Fernsehtipps

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    • Wenn ich das so lese, wonderland, ist ja eigentlich ein Wunder, dass............ach egal :owackel:


      Heute, 20 Uhr 15--RTL2

      Lebe lieber ungewöhnlich.

      Liebeskomödie

      Der junge Gebäudereiniger Robert (Ewan McGregor) wird aus Kostengründen entlassen. Wütend schnappt er sich eine Kanone und stürmt ins Büro seines Chefs Naville (Ian Holm). Der hält gerade seiner Tochter Celine (Cameron Diaz) eine Standpauke, weil sie beinahe einen Verehrer erschossen hätte. Kurzentschlossen entführt Robert die attraktive Blondine. Sein Opfer ist allerdings keineswegs hilflos: Die gerissene Celine will selbst die Millionen ihres Vaters und bringt den ungeschickten Entführer immer wieder in brenzlige Situationen. Gleichzeitig mischen sich zwei Engel (Delroy Lindo, Holly Hunter) in den Fall ein. Sie sollen aus Robert und Celine ein Liebespaar machen und schrecken dabei weder vor dreisten Lügen noch vor dem Gebrauch von Schusswaffen zurück.


      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • Weniger lustig.


      Heute, 21Uhr 45, ARD.

      Frisch gequält auf den Tisch


      Reportage: Tierquälerei für das gute Geschäft. Aus der Reihe "ARD exclusiv"

      Ein Dörfchen in Ungarn, Haltestelle für Viehtransporter: Einer nach dem anderen ist hoffnungslos überladen. In einem Truck liegt erschöpft ein Fohlen am Boden. Die ausgewachsenen Pferde daneben beißen, treten. Die Fahrer schlagen das Kleine immer wieder an den Kopf, schlingen ihm einen Strick um den Hals, schnüren ihm die Luft ab. Nach einer halben Stunde - mit dem Knüppel - kommt die geschundene Kreatur auf die Beine. Weiter geht es, Richtung Schlachthof: Nur 'gesunde' Tiere bringen Geld. Der tagelange Transport von Pferden quer durch Europa ist immer noch ein gutes Geschäft - trotz aller Kritik über viele Jahre. In Italien und Frankreich gilt Pferdefleisch als Delikatesse - nach BSE erst recht. Und frisch muss es sein, kurz vor dem Verbrauch geschlachtet. Rumänien ist - nach Polen - der größte Exporteur für Schlachtpferde. Jährlich werden rund 30.000 Rösser von dort ins Ausland gebracht. Die armen Besitzer erhalten nur einen Bruchteil dessen, was Fleischgroßhändler auf dem europäischen Markt damit verdienen. Die internationale Tierschutzorganisation 'Animals Angel's' lässt regelmäßig kontrollieren, unter welchen Bedingungen die Tiere herumgekarrt werden. NDR-Autor Klaus Schwagrzinna hat zwei 'Engel' begleitet, vom Viehmarkt in Transsylvanien bis zum Schlachthof in Süditalien. Eine Tour der Leiden für die Pferde: 41 Stunden lang eingepfercht auf den Lastwagen, kaum Futter, kein Wasser. Verhindern können die beiden Tierschützerinnen den Handel nicht. Aber sie können dafür sorgen, dass wenigstens ab und zu die Tierschutzvorschriften eingehalten werden. So bei dem kleinen Fohlen, das von Station zu Station immer schwächer wird.


      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • Jetzt bei VOX: Harry und Sally. Ist da noch eine Erklärung nötig?


      NÖÖÖÖ Fr. Gräfin, wems gefällt :]

      Wir sehen heute Abend, exclusive und nur Heute

      Schweinesteaks auf Grillfeuer :ätsch:
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)
    • So 08.08 14:20 (VOX)

      Hexenjagd

      Literaturverfilmung, USA 1996

      Regie: Nicholas Hytner
      Autor: Arthur Miller
      Buch: Arthur Miller

      Amerika im 17. Jahrhundert: in Salem, einem kleinen Dorf, haben junge Mädchen einen Club gegründet. Sie treffen sich im Wald und bringen ihre beginnende sexuelle Reife in wilden Tänzen und spirituellen Ritualen zum Ausdruck. Die Motivation der Mädchen ist überaus weltlich, sie wollen auf diese Weise den Jungen ihres Herzens für sich gewinnen und Konkurrentinnen außer Gefecht setzen. Die Anführerin der nächtlichen Aktionen ist Abigail William, die sich rächen will, weil sie von John Proctor nach einer kurzen Liebesaffäre verschmäht wurde. Als die übrigen Dorfbewohner Zeuge des heimlichen Geschehens werden, glauben sie, die Mädchen seien vom Teufel besessen - und die Mädchen unterstützen diese Gerüchte. Das ganze Dorf verfällt einem Hexenwahn und jede unangepasste Verhaltensweise findet so ihre Erklärung. Ein Konsortium von Richtern reist in das Dorf, um zu klären, wer sich mit dem Teufel verbunden hat und wer nicht, doch die Richter werden vom Hexenwahn infiziert: Willkürlich klagen sie an und verurteilen. Als Mary, eines der Mädchen, schließlich zugibt dass alle nur gespielt haben, ist es zu spät. Abigail gelingt es erneut, alle Mädchen wieder anzustecken. Nur John Proctor stellt sich gegen die bigotte Dorfgemeinschaft. Er muss sich vor Gericht verantworten und wird zum Tode verurteilt. Ein Geständnis würde ihn vor dem Tode bewahren, doch er weigert sich und stirbt am Galgen für die Wahrheit.
      ...mir war danach.
    • Gerade läuft ne Sendung im ZDF mit der Illner zum Thema Harz IV

      Ziemlich interessante Gäste... u.a. Oskar Lafontaine... der hat gleich zum Beginn mal den Kanzler plattgemacht...
      "Ich gebe immer 100% bei der Arbeit:
      Montag: 20%, Dienstag: 14%, Mittwoch: 12%, Donnerstag: 24%, Freitag: 10%, Samstag: 16%, Sonntag: 4%


      <------ mit ohne Smilie
    • Jetzt weiss ich, warum die Politiker soviel Geld verdienen.

      Mit so vielen Worten nix bzw unverständliches zu sagen, daß ist Kunst.

      Kunst kommt ja bekanntlich von Können... und das lassen die sich wahrlich gut bezahlen...

      für wie doof halten die uns eigentlich... X(
      "Ich gebe immer 100% bei der Arbeit:
      Montag: 20%, Dienstag: 14%, Mittwoch: 12%, Donnerstag: 24%, Freitag: 10%, Samstag: 16%, Sonntag: 4%


      <------ mit ohne Smilie
    • Heute 22:12 (arte)
      Verwehte Spuren - Auf der Suche nach Agatha Christie

      Dokumentarfilm, Deutschland 2004
      Autor: Von Petra Haffter
      Filmemacherin Petra Haffter folgt den Spuren der Kriminalschriftstellerin Agtha Christie, deren Bücher "Tod auf dem Nil", "Der Mord im Orientexpress" und "Eine karibische Affäre" weltweit zu Bestsellern wurden. Anhand der Werke und der Biografie Agatha Christies hat sich Petra Haffter auf eine Spurensuche begeben, die sie von England bis in den Vorderen Orient führte.




      danach, 23:55 ebenfalls auf arte
      Zeugin der Anklage (USA 1957)
      Regie und Drehbuch: Billy Wilder
      Mit: Charles Laughton (Sir Wilfrid Robarts), Marlene Dietrich (Christine Vole), Tyrone Power (Leonard Stephen Vole)

      Eigentlich ist Sir Wilfrid Robarts gesundheitlich noch gar nicht imstande, Leonard Vole vor einem Londoner Schwurgericht zu verteidigen. Aber der berühmte Anwalt kann dem Reiz des Falls nicht widerstehen: Leonard Vole wird beschuldigt, sich aus Habgier an die reiche Witwe Emily French herangemacht und sie ermordet zu haben. Und ausgerechnet Voles Frau Christine tritt als Zeugin der Anklage auf.

      Einer der besten Kriminalfilme, die ich kenne - und eine exzellente Literaturverfilmung mit exzellenten Darstellern. Einfach genial.

      arte-tv.com/de/woche/244,year=…oadcastingNum=442246.html
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Heute 20:40 auf arte: Der Club der toten Dichter

      Ende der 50er Jahre kommt John Keating als Englischlehrer an ein konservatives Elite-Internat an der amerikanischen Ostküste. Mit unorthodoxen Lehrmethoden versucht er, bei seinen Schülern die Liebe zur Poesie zu wecken und sie zu selbstständigem Denken zu ermuntern. Bei den Jungen findet er großen Anklang - nicht jedoch bei den Eltern der Kinder und seinen strengen Kollegen.

      Das Credo des Welton-Internats für Jungen an der amerikanischen Ostküste besteht aus den Leitbegriffen Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche Rolle vorbereitet werden soll. Doch auch reiche Jugendliche haben dieselbe Neugier auf das Leben und dieselbe Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten weniger Job als Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" ("Nutze den Tag"), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen. Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson und Neil Perry begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sie als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für eine Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.

      "Der Club der toten Dichter" ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen, unter anderem für den Oscar, den César, den David und den Golden Globe.

      Quelle und weitere Bilder gibts hier. ;)

      Meine persönliche Meinung: diesen Film muß man einfach gesehen haben - und man kann ihn sich auch immer wieder ansehen. Einfach ein starker Film.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens