Stimmt. Es soll ja Hunde geben, die bei Regen nicht raus wollen. Keiner meiner Hunde gehört(e) allerdings dazu. Meine Labradorhündin hatte Regenwetter über alles geliebt und meinem aktuellen Terrier ist das Wetter vollkommen egal - Hauptsache es ist Action angesagt. So wie eben, ich habe das schöne Wetter genutzt, früh Feierabend gemacht und wir waren nochmal gut 2 Stunden im Wald unterwegs.
Meine Nichte hat mich letzte Woche besucht, um sich meine Wohnung anzugucken. Sie hatte ihren Hund dabei (irgendwas zwischen Jack Russel und Bordercollie).
Es war schönes Wetter, kein Problem. Ich sagte meiner Nichte trotzdem, dass der Hund nicht in die Wohnung kommt, wenn er nass ist.
Meine Nichte : "Du Witzbold, den Krieg ich bei Regen erst gar nicht aus dem Auto!"
Religion ist wie wennze ne Wasserpfeife rauchst
- Karl Mai -
Am Sonntag Vormittag hab ich mit wendlandfrauhund einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Der führte uns auch am Fließ vorbei. Also, mich führte er vorbei. Die Rüdin hingegen hat sich in dem Flüsschen ausgiebig abgekühlt und amüsiert. Gegen Ende unseres Marsches fing es an zu regnen. Das führte dazu, dass sie die letzten ca 5-600 Meter flott an der Leine zog. Sie wollte nicht nass werden!!
Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug! Kutte Tucholsky
Ich bin davon ausgegangen, dass sie vor dem freiwilligen Sprung ins Nass schnell eine Badekappe aufgesetzt hat. Oder halt so ganz ladylike sanft ins Wasser geglitten ist, ohne ihr Haupt zu befeuchten.
Letzteres ist die Taktik von meinem. Wenn der in einen Teich hüpft, bleibt der Kopf trocken.
Tatsache ist, dass sie durchaus vornehm ins Wasser gleitet.
So ein barscher Sprung ins Nasse ist ihre Sache nicht!! Wenn
es sich dabei aber um eine ehre zweifelhafte Brühe handelt, so
ist das kein Hinderungsgrund.
Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug! Kutte Tucholsky