Homosexualität heilbar

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    • Ich glaubs doch einfach nicht!!! Da habe ich gedacht, das wäre überstanden und dann kommt dieser Blödschwätzer
      und darf sein verbales Gekröse auch noch so prominent verbreiten! :P

      Die "Meinung der Welt" und seine eigene würden "halt crashen". Das kann man wohl sagen!!!
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky
    • Ärgern tut man sich erst recht dann, wenn man katholisch ist und sieht, was das Bodenpersonal für einen Mist absondert und was für weltfremde Ansichten sie vertreten. :rolleyes: Allerdings ist das nicht neu, darüber ärger ich mich seit ich 20 bin, zuvor war die katholische Erziehung noch zu sehr in mir drin.
    • Es wirkt doch ausgesprochen lächerlich, wenn sich katholische Geistliche zum Thema Sexualität äußern. Das Statement kann man doch nur als Provokation auffassen.

      Die KK führt sich momentan in einem Maß und in einer Art und Weise vor, die etliche Katholiken zum Kirchenaustritt bewegt.

      Das hätten Kirchenkritiker wie Drewermann nie geschafft.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Vorschlag.

      Ganz einfach, er zeigt ihnen ein Foto von sich und schon haben die auf nix mehr Bock. Okay, anschließend sind die impotent, aber halt auch nicht mehr homosexuell :))

      Die Kirche ist für mich eh sowas von beknackt und unglaubwürdig, das ich mich immer öfter frage ob die vielen tausend Menschen die zu den diversen Kirchentagen (zb. Weltjugendtag) anreisen beim Lesen solche Meldungen bewusst überlesen.

      Vielleicht muss man wirklich Katholisch erzogen worden sein um das alles zu glauben oder nicht zu hinterfragen was die einem Vorbeten, vor allem was die Katholische Priesterschaft betrifft. Uneheliche Kinder, versteckte Ehen, Kinder und Jugendliche an den sich vergangen wurde einschließlich Homosexualität.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • So sehe ich das auch. Diese Scheinheiligkeit, mit der versucht wird, solche Dinge zu vertuschen und erst wenn es überhaupt nicht mehr anders geht, wird dazu Stellung bezogen. Konsequenzen wurden aber selten daraus gezogen, höchstens der Übeltäter wurde versetzt und an andrer Stelle wieder eingesetzt. Es ist der glatte Hohn. X(

      Schon als Ratzinger zum Papst gewählt wurde, waren viele meiner katholischen Bekannten entsetzt, dass er es geworden war. War er ja bekannt als erzkonservativ und auch, dass es mit ihm mit Sicherheit keine Erneuerung geben würde. Eine gewisse Zeit glaubte man dann, dass er als Papst doch anders sei als befürchtet. Jetzt hat sich das Schlimmste bewahrheitet. Ich glaube kaum, dass er es heute in Deuschland nochmals schaffen würde, dass ihm Hunderttausende zujubeln. Das hat er sich wohl für alle Zeiten verscherzt, egal was er jetzt auch zu tun gedenkt.
    • Schon als Ratzinger zum Papst gewählt wurde, waren viele meiner katholischen Bekannten entsetzt, dass er es geworden war. War er ja bekannt als erzkonservativ und auch, dass es mit ihm mit Sicherheit keine Erneuerung geben würde.


      Was denkst du, warum er gewählt wurde?
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Ich bin mir nicht sicher, ob es lächerlich wirkt, wenn sich katholische Geistliche zum Thema Sexualität äußern.

      Wäre es dann besser, wenn sich Heterosexuelle zum Thema "Homosexuelle" oder Abstinenzler zum Thema "Alkoholmißbrauch" äußern ?

      Wie auch immer.

      Die Bibel enthält einige Stelle, die sich direkt oder indirekt mit dem Thema "Homosexualität" befassen. Hier einige Beispiele:

      Du darfst mit einem Manne keinen geschlechtlichen Umgang haben wie mit einer Frau; es wäre ein Greuel (Leviticus 18, 22).

      Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen (Leviticus 20, 13).

      Grundlage des christlichen Glaubens ist nun mal die Bibel und dort wird nicht gerade positiv mit dem Thema "Homosexualität" umgegangen. Somit ist auch von Christen in diesem Zusammenhang nichts Positives zu erwarten.
      Warum ist es also als verwerflich sehen, wenn ein kath. Geistlicher Homosexuellen helfen möchte ?

      Ob ein solches Bild "modern" ist oder nicht, spielt keine Rolle. Hat man als Christ die Bibel als für sich verbindlich anerkannt, ist diese Klippe unumschiffbar. Es sei denn, man hält Religion für einen Teig, aus den man sich die Rosinen herauspicken kann.

