Quo vadis SPD?

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    • Quo vadis SPD?

      Ich bin neugierig was Ihr über die SPD und denn gegenwärtigen Koalitionkrampf in Hessen denkt? Zerlegt sich die SPD gerade endgültig als Volkspartei und läuft in Zukunft nur neben den Grünen und der Linken als "kleinere" Partei? Oder ist der gegenwärtige Umfragenabsturz nur eine der üblichen medienhysterischen Reaktionen?

      Ich denke Becks Schritt Richtung Linkspartei war richtig, das Timing und die Art und Weise aber allerunterste Schublade und die Reaktionen bis hin zum Worwurf des Wortbruch vollkommen verständlich. Nur was bleibt der SPD noch? Die CDU testet gerade in Hamburg wie sich die Grünen auf Landesebene als Partner machen und die FDP hält dennoch in Nibelungentreue zur CDU. Die SPD muss auch neue Partner finden will sie nicht auf Ewigkeiten (meist wohl als Juniorpartner) in großen Koalitionen gefangen sein. Nur hätte man davor nicht sosehr rumtönen sollen um das dann auf einmal wegzuwischen...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • In der Politik wurde während des Wahlkampfs schon immer viel versprochen und wenig gehalten. Das wissen wir alle.

      Eine Zusammenarbeit mir der Linken aber so klar und deutlich abzulehnen, und das doch wohl in Absprache mit den Abgeordneten, und dann, weil ein Machtwechsel ohne die Linke nicht möglich ist, plötzlich umzuschwenken, macht die SPD unglaubwürdig.

      Sollte es Frau Ypsilanti nun doch noch gelingen, ihre Genossen umzustimmen, und diese nachgeben würden, dann ist nicht nur sie unglaubwürdig, sondern die ganze hessische SPD Mannschaft.

      Für die hessische Wirtschaft wäre eine rot-grüne Minderheitsregierung mit Hilfe der Linken bestimmt nicht zuträglich.

      Man kann auch in der Opposition Herrn Koch das Leben schwer machen und was erreichen.

      Herr Beck hat mit seinem Schnellschuss seine Kandidatur verspielt.

      Auch wenn Herr Koch sehr viele Stimmen verloren hat, so hat er doch ein paar Stimmen mehr als die SPD. Hätte er seinen Wahlkampf anders geführt, wäre das Ergebnis auch positiver für ihn ausgefallen. Es ist ja nicht so, dass Hessen nach seiner Regierungszeit darnieder liegt.

      Das alles scheint die SPD in ihrer Euphorie vergessen zu haben.

      Hatten wir das nicht schon einmal? Ich erinnere mich da an Herrn Schröder. :)

      Übrigens, für mich persönlich ist Herr Koch wie Spitzgras, ich mag ihn auch nicht. :))
    • Frau Ypsilon ;) tritt also nicht mehr an....und Beck hat nun ein Riesenproblem...
      n-tv.de/930706.html?070320080937

      Diesen elenden "Eiertanz" welchen Beck in letzter Zeit vollführte, brachte mich schon kurz vor´s Kotzen,-er war noch nie mein Favorit gewesen und gehört nun endlich ins politische Nirwana......und Koch mag ich ebensowenig.... X(

      Es gibt also auch noch Leute mit Rückgrat, welche sich nicht verbiegen lassen :
      n-tv.de/930518.html?070320080937
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GUL_DUKAT ()

    • Die SPD sollte sich vielleicht wieder einmal auf frühere Werte besinnen. Dann klappt es vielleicht auch mit der Zielgruppe.
      Eine Öffnung der SPD zu den Linken hätte für diese fatale Folgen. Hätte Frau Ypsilanti bereits im Wahlkampf für eine Zusammenarbeit mit den Linken ausgesprochen, hätte sie mit Sicherheit weniger Stimmen erhalten. Im übrigen gibt die hessische SPD ein trauriges Bild ab. Sie scheint offensichtlich seit etlichen Jahren nicht in der Lage zu sein einen Kandidaten aufzustellen, den wenigstens 30% der hessischen Wähler kennen. Herr Koch ist somit in der mißlichen Lage es sich selbst besorgen zu müssen, um eine Wahl zu verlieren.
      Nachdem sich nunmehr die hessische SPD die Maske vom Gesicht gerissen hat, wird sie weiter in der Gunst der Wähler sinken.
      Über die Linken möchte ich mich nicht weiter äußern, da ich dabei leicht in Gefahr gerate ausfallend zu werden.

      Wahllügereien haben in Hessen übrigens Tradition. Schon Herr Börner hätte sich lieber übergeben (als Betonfacharbeiter hatte er sich etwas heftiger ausgedrückt), als eine Koalition mit den Grünen einzugehen. Frei nach dem Motto "gut gekotzt ist halb gefrühstückt" hat er seinen Ekel nach der Wahl dann doch überwinden können.
    • :nono: :nono: :nono: :hmm:
      Was hier in Hessen geschieht ist schlichtweg "zum Kotzen" jeden Tag was anderes, mal Hüh, mal Hott, kein Wunder, dass viele Bürger Politikverdrossen sind----------------> nun wieder dies : n-tv.de/930894.html?080320081811

      ...und Herr Westerwelle gibt langsam nach-----------------> n-tv.de/930935.html?080320081743

      :] und was wird morgen sein ?
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