerten und diese Bewertung fällt in meinen Augen nicht positiv aus. Der Bezug auf die möglicherweise gute Arbeit in Kärnten gleicht für mich dem Herauspicken von Rosinen.
    • Nein, die kann wahrlich nicht positiv ausfallen.

      Es waren die geschockt, die Haider und seine ständig rechten Äußerungen verfallen waren. Er hat immer und immer wieder durchblicken lassen, welches Gedankengut in ihm schlummert und dass ihm soviele in der Wahl gefolgt sind ist ja noch dreimal schlimmer.

      Wenn man sich die zahlreichen verbalen Entgleisungen ansieht, bleibt einem ja die Spucke weg.

      Und dann fährt so einer betrunken und mit überhöhter Geschwindgkeit in den Tod.

      Null Mitleid, beim besten Willen nicht, null Anerkennung, nada, nichts, niente.

      Man stelle sich nur vor, der wäre einem Attentat zum Opfer gefallen, meine Güte, der wäre ja zum Märtyrer erklärt worden.
      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • Offensichtlicher haben Zehntausende das etwas pragmatischer gesehen.
      Es geht hier ja wohl nur darum, warum soviele auf seinem "letzten Geleit" anwesend waren und nicht, wie es persönlich gewertet wird.
      Ich bitte hier, mal unter Pragmatismus nachzuschlagen.
      Er hat als Lokalpolitiker mehr erreicht und geleistet, als das dortige und hiesige Politiker von sich jemals sagen können und das aufgrund von Ergebnissen. Diese Ergebnisse außen vorzulassen, das kann vielleicht ein Frankfurter, ein Leipziger, ein Ruhrpöttler oder sonstwer, aber bestimmt nicht derjenige, der davon profitiert hat.
      Hier gilt wohl der Grundsatz " Jeder ist sich selbst am nächsten“ und wenn er etwas schafft, was die anderen nicht schaffen, dann frage ich mich doch, warum ist das so? Auch diese Verabschiedung ist ein Zeichen der Demokratie, auf die wir so schwören.
      Und wenn der Haider dessen gar nicht würdig ist, dann stellt das dem Rest der überlebenden Politiker nur ein Armutszeugnis aus, denn sie sind dessen dann allemal nicht würdig, einfach aufgrund von mangelnden Ergebnissen.
      Also ich kann diese Leute auf der Beerdigung zumindest verstehen, wenn ich Haider auch nicht rechtfertigen möchte.
    • sueddeutsche.de/panorama/869/464469/text/

      Hunderte haben ihr Leben, Tausende neben Angehörigen und Freunden auch ihr Zuhause verloren, Hunderte Menschen werden noch vermißt, es sind noch nicht alle Toten identifiziert. Bei Nachttemperaturen von vier Grad stehen noch nicht einmal für alle Zelte zur Verfügung, es gibt Probleme bei der Versorgung mit Wasser und Strom. Und dann stellt sich der Ministerpräsident hin und schwafelt davon, daß die Überlebenden Ganze das sehen sollen wie einen kostenlosen Campingurlaub?!

      Und als ob das noch nicht zynisch genug wäre, ließ der Vatikan verlauten, daß der Papst den Erdbebenopfern zwar Trost zusprechen werde, allerdings erst nach Ostern Zeit habe.

      Und nochwas: in den Abbruzzen will der Bonsai-Duce Atomkraftwerke bauen lassen?!
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Ja,Berlusconi ist schon ein wunderlicher Mensch!Aber was mich trotz der Katastrophe,so eigenartig das klingen mag,verwundert,dass der Italiener an sich immer ein Stehauf-Männchen ist!Habe selbst Bekannte aus Fernfahrerzeiten dort in der gebgend bei Neapel,die ich auch schon privat im Urlaub besucht habe!Wie bekannt sein dürfte,liegt dort auch der Vesuv und ich bin damals panikartig aufgesprungen,wie sich auf einmal der Rotwein im Glas anfing,sich zu bewegen!Und meine Bekannten?Die blieben amüsiert sitzen und grinsten ob meiner Panik,sagten,dass dies dort normal ist,wenn sich ab und wann die Erde ein wenig heftiger bewegt!Ich muss gestehen,dass mir damals der Kupferbolzen bald hinten rausgekuckt hat und mir für den Rest der Zeit dort trotz aller Beruhigung ziemlich mulmig war!Hatte auch mit meinen Bekannten kurz nach dem Erdbeben per Skype gesprochen und die sagten selber,dass da in einer Woche der Alltag wieder einkehrt und niemand darüber spricht!
      Aller Laster Anfang ist die Stossstange!