Gesagt ist gesagt...

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    • Gesagt ist gesagt...

      Und gibt teilweise zu denken. Laut Spiegel sagte Erzbischof Armato zur Verfilmung des "The Da Vinci Code" oder "Sakrileg" von Dan Brown:

      spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,413810,00.html

      Kämen solche Lügen und Fehler in Bezug auf den Koran oder den Holocaust in Umlauf, hätten sie - vollkommen zu Recht - einen Weltaufstand provoziert. "Wenn sie statt dessen gegen die Kirche und Christen gerichtet sind, bleiben sie unbestraft."


      Etwa eine Verwunderung darüber das Katholiken bei sowas nicht anfangen Fahnen und Botschaften anzuzünden?
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Warum? Ich haeb mir bewusst bislang erlaubt Sakrileg nicht zu lesen. Aber der Herr Brown hat sich da wohl eine nette Geschichte ausgedacht. Auch dem Vatikan sollte doch klar sein, selbst wenn Brown was anderes behauptet, das es sich um einen Roman und somit Fiktion handelt. Wenn soll man also weswegen bestrafen? Und wer bestraft verunglimpfungen des Islams oder Mohammeds? Die dänischen Karikaturisten sind allesamt noch frei. Zurecht übrigens. Aber sie haben einen Weltaufstand von Gläubigen provoziert die Botschaften und diverse Fahnen verbrannt haben. Es klingt so als ob der Erzbischof es bedauert das sich Katholiken nicht derart mobilisieren lassen... Oder lese ich das Zitat falsch?
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Ich denke, es geht um etwas anderes.

      Wenn Moslems oder Juden beleidigt oder verunglimpft werden, gibt es (zu Recht) einen empörten Aufschrei.

      Wenn aber dasselbe mit Christen gemacht wird, gehört es inzwischen "zum guten Ton" entweder zustimmend zu nicken oder eben zu ignorieren.

      Ích kann es aus eigenem Erleben bestätigen, als gläubige (nicht frömmelnde) Christin wurde und werde ab und an dumm angequatscht.
      Und zwar nur, weil ich einer christlichen Kirche angehöre.

      Ich finde Toleranz und Anstand gebührt allen Religionen und Gemeinschaften, ausgenommen gefährlichen Sekten.
    • Ich meine nicht den Holocaust, sondern die Religionen.

      Ich vergleiche auch nicht den Holocaust mit dem dem Christentum.

      Es ist aufgrund gerade dieses historischen Hintergrunds zu einem sensiblen Umgang mit anderen Religionen gekommen. Auch spielt der Grund der Integration eine Rolle.

      Was ich meine ist folgendes. Als die Öffentlichkeit von diesen Karikaturen erfuhr, gab es zu Recht ein Aufschrei der Empörung.

      Vor einigen Jahren gab es in Köln eine sog künstlerische Fotosession .
      Und zwar hat ein Künstler (leider ist mir der Name entfallen) im Kölner Dom nackte Paare fotografiert, darunter war ein Paar, daß sich auf dem Altar räkelte. Das nahm man stillschweigend hin, die Menschen, die darüber empört hatten, wurden als Kunstbanausen, Spiesser und kleinkarierte Köpfe bezeichnet. Ich weiß es deswegen noch so genau, weil Wuppertal zum Erzbistum Köln gehört. Wäre es in einer Synagoge oder einer Moschee passiert, hätte es Proteste hervorgerufen. Zu Recht
      Ich will damit sagen, daß jede Religion Toleranz und Achtung verdient.

      Was die Sekten betrifft, so meinte ich damit die Zeugen Jehovas, Moon Sekte, Scientology oder Jünger des Lichts.

      Unterschied zwischen gläubig und frömmelnd: Ich kann gläubig sein aber trotzdem der Kirche kritsch gegenüberstehen

      Ein Mensch, der frömmelt, wird alles als gut und richtig ansehen, was die Kirche so von sich gibt. Außerdem wird gern von diesen Leuten ein geradezu missionarischer Eifer an den Tag gelegt, alles und jeden von
      Katholischen Kirche (und nur auf diese beziehe ich mich) zu überzeugen.

      Noch einmal, ich habe weder den Holocaust gemeint noch geschrieben.
      Ich habe mich auf die Religionen bezogen. Der Begriff Holocaust kommt nicht vor.
    • Original von sprungfan

      Vor einigen Jahren gab es in Köln eine sog künstlerische Fotosession .
      Und zwar hat ein Künstler (leider ist mir der Name entfallen) im Kölner Dom nackte Paare fotografiert, darunter war ein Paar, daß sich auf dem Altar räkelte. Das nahm man stillschweigend hin, die Menschen, die darüber empört hatten, wurden als Kunstbanausen, Spiesser und kleinkarierte Köpfe bezeichnet. Ich weiß es deswegen noch so genau, weil Wuppertal zum Erzbistum Köln gehört. Wäre es in einer Synagoge oder einer Moschee passiert, hätte es Proteste hervorgerufen.


      Das klingt so als ob die Aktion kein Nachspiel gehabt hätte und die Kirche das hätte schlucken müssen. Dem ist nicht so. Der Fotograf wurde zu 3000 DM Geldstrafe verurteilt und der Hauptdarsteller zu 1800 DM. Das ganze wegen Hausfriedensbruch und Störung der Religionsausübung.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Das diese "Künstler" verurteilt wurden, ist richtig.

      Ich habe diese Sache nur als Beispiel genommen, um zu verdeutlichen, was ich meine.

      Tj. was meinst du mit TO.

      Ich hatte es auf tatsächlich auf mich bezogen, da ich ja die jüdische Religion wie auch den Islam genannt hatte.

      Ich habe das Zitat dieses "Bischofs" nicht richtig gelesen. Ich kann mich dafür nur entschuldigen.

      Wie ein Bischof Christentum und Holocaust vergleichen kann, ist mir unbegreiflich.
      Diesem sogenannten Christen spukten wohl noch die Anfänge des Christentums respektive die Verfolgung der Christen durch
      römische Kaiser im Kopf herum. Nur ist diese Verfolgung 2000 Jahre her und die Katholische Kirche hat mit ihrem Dulden des Holocaust selbst schwere Schuld auf sich geladen. Es gab nur wenige Katholiken, die Wiederstand übten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sprungfan ()

    • Ich bin immer wieder ein wenig überrascht von der Möglichkeit, verschiedene Definitionen für ein und dieselbe Sache zu finden.

      Bis heute konnte mir noch niemand erklären, was denn nun der Unterschied zwischen dem Christentum, insbesondere der katholischen Kirche und einer Sekte ist. Betrachtet man das Ganze von aussen, ist zumindest keiner erkennbar. Oder gibt es irgendeine (von wem auch immer gezogene) Grenze, in der für den einzelnen Gläubigen vorhandenen psychischen und physischen Gefährdung?

      Nachtrag: Ganz besonders erheiternd finde ich immer den "Sektenbeauftragten der katholischen Kirche" :) Für mich klingt das immer so wie: "Der Drogenbeauftragte der LSD-konsumierenden Rauschförderer". ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heiderogoshi ()