Es führt kein Weg an Oskar vorbei...

    • SPD wird nervös......
      ...und Struck spielt ein Trauerspiel

      focus.de/politik/deutschland/spd_aid_65879.html
      n-tv.de/824623.html

      Struck flippt aus und Beck schmollt...
      Wenn sogar schon die CDU sich mit Oskar auseinandersetzen will...
      Ich finde, dass Beck und einige andere Herren der SPD sich doch mal mit der Linken auseinandersetzen MÜSSEN,-sonst sinkt die Wählergunst rapide...übrigens meiner Meinung nach ist Beck der falsche Kandidat der SPD für einen zukünftigen Kanzler,-als Landesfürst mag er ja noch durchgehen,-ansonsten.....
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:

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    • Ja, es ist traurig, dass an Lafontaine kein Weg vorbeiführt. X(

      Für mich hat dieser Mann schon längst seine Seriosität verloren. Wirft mt Parolen um sich, die die Leute hören wollen, die aber nicht umzusetzen sind. Ihm geht es nur um Macht und Stimmenfang und zündelt da, wo er das große Potenzial politisch frustrierter Bürger zu finden glaubt, woher auch immer diese kommen.

      Bei der SPD bekam er kein Bein mehr auf den Boden, nachdem er sich vor der Verantwortung gedrückt hat und tausende seiner Wähler maßlos enttäuscht hat. Dass er Schröder weichen musste, hat er nie verwunden. Aus ihm spricht nur noch Frust und Hass.

      Er musste sich einen anderen Weg suchen um wieder an die Spitze zu kommen, was ihm ja auch einigermaßen gelungen ist.

      Zu erwarten, dass man mit einer Partei zusammenarbeiten soll, mit so einem Mann an der Spitze, der total anders lebt als er in die Welt hinausposaunt, dürfte für alle Parteien schwer sein. Daher kann ich den Ausbruch von Struck sehr gut nachvollziehen.

      Wäre er damals Bundeskanzler geworden, hätte er auch dann mit diesen Parolen so um sich geworfen? War er nun ein gestandener Sozialdemokrat oder passte das nur ins Konzept? Ich traue diesem Mann nicht über den Weg.

      Viele glauben, dass diese Partei in der Opposition manches bewrken könnte, geben ihr ihre Stimme und schwupp haben die so viele, dass sie wirklich mitreden dürfen. :schreck:

      Ich suche mir dann schon mal ein Land aus, in das ich auswandern kann. :))Mir fällt bloss keins ein. :rolleyes:
    • ... :]
      Ich suche mir dann schon mal ein Land aus, in das ich auswandern kann.


      Wenn wir beide ca. 30 Jahre jünger wären...kein Problem.
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    • Tja, da geht wohl grad mal wieder das Abendland unter. Was schadete es denn, wenn die Linken 30% der Wählerstimmen (in Ost und West!) bekämen?

      Wie sind uns sicher einig, daß dieses Land vor großen Veränderungen steht. Und wer wird da wohl die Interessen der kleinen Leute vertreten - etwa die CDU? Oder die SPD? Wenn die das wirklich wollten, was hat die denn in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten davon abgehalten?!


      Ich wäre eher besorgt, wenn Herr Lafontaine aus Kreisen der Union und Teilen der SPD Zustimung erführe.

      Im übrigen halte ich Herrn Schäuble für eine weit größere Gefahr als Herrn Lafontaine.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Liebe Gräfin,

      ich habe meine persönliche Meinung über Herr Lafontaine offengelegt und es ist mir auch klar, dass wir beide da nie auf einen Nenner kommen werden. Deshalb werde ich mich mit Sicherheit nicht mit Dir anlegen. :D Ich weiß wie Du darüber denkst und dass es halt noch viele andere gibt, die genauso denken, begründet ja meine Angst. Da unterscheiden wir uns halt.

      Was Herrn Schäuble betrifft muss ich auch sagen, dass sich mir die Zehennägel hochbiegen, wenn ich höre, was der da von sich gibt und vorallem, dass da einiges davon durchgesetzt werden soll. Sie sollen der Polizei die Möglichkeit geben, vorhandene Gesetze umzusetzen und nicht das ganze Grundgesetz umkrempeln. Gegen den Terrorismus muss wirklich alles unternommen werden, aber der Tötungsbefehl auf Verdächtige ist mit Sicherheit der falsche Weg. Handy- und Internetverbot für Verdächtige, das ist ja wohl eine Lachplatte, wenn sie nicht zum heulen wär.
    • Original von Orthogräfin
      Wie sind uns sicher einig, daß dieses Land vor großen Veränderungen steht. Und wer wird da wohl die Interessen der kleinen Leute vertreten - etwa die CDU?


      Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, daß die Linke in der Realpolitik einer Regierung wesentlich anders handeln wird, als die etablierten Parteien.

      Zu Oskar kann ich nicht wirklich was sagen, er hat sicherlich seine Popularität genutzt und die Neue Linke nach vorne gebracht, aber ob das nachhaltig ist, werden wir abwarten müssen. Bekannterweise ist das Volksgedächtnis eher ein Kurzzeitgedächtnis, welches in Zeiten konjunkturellen Aufschwungs gerne die Dinge verdrängt, die es in der Rezession noch wusste. Zu diesen Dingen gehört u. a. der Sozialabbau und die restriktive Sparpolitik vor allem im kulturellen und sozialen Bereich.

      Gruß Ivanhoe
      heute mal ohne Signatur
    • Ob Oskar oder Schäuble macht mir nicht die Angst, als dass hier Politik gemacht wird, die intensiv von jedweder Lobby und diversen Wahlkämpfen beeinflusst wird und somit weit von sachlicher/zielführender Politik weg ist.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • :schreck:
      Im übrigen halte ich Herrn Schäuble für eine weit größere Gefahr als Herrn Lafontaine.

      Das mag wohl ( momentan ) stimmen,-aber ich nehme doch wohl an,-man wird Onkel "Wolfgang" noch in den Griff bekommen,-oder ?
      Erinnert mich an einen bekannten Herrn,-welchen man damals nicht in den Griff bekam ( 1930 )

      Zitat einer Aussage:

      ....der es geschickt verstand, die Massen zu lenken, verachtete er seine Zuhörer und wunderte sich, wie einfach die Beeinflussung des Menschen war.


      Aber "Wolfgang" hat ( noch ) nicht dieses Format des Herrn von 1930 und wird es hoffentlich nie dazu bringen,-deswegen sollte man rechtzeitig die Notbremse ziehen.......


      Nachtrag:

      Gerade eben auf-n-tv online gefunden :
      n-tv.de/824693.html
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    • Ich glaube das die SPD wohl ein wenig auf Oskar eingehen muss will sie demnächst in der Politik mitreden, denn die ziehen der SPD mehr Wähler weg wie der CDU/CSU.

      Und die Grünen müssen sich warm anziehen, denn bei den heutigen Umfragen sind die linken schon drittstärkste Partei.
      8) und immer nett und freundlich bleiben ;)
    • ...aus DIE WELT :
      Maßloser Oskar :welt.de/politik/article1012201…ose_Oskar_Lafontaine.html

      ...ich glaube nicht, dass alles dem "Sommertheater" zu verdanken ist,-sondern ich habe eher das Gefühl,-dass sich einige Politiker etwas zu weit aus dem Fenster lehnen und ein rabaukenhaftes Benehmen an den Tag legen.( Frech wie Oskar,-sagt man doch so schön.)... Finanziell sind sie ja dank der Diäten gut abgesichert und viele haben nebenbei noch eine Anwaltskanzlei oder sind in einer Anwaltssoziätät eingebunden, oder haben irgendwo noch einen gut dotierten Vostands-oder Aufsichtsratposten als Reserve im Hintergrund
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    • Lafontaine ist ein Paradebeispiel von George Orwell's Satz: "Alle sind gleich - manche sind gleicher"

      Hauptsache, er selbst kann seinen luxeriösen Lebenstil bewahren und vermehren. Dieser Artikel zeigt doch mal wieder deutlich, woher meine Ängste kommen, wenn selbst seine eigenen Parteigenossen Bauchkrümmen bekommen........ ;)


      Ich habe auch noch was zu den Versprechungen von der Linkspartei gelesen. Hört sich gut an, aber wer nur ein bisschen nachrechnet, es ist unbezahlbar. Irgendwann sind dann halt alle pleite und wir fangen wieder von vorne an. :))nachzulesen hier:
    • Mal ehrlich, dieser Artikel ist eben so dumm, wie propangandistisch. Hier wird durch eine Medium des rechten bürgerlichen Blockes alte Feindbilder hochgehalten und Ängste vor einer neuen DDR geschürt.

      Keine Frage, Oskar Lafontaine will eine andere Republik. Und zwar so stark und so radikal, dass es seinen neuen Parteifreunden aus dem Osten schon auf die Nerven zu gehen beginnt. Lafontaine, so erzählt mancher von ihnen hinter vorgehaltener Hand, trommelt und brüllt die Partei genau dorthin zurück, von wo die smarten Neuerer sie wegtreiben wollten: zu Geist und Buchstaben der DDR.



      Es wird versucht, Lafontaine systematisch als Volksverräter und Hetzer zu stigmatisieren. Seriöse Berichterstattung sieht m. E. anders aus. Es wird versucht, darzustellen, daß er auch in seiner eigenen Partei den Rückhalt verliert, allerdings ohne Roß und Reiter zu nennen. Besonders peinlich finde ich diese Sätze.

      auch konsequent. Oskar Lafontaine, der die deutsche Einheit nicht gewollt hat und die alte Bundesrepublik als das Endstück deutscher Geschichte sah,


      Als er auf dem Mannheimer SPD-Parteitag 1995 Rudolf Scharping stürzte, vermuteten viele, das sei ihm nur dank seiner aggressiven, aber auch mitreißenden Rede gelungen. Heute wissen wir, dass eine Regie dahinterstand und Lafontaines Rede nicht entscheidend war.

      Wo sind die Beweise für diese Aussage?

      und die großen Medien dieser Republik als unfrei geißelt.

      Sind sie da denn nicht?
      heute mal ohne Signatur
    • auch konsequent. Oskar Lafontaine, der die deutsche Einheit nicht gewollt hat und die alte Bundesrepublik als das Endstück deutscher Geschichte sah,


      Dieser Artikel mag propangandistisch sein, aber dass Herr Lafontaine die Einheit nicht wollte, sondern dass ewig weiter reingebuttert werden sollte, das habe ich aus seinem eigenen Mund gehört. Reingebuttert hat er natürlich nicht gesagt. :owackel:

      Herr Egon Bahr vertrat übrigens die gleiche Ansicht. ;)
    • Meines Wissens hat Herr Lafontaine gesagt, daß er diese Einheit nicht gewollt hat - das ist ein himmelweiter Unterschied.

      Ihm zu unterstellen, er habe die Einheit generell nicht gewollt, halte ich für ziemlich perfide Demagogie, es ist schlicht eine Lüge.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Gräfin, dann hätten wir uns aber alle verhört. Wir haben uns damals nämlich mächtig über diese Äußerungen aufgeregt und darüber diskutiert, wie das denn dann praktiziert werden solle.

      Er war damals übrigens auch gegen die Öffnung für Russlanddeutsche. Ob er damit Recht hatte, lasse ich mal dahingestellt.

      Haltung zur Wiedervereinigung im Wendeherbst 1989

      Nach dem Fall der Berliner Mauer sagte Lafontaine, er wolle einen Kollaps der DDR-Wirtschaft und politische Komplikationen mit den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs vermeiden. Um DDR-Bürger verstärkt zu bewegen, in ihrer Heimat zu bleiben, schlug er Wirtschaftshilfen für die DDR vor. Am 27. November 1989 riet er zudem dazu, den Zuzug von DDR-Bürgern in die Bundesrepublik administrativ zu begrenzen. Er beauftragte die saarländische Staatskanzlei, zu prüfen, ob man die Übersiedlung rechtlich von einem Nachweis von Wohnsitz und Arbeitsplatz im Westen abhängig machen könne.

      Damit zog er sich viel Kritik auch von Parteifreunden zu. Der SPD-Parteivorsitzende Hans-Jochen Vogel warf ihm vor: Die bauen Mauern ab, und Du versuchst, sie aufzurichten.[

      nachzulesen bei wikipedia.

      1989
      November: Nach dem Fall der Mauer warnt Lafontaine vor einer "nationalen Besoffenheit" und verfolgt den Weg zur Wiedervereinigung zurückhaltend. Aufgrund der finanziellen Folgen wendet er sich gegen eine gemeinsame Staatsbürgerschaft der Deutschen in Ost und West.
      Dezember: Lafontaine setzt sich für restriktivere Zuzugsbedingungen für Übersiedler ein.
      Veröffentlichung der Schrift "Das Lied vom Teilen. Die Debatte über Arbeit und politischen Neubeginn

      Nachzulesen in der Biographie von Lafontaine. hier:

      Manche mögen diese Äußerungen auch als Weitsicht sehen, ich jedenfalls kann das nicht.
    • Hat ihm die Geschichte nicht Recht gegeben? Auch ich wollte die Vereinigung beider deutschen Staaten nicht auf dem Weg, den Kohl eingeschritten hat.

      Man muss Entscheidungen immer im historischen Kontext betrachten um sie beurteilen zu können. Für persönliche Empfindungen ist da nur wenig Platz.
      heute mal ohne Signatur