Curu, nochmal zurück zu dem Opium. Du hast recht. Ich habe es gerade nochmal nachgelesen, das Zitat geht wohl auf Heine zurück.
zeit.de/2004/42/Stimmts_P_42
Ich habe inzwischen mehrfach gelesen, daß die Abwandlung des Zitats auf einem Übersetzungsfehler beruht. Der Brockhaus schreibt dazu:
zeit.de/2004/42/Stimmts_P_42
Ich habe inzwischen mehrfach gelesen, daß die Abwandlung des Zitats auf einem Übersetzungsfehler beruht. Der Brockhaus schreibt dazu:
In seiner Abhandlung »Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung« (1844) versucht Karl Marx (18181883), die Kritik an der Religion zu einer Gesellschaftskritik auf materialistischer Grundlage weiterzuentwickeln. Ausgehend von seiner Erkenntnis »Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen«, stellt er dann fest: »Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elends und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.« Die Religion stellt sich ihm also als das letzte Zufluchtsmittel eines unterdrückten und ausgebeuteten Volks dar, als eine Droge, mit der es sich selbst die Hoffnung auf eine bessere Welt vorgaukelt. Die marxsche Aussage ist in der Folgezeit auf die missverständliche Form »Religion ist Opium für das Volk« verkürzt worden.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2005
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Charles Dickens
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