Raten oder wissen

    • 15:Die ersten Säugetiere traten vor rund 220 Millionen Jahren in der Keuper genannten Abteilung der Trias auf. Sie entwickelten sich aus Reptilien, den Therapsiden, wobei es bei zahlreichen fossilen Formen der späten Trias schwierig zu entscheiden ist, ob es sich noch um ein säugerähnliches Reptil oder bereits um ein "richtiges" Säugetier handelt. Gemeinsam ist diesen Ur-Säugetieren, daß sie durchweg sehr klein (maus- bis eichhörnchengroß) und wahrscheinlich nachtaktiv waren. Nur so konnten sie sich im Schatten der mächtigen Reptilgruppen entfalten. Im Silur vor rund 420 Millionen Jahren entwickelten sich mit den Fischen die ersten Amphibien. Vor 300 Millionen Jahren traten im Karbon die ersten Reptilien auf, aus denen sich im Jura vor etwa 150 Millionen Jahren die Vögel entwickelten.

      8: kleine Krokodile bis 44 Min. große bis zu einer Stunde
      8) und immer nett und freundlich bleiben ;)

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    • Dann kannst du dir ja die passende Angabe zu #15 hier raussuchen :)) :
      [list=1]Nach manchen Quellen ist Adelobasileus cromptoni das älteste bekannte Säugetier. Teile des Schädels aus dem späten Trias wurden in Texas gefunden.
      Auch Sinoconodon rigneyi wird manchmal als das älteste Säugetier bezeichnet, das Tier lebte in der frühen Jurazeit.
      Die Morganucodonta waren eine Gruppe spitzmausähnlicher, rund 10 Zentimeter langer, vermutlich insektenfressender Tiere, die von der späteren Trias bis in das mittlere Jura belegt sind.
      [/list=1]
      (Es müsste also #15: spätes Trias eigentlich richtig sein.)[/list]
    • 5. 1816


      Sein Landsmann Blenkinsop suchte die Zugkraft seiner Lokomotivkonstruktion dadurch zu verbessern, daß er sie mit einem Zahnrade ausrüstete, das in eine neben den Schienen liegende Zahnstange eingriff. Diese im Jahre 1811 gebaute Maschine war das Vorbild für die erste deutsche Lokomotive, die Anno 1816 von der Königlichen Eisengießerei in Berlin gebaut und zum Kohlentransport auf der Königshütte in Oberschlesien verwendet werden sollte. Leider konnte sie ihren Zweck nicht erfüllen, weil man ihre Radspur enger gewählt hatte als die Schienenspur war! Auch die zweite in Berlin im Jahre 1818 gebaute Lokomotive, die einer Grube im Saarlande dienen sollte, befriedigte nicht. Inzwischen hatten in England Blackett und Hedley mit ihrer Lokomotive "Puffing Billy" bewiesen, daß die Reibung auf glatter Schiene vollständig genügend zur Beförderung von Eisenbahnzügen ist. Im Jubiläumsfilm der Reichsbahn wird "Puffing Billy" hervorragend mitwirken - allerdings nicht persönlich, denn die verdienstvolle Veteranin des Eisenbahnwesens ruht in einem Londoner Museum von jahrzehntelanger Pflichterfüllung aus, sondern eine naturgetreue, betriebsfähige Nachbildung, die der Verein deutscher Ingenieure vor einigen Jahren für das Deutsche Museum in München herstellen ließ. Alle jene Erfinder aber waren nur Wegbereiter für den Meister, der nicht nur die vollkommenste Lokomotive seiner Zeit erbaute, sondern als erster erkannte, daß zur guten Lokomotive ein tragfähiger Schienenweg mit festem Unterbau, zweckentsprechende Wagen, Bahnhöfe und Sicherheitseinrichtungen gehören: George Stephenson.

      auf:
      hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/rv/e2r_vbhe.html
    • Ich werde die beiden verbliebenen Fragen auflösen.

      1818, fast zwei Jahrzehnte vor der Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahnstrecke Nürnberg-Fürth. Zwei preussische Beamte hatten aus England den Bauplan einer Zahnradlokomotive mitgebracht, die in der Berliner Königlichen Eisengießerei nachgebaut wurde. Als man sie dann einsetzen wollte, stellte man fest, dass sie nicht auf die Gleise der preussischen Pferdebahn passte. Deren Spurweite galt den Beamten offensichtlich als sakrosankt, denn statt sie anzupassen, wurde die Lokomotive ihrer Räder beraubt und als gewöhnliche Dampfmaschine eingesetzt. Das wars dann fürs Erste.
      (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2005


      Und zum Nilkrokodil: die vorgegebene Antwort beim Brockhaus-Quiz war: "Es taucht gar nicht." Leider habe ich dazu weder im Brockhaus selbst noch im Internet eine Quelle gefunden. Tut mir leid.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Und hier Runde 18. ;)

      1. Welche Verbindung gehört nicht zu den aromatischen Kohlenwasserstoffen?
        a) Aceton b) Toluol c) Acetylsalicylsäure oder d) Naphthalin
        Aceton
      2. Wie viele Filme drehte James Dean?
        Drei.
      3. Wann fand der zweite Prager Fenstersturz statt?
        1618, er löste den Dreißigjährigen Krieg aus.
      4. Mit welcher Oper verabschiedete sich Verdi im Alter von 80 Jahren von der Opernbühne?
        Mit dem Falstaff.
      5. Welcher EU-Staat hat den geringsten Anteil an städtischer Bevölkerung?
      6. Wie hieß der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR?
        Manfred Gerlach (LdPD)
      7. Welcher Musiker kam nicht bei einem Flugzeugabsturz ums Leben?
        a) Buddy Holly b) Otis Redding c) Chet Baker oder d) Jim Croce
        Chet Baker
      8. Was verwendet man zur Erhöhung der Reibung auf Saiten von Instrumenten?
        Kollophonium
      9. Welche Stilepoche der abendländischen Kunst wurde von der Gotik abgelöst?
        Die Romanik
      10. Welcher US-amerikanische Sänger gewann als Einziger den Grammy in drei verschiedenen Kategorien?
        Al Jarreau
      11. Woher stammte Odysseus?
        Aus Ithaka.
      12. Bis zu wie viele Zähne können Haie im Laufe ihres Lebens bekommen?
        Bis zu 20.000 Zähne.
      13. Wobei handelt es sich nicht um ein E-Mail-Protokoll?
        a) POP b) TCP/IP c IMAP oder d) SMTP
        TCP/IP ist - wie der Name schon sagt - ein Internetprotokoll.
      14. Was wird in ganz Ostasien als heilige Pflanze in Tempelanlagen kultiviert?
        Der Gingko-Baum.
      15. Wie lautet die wissenschaftliche Bezeichnung der weißen Blutkörperchen?
        Leukozyten
        [/list=1] Quelle: Brockhaus multimadial 2005
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens