Ich habe so viel über die Auswirkungen von Rauchen, Trinken und Sex gelesen, dass ich jetzt beschlossen habe, mit dem Lesen aufzuhören!


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Im Gegenzug für die neuen Hilfen stimmen die Vorstände bis Ende Dezember 2010 einer Deckelung ihrer Gehälter auf eine halbe Million Euro pro Jahr zu, wie die IKB weiter mitteilte.
tagesschau.de/wirtschaft/ikb124.html
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Da veröffentlichte der Berliner "Tagesspiegel" eine Liste der Begünstigten, die am 26. September 2008 ihr Geld noch bei der größten aller deutschen Zockerbanken liegen hatten. [...]
"Deutlich wird auch, dass die Bayerische Staatsregierung der Kanzlerin einmal mehr dankbar sein muss, weil ihrer ohnehin maroden Landesbank weitere zwei Milliarden Euro Verlust erspart blieben", so der "Tagesspiegel" weiter. "Gefragt werden kann aber auch, warum so viele öffentliche Pensionskassen oder der WDR das Geld ihrer Beitragszahler riskierten. Und endlich kann nun anhand harter Zahlen die Debatte geführt werden, ob und wie die Geretteten an den Kosten beteiligt werden können. Die Diskussion ist wieder offen."
Und in Sachsen wird jetzt natürlich auch gefragt, denn der Freistaat taucht genauso wenig überraschend in der Liste auf wie zwei seiner wichtigsten Finanzinstitute. "Ich bin entsetzt über dieses Anlageverhalten der öffentlichen Hand. Haben Staatsregierung, Aufbaubank und Sachsen-Finanzgruppe nichts aus der Beinahe-Pleite der Sachsen LB gelernt? Warum wurde das Geld der Steuerzahler für ein paar Punkte mehr Rendite so riskant angelegt?" fragt Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag (Quelle).
Da fällt mir Hape Kerkeling ein: "Das ganze Leben ist ein Spiel" - und gespielt wird bei diesem weltweiten Monopoly mit dem Geld der Steuerzahler.
Original von mtc
Das witzige ist, dass die Banken inzwischen wieder Millionen Gewinn machn![]()
Original von mtc
Das witzige ist, dass die Banken inzwischen wieder Millionen Gewinn machn![]()

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Original von pete
Leute, nochmal: Bei allem verständlichen und von mir geteilten Ärger über das Verhalten diverslicher Banken und Banker, es gibt bzw. gab keine sinnvolle Alternative zu dem Vorgehen der Bundesregierung hinsichtlich Bankenrettung. Lassen sie das laufen, ist der Schaden um ein Vielfaches höher. Dann sind wir nämlich platt.
Insoweit macht es auch keinen Sinn, jeden neuen Bericht hier wieder von vorne zu lancieren.
Ihr solltet euch vielmehr darüber aufregen, dass das Spiel schon wieder von Neuem losgeht, zumindest an der Wall Street.
Der wahre Skandal ist, wie schnell all die demütigen Versprechen, so etwas nicht wieder geschehen zu lassen, vergessen sind und wie zahnlos die Politik sich gegenüber der Hochfinanz gibt, die den selben Mist, der uns zum Teil schon um die Ohren geflogen ist, wieder von neuem abzieht.
Welchen Banken helfen Steuerzahler eigentlich? Bei dieser Frage tut der Staat alles, um Details im Dunkeln zulassen. Ein Jahr nach der Pleite des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate ist nur bruchstückhaft bekannt, wo die Milliarden für die Bankenrettung landen.
tagesschau.de/wirtschaft/staatsgeld100.html