So entwickelte sich Ende der 50er - Anfang der 60er Jahre in Kalifornien ein regionales Subgenre des Instrumental-Rock, was heute als Surfmusik bekannt ist. Erstmals in der Geschichte der Popmusik entstand ein ganzer Musikstil aus und um eine Sportart herum.
Einer der sich Ende der 50er Jahre für diese Sportart begeisterte, war Dick Dale.
Dick Dale live in den Sixties
Allerdings wurde er nie ein Meister auf dem Surfbrett dafür aber meisterlich auf der Gitarre und avancierte zum unbestrittenen "King of the Surfguitar".
Die Bands benutzten dabei überwiegend Fender Gitarren -und Equipment, sowie ein von Leo Fender speziell entwickelten Federhall. Damit wurde und wird der typische Surfsound, eine extrem verhallte Gitarre, erzeugt.
Surfmusik ist der Versuch, das Gefühl auszudrücken, das einen ergreift, wenn man mit dem Surfbrett auf den Wellen dahingleitet.
Während Dick Dale und andere Bands wie z.B. The Chantays, The Surfaris, The Pyramids u.a. mit ihrer Instrumental-Music zunächst das Genre und dessen Rahmen definierten, entstanden andere Bands wie The Beach Boys, Jan & Dean, The Rip Cords u.a. die alltägliche Geschichten mit den Elementen des Surfsounds verbanden und damit den Zeitgeist und Nerv der damaligen Jugend trafen.
Wer an weiterführenden Informationen und tollen Fotos rund ums Surfen interessiert ist, sollte sich das Buch "Stoked - Die Geschichte des Surfens" von Drew Kampion und Bruce Brown (ISBN: 3-8228-7296-2) besorgen.