sueddeutsche.de/deutschland/artikel/96/102993/
Der katholische Augsburger Bischof Walter Mixa hat die Familienpolitik der Bundesregierung als kinderfeindlich, der Ausbau von Kinderkrippen diene weder dem Kindeswohl noch der Stärkung der Familie.
Mal abgesehen von der Frage, woher ein katholischer Geistlicher seine Kenntnisse über Kindererziehung, Ehe und Familie hat, wüßte ich zu gern, ob Herr Mixa auch nur ansatzweise Ahnung von der Realität der Mütter im Deutschland des 21. Jahrhunderts hat - und wie er überhaupt die Rolle der Frau sieht. Nach dem, was er heute rausgehauen hat, ist das wohl eher das reaktionäre Klischee von Kindern, Küche und Kirche.
Ich bin weder ein Fan von Frau von der Leyen noch CDU-Wähler, aber das Programm der Bundesfamilienministerin zur Kleinkindbetreuung finde ich gut und richtig. Vor allem, wenn ich lese, daß in den alten Bundesländern für 90% der unter Dreijährigen überhaupt kein Krippenplatz angeboten wird (in den neuen Ländern sehen die Zahlen wohl etwas günstiger aus).
Ich denke, daß die Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder vielen Frauen die Entscheidung für ein Kind leichter machen wird. Gerade unter Akademikerinnen ist in den letzten Jahren ein dramatischer Geburtenrückgang zu verzeichnen gewesen, und das liegt mit Sicherheit auch daran, daß Frauen Karriere und Kind eben nicht so einfach unter einen Hut bringen können.
Ich sehe auch nicht, daß die Familienpolitik sich jetzt ausschließlich auf berufstätige Mütter ausrichtet - aber ich finde es gut, daß Frauen jetzt zumindest die Wahl haben, wie lange sie zu Hause bei ihrem Kind / ihren Kindern bleiben wollen.
Gerade dieser Kurswechsel in der Familienpolitik zeigt meiner Ansicht nach, daß die Bundesregierung Frauen eben gerade nicht zu Gebärmaschinen degradiert, sondern ihnen im Gegenteil die Wahl und die Entscheidung für Kinder erleichtern möchte. Ginge es nach Mixa, hätten sie eine Wahlmöglichkeit weniger...
Der katholische Augsburger Bischof Walter Mixa hat die Familienpolitik der Bundesregierung als kinderfeindlich, der Ausbau von Kinderkrippen diene weder dem Kindeswohl noch der Stärkung der Familie.
Mal abgesehen von der Frage, woher ein katholischer Geistlicher seine Kenntnisse über Kindererziehung, Ehe und Familie hat, wüßte ich zu gern, ob Herr Mixa auch nur ansatzweise Ahnung von der Realität der Mütter im Deutschland des 21. Jahrhunderts hat - und wie er überhaupt die Rolle der Frau sieht. Nach dem, was er heute rausgehauen hat, ist das wohl eher das reaktionäre Klischee von Kindern, Küche und Kirche.

Ich bin weder ein Fan von Frau von der Leyen noch CDU-Wähler, aber das Programm der Bundesfamilienministerin zur Kleinkindbetreuung finde ich gut und richtig. Vor allem, wenn ich lese, daß in den alten Bundesländern für 90% der unter Dreijährigen überhaupt kein Krippenplatz angeboten wird (in den neuen Ländern sehen die Zahlen wohl etwas günstiger aus).
Ich denke, daß die Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder vielen Frauen die Entscheidung für ein Kind leichter machen wird. Gerade unter Akademikerinnen ist in den letzten Jahren ein dramatischer Geburtenrückgang zu verzeichnen gewesen, und das liegt mit Sicherheit auch daran, daß Frauen Karriere und Kind eben nicht so einfach unter einen Hut bringen können.
Ich sehe auch nicht, daß die Familienpolitik sich jetzt ausschließlich auf berufstätige Mütter ausrichtet - aber ich finde es gut, daß Frauen jetzt zumindest die Wahl haben, wie lange sie zu Hause bei ihrem Kind / ihren Kindern bleiben wollen.
Gerade dieser Kurswechsel in der Familienpolitik zeigt meiner Ansicht nach, daß die Bundesregierung Frauen eben gerade nicht zu Gebärmaschinen degradiert, sondern ihnen im Gegenteil die Wahl und die Entscheidung für Kinder erleichtern möchte. Ginge es nach Mixa, hätten sie eine Wahlmöglichkeit weniger...
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Charles Dickens
Charles Dickens
Und so was wird Bischof, nicht zu fassen. 
und immer nett und freundlich bleiben 