      Ob Ratzinger erzkonservativ ist, ist vielleicht nach europäischen Maßstäben zutreffend. Die größte Anzahl der Katholiken lebt aber außerhalb von Europa und ob dort Ratzingers Gedanken als erzkonservativ betrachtet werden, wage ich zu bezweifeln.
    • Ob ein solches Bild "modern" ist oder nicht, spielt keine Rolle. Hat man als Christ die Bibel als für sich verbindlich anerkannt, ist diese Klippe unumschiffbar. Es sei denn, man hält Religion für einen Teig, aus den man sich die Rosinen herauspicken kann.


      Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sich die Kirche nicht weiterentwickeln darf?! Wie oft ist die Bibel in den letzten 2000 Jahren umgeschrieben worden bzw. wieviel des Inhaltes stimmt noch mit dem Ursprung überein oder ist "dazu gedichtet" und von wem mit welchem Bezug zum Glauben? Wenn die Kirche ein in sich geschlossener Zirkel sein darf (ist?), dann bitte auch den Nichtkirchenmitgliedern gegenüber, also raushalten aus weltlichen Dingen.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pete ()

    • Mir ist nicht klar, woraus Sie diese Schlüsse ziehen.


      Die entsprechende Äußerung Ihrerseits habe ich doch zitiert. ?(

      Soll die Ausübung der "Homosexualität" etwa nur weltlichen Charakter haben ?


      Welchen klerikalen Aspekt -außer den verborgenen und abgestrittenen- sollte sie besitzen?

      Aber ich verstehe meinerseits Ihre Frage nicht, bzw. erkenne nicht den Zusammenhang zu dem zuvor Gesagten. Wenn das

      Hat man als Christ die Bibel als für sich verbindlich anerkannt, ist diese Klippe unumschiffbar.


      stimmt, folgt daraus, dass sich die Kirche nicht weiterentwickeln kann. Es sei denn, die Bibel wird -abermals- verändert. Oder?
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Sie machen den Fehler mir Dinge zu unterstellen, die ich nicht gesagt habe.

      Wie ich bereits darlegte, wird das Thema "Homosexualität" mehrfach in der Bibel behandelt und als verwerflich abgelehnt.
      Daher ist es nur konsequent, wenn ein katholischer Geistlicher dieser Ablehnung zum Ausdruck bringt. Etwas ausschließlich weltliches vermag ich auf Grund des Bezuges zur Bibel nicht zu erkennen.

      Im übrigen ging es mir um die Unumstößlichkeit biblischer Ver- und Gebote. Insoweit sehe ich einer Weiterentwicklung (z.B. durch das Befürworten von Ehebruch, Mord und Totschlag) Hindernisse entgegen stehen.
      Mir wäre aber nicht bekannt, das die Bibel das menschliche Leben vollumfänglich regelt. Einer gewissen Weiterentwicklung dürfte somit nichts im Wege stehen.

      Es steht aber nun mal in der Bibel, das die Ausübung der Homosexualität verwerflich ist. Sollen diese Stellen nun geschwärzt werden, weil sie einigen nicht mehr ins heutige Weltbild passen und wer sollte darüber entscheiden ?
    • Sie machen den Fehler mir Dinge zu unterstellen, die ich nicht gesagt habe.


      Ich habe überhaupt nichts unterstellt, ich habe etwas gestellt, nämlich Fragen.

      Insoweit sehe ich einer Weiterentwicklung (z.B. durch das Befürworten von Ehebruch, Mord und Totschlag) Hindernisse entgegen stehen.


      Dann war mein Umkehrschluss ja richtig.

      Mir wäre aber nicht bekannt, das die Bibel das menschliche Leben vollumfänglich regelt. Einer gewissen Weiterentwicklung dürfte somit nichts im Wege stehen.


      Kann sie sich jetzt weiterentwickeln oder nicht? Tut mir leid, ich kann nicht mehr folgen. Aber das wird an mir liegen.

      Es steht aber nun mal in der Bibel, das die Ausübung der Homosexualität verwerflich ist. Sollen diese Stellen nun geschwärzt werden, weil sie einigen nicht mehr ins heutige Weltbild passen und wer sollte darüber entscheiden ?


      Eben, es steht in der Bibel, selbige regelt nicht das gesamte menschliche Leben sondern das der ihnen angehörigen Menschen und demzufolge nicht das der Außenstehenden.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • "Eben, es steht in der Bibel, selbige regelt nicht das gesamte menschliche Leben sondern das der ihnen angehörigen Menschen und demzufolge nicht das der Außenstehenden."

      Das ist völlig richtig.

      Ich verstehe daher die Aufregung der meisten User nicht. Wenn ich nichts mit der katholischen Kirche am Hut habe (wie z.B. meine Wenigkeit), was schert es dann, was irgendein Weihbischof in Österreich zum Besten gibt ?

      Niemand ist gezwungen nach den Regeln irgendeiner Kirche zu leben.
    • Das stimmt nur zum Teil. Die hohen Herren der Kirche drängen immer wieder ins öffentliche Leben. Zum Teil nur mit (entschuldige bitte) absurden und empörenden Äusserungen. Aber sie beeinflussen auch politische Entscheidungen. Und das betrifft dann auch sogenannte Aussenstehende
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky