(Noch) mehr Druck auf Hartz-IV-Empfänger

    • Original von frecher_Kater
      Original von frecher_Kater
      Gelöscht. Hättest dich lieber an den Tipp von wonderland halten sollen.

      :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:
      hätte echt gewundert wenn das stehen geblieben wäre


      Wie wäre es denn gewesen dann mal den grauen Kasten anzuwerfen und sich dieses Post eventuell gleich zu klemmen? :)

      Entweder es kommt was sinnvolles und halbwegs konstruktives oder du lässt es.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Kann es sein, daß du einfach Neid verspürst? Daß dich eine durchbrochene Erwerbskarriere, wie du ja mal geschrieben hast, durchsetzt mit Phasen der Arbeitslosigkeit, neidisch gemacht hat auf Beamte, auf Studierende, auf alle, denen es deiner Ansicht nach ungerechter Weise besser geht?

      Lass mich mal kurz überlegen....... Nein. Kann nicht sein. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der naturwissenschaftlichen Informatik und einem ebenso, nebenbei abgeschlossenem Pädagoikstudium mit Schwerpunkt Informatik in Bildung und Sozialwesen, kann ich das eigentlich nicht sagen.
      Ach ja.. das habe ich mir ebenso selbst nebenbei finanziert (ich bekam kein Bafög, weil zu alt) wie meinen in USA gemachten Bachelor und auch sonst war da niemand, der mich unterstütz hätte. ICH konnte es mir ja aussuchen. Ich hätte ja auch aufs Studium verzichten können und meinen Beruf als Werkzeuzgmacher weiterführen können.

      Das Du meinen Werdegang als erfolglos ansiehst, weil er nicht Deinem Bild einer geradlienigen Karriere entspricht tut mir leid und zeugt eigentlich nur von einer stark eingeschränkten Denk- und Handlungsweise, die zumindest ein wenig erklärt, weshalb du z.B. bei der Hartz IV Problematik recht schlicht und platt denkst, statt Dir den Luxus zu erlauben, auch mal die etwas komplizierteren, tatsächlichen Hintergründe zu sehen. Mir persönlich wäre ein solches Leben ein wenig zu trist und langweilig, WESHALB ich diesen (meinen) Weg gewählt habe.

      Wie ich schon schrieb: ICH habe das Glück mir noch relativ aussuchen zu können, wo ich arbeite. Das ich auf HartzIV gelandet bin (für 3 Wochen, was ich aber komplett zurückgezahlt habe) war eher ein Zufall und dem Umstand zu verdanken, dass sowohl die AA als auch die ARGE nicht wirklich wissen, was sie eigentlich tun......

      Aber es stimmt: Gehen die Argumente aus, dann kommt der Faktor Neid ins Spiel... quasi als letztes Argument, um alle anderen Agrumente "totzuschlagen". Schade eigentlich....
    • Heide,

      wo habe ich deinen Werdegang als erfolglos bezeichnet? Ich habe bewußt eine Frage formuliert, keine Aussage, als ich von Neid sprach. Deine ganze Argumentation, soweit man sie als solche bezeichnen kann, spricht aus meiner Sicht doch eher für eine arg einseitige Sichtweise der Dinge: Hier der arme, ungerecht behandelte Hartz-IV-Empfänger, dort die überpriviligierten Studenten, Beamten, etc. Es ist für dich sicher schön, daß du das als aufregendes Leben betrachtest, warum das bei mir nicht so scheint, dafür kannst du die Ursachen natürlich bei mir, vielleicht aber auch bei dir selbst suchen.


      Joei,

      Original von Onkel_J
      Das umgedrehte Faschismus-Argument kann ich nicht nachvollziehen.


      Ich versuche mal, es dir zu erklären bzw. dir einen Denkansatz zu liefern.

      Argumentationskette (a): Langzeitarbeitslose sind zu faul zum arbeiten, es geht ihnen zu gut, außerdem ist in großer Teil unter ihnen, der eh nur mißbräuchlich Leistungen einkassiert. Deshalb müssen Leistungen gekürzt und der Druck erhöht werden.

      Argumentationskette (b): Studierende studieren umsonst, obwohl sie Geld hätten, was zu bezahlen, haben noch nie etwas für die Gemeinschaft geleistet und liegen dieser auf der Tasche. Außerdem ist ein großer Teil unter ihnen, der zu langsam studiert oder nur immatrikuliert ist, um billig Bus fahren zu können. Deshalb führen wir Studiengebühren ein.

      Wo ist der systematische, logische Unterschied zwischen (a) und (b), der es erlaubt, (a) als faschistisch zu bezeichnen, (b) aber nicht?
    • Daß dich eine durchbrochene Erwerbskarriere, wie du ja mal geschrieben hast, durchsetzt mit Phasen der Arbeitslosigkeit, neidisch gemacht hat auf Beamte,..

      Mag ja sein, das ich des Deutschen nicht mehr ganz mächtig bin, weil mich meine Auslandsaufenthalte ein wenig aus dem Konzept gebracht haben.... aber wenn ich diese Aussage von Wonderland richtig interpretiere, dann MUSS ich ja relativ erfolglos und frustiert sein. Anders würde sich das unterstellte Neidgefühl kaum erklären lassen. Wäre meine "durchbrochene" Erwerbskarriere mit Phasen der Arbeitslosigkeit (Arbeitslos bin ich übrigens nie gewesen, Arbieitgebersuchend dagegen schon) erfolgreich würde Neid ja gar nicht entstehen können, denn dann hätt ich ja gar keinen Grund dazu.

      Abgesehen von dieser ziemlich "beamtigen" Wortklauberei, hat (ähnlich wie in der Politik) aber auch diese Aussage nicht das Geringste mit der "Butter bei die Fische" geforderten klaren Aussage zum Thema zu tun. Vielmehr wird Eurerseits ständig vermieden eine solche (klare Aussage) zu treffen.

      Und wo spreche ich von einem überpriviligiertem Studenten? Ich habe lediglich die korrekte Sachlage dargestellt: Ein Student kann sich frei für für sein Studium entscheiden, oder es bleiben lassen. Ein Hartz IV Empfänger hat in der Regel KEINE Wahlmöglichkeit. Ein Student wird nicht "sozialkontrolliert" egal wiviel Geld er hat und welche Wohnung er bewohnt. Ein Hartz IV Empfänger schon... Deine Argumentation (Hartz IV wäre ähnlich wie ein Studium) implementiert, dass der Hartz IV Empfänger eine Wahl hätt, was faktisch nicht so ist. Oder willst Du DAS tatsächlich besteiten?
      Wenn ja, können wir (man) diese Diskussion tatsächlich einstellen, denn es würde bedeuten, dass trotz aller gegenteilien Aussagen und Beweise (selbst die HartzIV Kommission konnte nicht über die Realität hinwegsehen) der Grundgedanke lautet: ALGII Empfänger sind faul.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heiderogoshi ()

    • Der Vergleich humpelt fürchterlich. Schon deswegen, weil diesen Vorwurf niemand erhebt, weil Schule und Ausbildung eine andere Kategorie sind und Ausbildung nicht in den Sozialhilfebereich gehört. Bafög ist keine Hilfe zum Lebensunterhalt sondern fußt auf anderen Grundsätzen.

      Abgesehen davon hat es noch lange nichts mit Faschismus zu tun, lediglich zu behaupten, daß es bei Hartz Mißbrauch gäbe. (Interessant übrigens, daß Struck lediglich von 5% spricht). Die faschistische Methode beginnt dann, wenn man das behauptete Fehlverhalten eines Teils populistisch auf die ganze Gruppe überträgt und damit Maßnahmen gegen die ganze Gruppe zu rechtfertigen und sich in der öffentlichen Meinung dafür Zustimmung zu holen. In der Folge hält die öffentliche Meinung dann alle Hartzer für Schmarotzer. Dieser Methode hat sich Clement bedient.

      Im Prinzip kann man mit Asylbewerbern und Ausländern zB genauso verfahren, was die Neonazis ja auch tun.

      Es geht also nicht um die Bezieher von Sozialleistungen gleich welcher Art sondern um die Argumentation der Politik gegen eine Gruppe, indem sie die gesamte Gruppe in der Öffentlichkeit an den Pranger stellt. Der Hetzer Clement hat sich in der öffentlichen Diskussion ausschließlich auf den Mißbrauch bezogen und ihn in den Vordergrund seiner Argumentation gestellt.

      Abgerundet wird diese Methode dann dadurch, daß man den Eindruck erweckt, daß der Mißbrauch die Hauptursache für die miserable Lage des Landes sei. Damit werden die Angegriffenen dann zu Volksschädlingen; natürlich ohne das Wort selbst in den Mund zu nehmen. Die Schlußfolgerung kann man getrost der weit verbreiteten Einfalt des Denkens überlassen und hat sein Ziel erreicht.

      Mein Faschismus-Vorwurf richtet sich also gegen die gesamte Methode und nicht gegen Teile dieses Vorgehens.

      Joei
    • Original von Onkel_J
      Der Hetzer Clement hat sich in der öffentlichen Diskussion ausschließlich auf den Mißbrauch bezogen und ihn in den Vordergrund seiner Argumentation gestellt.


      Du unterstellst anderen faschistoide Tendenzen, haust aber selbst mit voll erhobener Keule zu und wirfst anderen immer wieder Hetze vor. Wobei du aber übersiehst das sich das Thema Clement längst erledigt hat. Aber immer wieder wird er in den Ring gezogen.



      Und wo spreche ich von einem überpriviligiertem Studenten? Ich habe lediglich die korrekte Sachlage dargestellt: Ein Student kann sich frei für für sein Studium entscheiden, oder es bleiben lassen.


      Was für eine Aussage. Ich kann also entscheiden ob ich eine Ausbildung anstrebe oder nicht? Ist das die selbe Logik nach der man sagen könnte hätte der Hartz Empfänger sich damals anders beworben wäre er heute nicht in der Situation?

      Ein Hartz IV Empfänger hat in der Regel KEINE Wahlmöglichkeit. Ein Student wird nicht "sozialkontrolliert" egal wiviel Geld er hat und welche Wohnung er bewohnt.


      Nein, prinzipiell nicht. Solange man nicht auf staatliche Hilfen angewiesen ist. Rat mal wie man dich und die Eltern durchleuchtet wenn man einen BaföG Antrag stellt. Man hat eine Eigentumswohnung oder Haus, sei es durch Schenkung oder erbschaft - diese darfst du dann verkaufen. Welche Wohnung man bewohnt interessiert beim BaföG wirklich niemanden. Der Zuschuß zu den Mietkosten ist auf 133€ begrenzt, die Wohnung ist teurer? Das ist mein Problem. Irgendwo müssen bei staatlichen Leistungen Grenzen gezogen werden. Da finde ich die Wohngröße wesentlich fairer als ein bundeseinheitlichen Festbetrag. Von einem Datenabgleich des BaföG mit dem Finanzamt zur Kontrolle der Daten mal ganz zu schweigen. Ne das zieht nicht...
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      Benjamin Franklin
    • Du unterstellst anderen faschistoide Tendenzen, haust aber selbst mit voll erhobener Keule zu und wirfst anderen immer wieder Hetze vor. Wobei du aber übersiehst das sich das Thema Clement längst erledigt hat. Aber immer wieder wird er in den Ring gezogen.


      Das Thema Clement erledigt? Er war erst kürzlich wieder bei Sabine C und hat im Rahmen der lächerlichen Spargeldiskussion weitergehetzt. Im Übrigen beruht die Hartz-Gesetzgebung auf dieser Logik. Die ganze Schnüffelei, die nichts bringt, hat in dieser Hetzerei ihren Ursprung. Das rundet ja den Faschismusvorwurf ab.

      Ich habe in der Tat Kritik geübt und sie auch begründet. Das ist ja wohl kaum als Faschismus zu bezeichnen, zumal ich eine Methode angreife und die Person, die sich dieser Methode bedient hat.

      Diese beiden Dinge jetzt gleichzusetzen ist ja wohl witzig.

      Joei
    • Was für eine Aussage. Ich kann also entscheiden ob ich eine Ausbildung anstrebe oder nicht? Ist das die selbe Logik nach der man sagen könnte hätte der Hartz Empfänger sich damals anders beworben wäre er heute nicht in der Situation?

      Nein. Das ist definitiv falsch, denn: Ein Studium ist KEINE Ausbildung, sondern eine schulische Karriere, die von vielen Faktoren abhängig ist (mittlerweile ja auch wieder vom Vermögen der Eltern). WENN aber jemand studiert, dann tut der dies FREIWILLIG. Niemand steht dort und ZWINGT einen Studenten zum studieren. Er tut dies, in Erwartung einer Karriere, die im später MEHR GELD, oder ein BESSERES ANSEHEN oder eben MEHR SPASS einbringt.
      Er könnte aber auch z.B. eine Lehre anstreben, oder einfach einen ungelernten Job annehmen, was den Steuerzahler weit weniger Geld kosten würde. Bis dato lebt der Student ja davon, das die Gesellschaft ihm, in Erwartung eines gut ausgebildeten, nützlichen Akademikers, Geld vorstreckt, ohne zu wissen ob der Akademiker dann auch wirklich nützlich ist. Immerhin ist die Zahl der erwerblosen Akademiker im HartzIV Bezug ja auch stark steigend (siehe Biologen, Chemiker, sämtliche Sparten der Geisteswissenschaften). Ein Studium zu absolvieren ist heute genau so wenig eine Garantie auf einen Job, wie ein Ausbildung zum Gas, Wasser, Sche..e Installateur. Abgesehen davon, wird ein Student nur EINMAL, beim Ausfüllen der Anträge auf Bafög "in die Mangel" genommen. Danach nicht mehr.

      Ausserdem machst Du hier wieder das Gleiche, wie der desinformierte Bürger oder "EHEMALS" Clement in seinen Hetzkampagnen: Du tust (fälschlicher Weise) so, als hätten die meisten Hartz IV Empfänger keine Ausbildung. Über 70% der HartzIV Empfänger haben aber eine Ausbildung, jahrelange Berufserfahrung und finden vor allem deshalb keine Arbeit, weil es schlichtweg keine gibt, oder sie zu alt sind. Auch ein Studium hilft da nicht.

      Zitat:Ein Hartz IV Empfänger hat in der Regel KEINE Wahlmöglichkeit. Ein Student wird nicht "sozialkontrolliert" egal wiviel Geld er hat und welche Wohnung er bewohnt.

      Nein, prinzipiell nicht. Solange man nicht auf staatliche Hilfen angewiesen ist. Rat mal wie man dich und die Eltern durchleuchtet wenn man einen BaföG Antrag stellt. Man hat eine Eigentumswohnung oder Haus, sei es durch Schenkung oder erbschaft - diese darfst du dann verkaufen.

      Interessant. In der REGEL handelt es sich bei angehenden Studenten um gerade fertig gewordene SCHÜLER, also Personen um die 18 Jahre, die Eltern haben, die für ihre Kinder DANN unterhaltspflichtig sind, wenn deren Vermögen zu hoch ist um BAFÖG zu bekommen. Ein 18jähriger Schüler, der eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzt, aber keine Eltern hat die ihn relativ problemlos unterstützen könnten, dürfte äußerst selten sein. Ebenso wie Eltern, die so viel verdienen, das sie ein Haus haben, und ihr Kind nicht unterstützen KÖNNEN.

      Ich brauche nicht zu raten. Ich selbst habe für mein Abi auf dem zweiten Bildungsweg Bafög beantragt und musste daher diese "unglaubliche" Bürokratie über mich ergehen lassen. Vor Kurzem habe ich dem Sohn eines Kollegen dabei geholfen den Krempel auszufüllen. Im Gegensatz zum Offenbarungseid des HartzIV Antags, den teilweise nicht mal die ARGES selbst richtig verstehen, ist das ein Witz.

      Welche Wohnung man bewohnt interessiert beim BaföG wirklich niemanden. Der Zuschuß zu den Mietkosten ist auf 133€ begrenzt, die Wohnung ist teurer? Das ist mein Problem.

      Wie gesagt: Niemand zwingt Dich zu studieren. Das ist/war Deine FREIE Entscheidung. Und als junger Mensch, der so gut wie kostenlos studiert (und wärend dessen die arbeitende Bevölkerung je nach Studienganb bis zu 60000 Euro kostet) aber noch NIE einen Beitrag in das Sozialsystem geleistet hat, in extra für die Studienzeit gebauten Studentenwohnheimen wohnen kann und NACH dem Studium ein normales, erfolgreiches Leben aufnehmen darf, ist das Leben des Gros der HartzIV Emfpänger, nach jahrelangem Einzahlen ins Sozialsystem und dem Finanzieren, des Bildungssystems von dem Du partizipierst, das erfolgreiche Leben teilweise mit 40 UNFREIWILLIG, endgültig vorbei. Denn das Gewähren von BAFÖG zur Gewährleistung eines Studiums ist temporär auf genau die absolut absehbare Zeit des Studiums (es ist halt Schule) ausgerichtet, während ALGII die EXISTENZ (d.h. Essen und Wohnen), notfalls auf Lebenszeit sichern muss.

      Es ist mir vollkommen unverständlich, wie man zwischen diesen Beiden, vollkommen unterschiedlichen Sachverhalten auch nur annähernd eine Parallele ziehen kann.... Wenn man derart abstruse Vergleiche zieht, dann müsste doch gerade die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen.

      Oder ist es einfach nur so, das immer genau DAS richtig ist, was am besten zum persönlichen, momentanen Lebensabschnitt passt und was das soziale Gewissen am wenigsten belastet?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heiderogoshi ()

    • Wenn man derart abstruse Vergleiche zieht, dann müsste doch gerade die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen.


      Lieber Heiderogoshi, es ist nicht so, daß ich deine sachliche Argumentation nicht nachvollziehen könnte. Aber mit Sätzen wie diesen hier stellst du dich sekbst immer wieder ins Abseits!
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • "Es ist mir vollkommen unverständlich, wie man zwischen diesen Beiden, vollkommen unterschiedlichen Sachverhalten auch nur annähernd eine Parallele ziehen kann.... Wenn man derart abstruse Vergleiche zieht, dann müsste doch gerade die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen."


      Und hier soll man ernsthaft diskutieren ?

      Nein danke !

    • Es ist mir vollkommen unverständlich, wie man zwischen diesen Beiden, vollkommen unterschiedlichen Sachverhalten auch nur annähernd eine Parallele ziehen kann.... Wenn man derart abstruse Vergleiche zieht, dann müsste doch gerade die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen.


      Werter Heiderogoshi. Ich seh die Schublade, nur sie will mir einfach nicht passen.
      Du bist übrigens der erste der es fertig bringt mir nationalsozialistisches Gedankengut zu unterstellen oder mich als Sympathisanten entsprechender Ideologie hinzustellen. Das hat wirklich noch niemand fertig gebracht. Ich weiß gerade nicht ob ich lachend am Boden liegen oder doch eher erschrocken sein sollte. Aber wenn ich die Liste der Leute ansehe die hier von dir bereits von dir mit in die rechte Ecke postiert wurden ist es doch eher zum lachen und für deine Argumentation entlarvend...

      Also mir ist vollkommen unverständlich wie man auf einen derart abstrusen Vergleich ziehen kann...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Original von Onkel_J

      Ich habe in der Tat Kritik geübt und sie auch begründet. Das ist ja wohl kaum als Faschismus zu bezeichnen, zumal ich eine Methode angreife und die Person, die sich dieser Methode bedient hat.


      Ist es auch nicht, das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen. Du greifst eine Person an, kritisierst sie und benutzt dabei aber genau die Mittel die du an der Person kritisierst. Du wirfst Clement Hetze vor. Dabei nutzt du die Gelegenheit die sich bietet die Person mit negativen Assoziationen zu belegen. "Hetzer Clement" zum Beispiel. Es läuft auf das selbe hinaus.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Liege Orthogräphin:

      Es geht mir nicht darum einen irgendwie gearteten "guten Eindruck" zu hinterlassen, sondern den derzeit herrschenden sozialen und gesellschaftlichen Wahnsinn zumindest ein wenig darzustellen, der von einigen hier anwesenden Herren (ich gehe mal vom männlichen Geschlecht aus) ja vehement bestritten wird.

      Immerhin wurde MIR von Herrn Steuerzahler, Herrn Traumtänzer und Herrn Wonderlan unterstellt, das (ich meine das jetzt übertragen) "spinne", weil ich den wieder auferstandenen nationalsozialistischen Wortschatz und die Wiederaufnahme von Werten, der nationalsozialistischen Zeit als gefährlich betrachte. Obwohl diese Ansicht ja nicht nur von mir vertreten wird, sondern auch in der Presse des Öfteren (siehe Aussage zu "Sozial ist, was Arbeit schafft", oder " Arbeitsdienst für HartzIV Empfänger") festgestellt, bzw. zum Thema gemacht wird.

      Für MICH ist der, an den Haaren herbeigezogene Vergleich von Studenten mit Hartz IV Empfängern tatsächlich wesentlich abstruser als meine Aussage zum neuerwachten, öffentlich aussprechbaren unsozialen Gedankengut. Wenn es jemand schafft DORT einen irgenwie gearteten Zusammenhang zu konstruieren: Weshalb ist dann der Zusammenhang mit nationalsozialistischer Sprache und ebensolchen Gedanken (wobei ICH zumindest erklären kann, wie ich auf diesesn Zusammenhang komme) so undenkbar?
    • Vielleicht sollte ich mich deutlicher ausdrücken:

      Ich habe mit deiner sachlichen Argumentation kein Problem - wohl aber mit deiner unsachlichen, beleidigenden Polemik.

      Zwischen dem Hinweis auf Methoden, derer sich auch die Nationalsozialisten bedient haben, und der Unterstellung, jemandem würde die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen (und das ist nur ein Beispiel von mehreren) besteht ein himmelweiter Unterschied - und ich halte dich für so intelligent, daß du das selbst einsiehst.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Ich seh die Schublade, nur sie will mir einfach nicht passen.
      Du bist übrigens der erste der es fertig bringt mir nationalsozialistisches Gedankengut zu unterstellen oder mich als Sympathisanten entsprechender Ideologie hinzustellen.


      ICH bin entsetzt. Offensichtlich LIEST Du meine Postings überhaupt nicht, sondern antwortest einfach ins Blaue....

      Wo unterstelle ich Dir, auch nur annähernd nationalsozialistisches Gedankengut? Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Die einzige Parallele dazu, habe ich am Anfang des Threads gestellt und (ich habe es gerade extra noch mal gelesen um mir auch gaaanz sicher zu sein) im Bezug auf die Aussagen der Politiker (Sozial ist...., und Arbeitsdienst für.....) gemacht. An KEINER Stelle habe ich DICH oder irgend jemanden hier damit in Verbindung gebracht. Wenn Du das vorvorletzte Posting meinst: Das hast Du offensichtlich falsch verstanden. Dort werfe ich Dir keineswegs Nationalsozialismus vor, sondern ziehe eine Parallele zwischen meiner, angeblich "spinnerten" Aussage und Deinem an den Haaren herbeigezogenen Vergleich zwischen Studenten und HartzIV Empfängern.

      Das Einzige was Du mir hinsichtlich dieses Themas vorwerfen könntest wäre, das ich es (wie schon geschrieben) für gefährlich halte, das sich Politiker wieder ungestraft des nationalsozialistischen Wortschatzes bedienen können und das Volk (und DA gehörst Du ja auch zu) dies entweder nicht registriert, oder wenn es registriert wird nicht seine Empörung äussert.

    • Für MICH ist der, an den Haaren herbeigezogene Vergleich von Studenten mit Hartz IV Empfängern tatsächlich wesentlich abstruser als meine Aussage zum neuerwachten, öffentlich aussprechbaren unsozialen Gedankengut.


      Warum? Beide nehmen öffentliche Hilfen zum Lebensunterhalt in Anspruch und beide müssen entsprechende Nachweise und Anträge erbringen. Wie absurd das in deiner Vorstellung auch immer sein mag...


      Immerhin wurde MIR von Herrn Steuerzahler, Herrn Traumtänzer und Herrn Wonderlan unterstellt, das (ich meine das jetzt übertragen) "spinne", weil ich den wieder auferstandenen nationalsozialistischen Wortschatz und die Wiederaufnahme von Werten, der nationalsozialistischen Zeit als gefährlich betrachte.


      Gut deshalb passt mir also Nationalsozialistisches Gedankengut und ein entsprechendes Wiedererwachen gut ins Konzept? Deswegen wagst du es mich und andere Forenmitglieder in die geistige Nähe von Rassisten, Antisemiten und sonstigen menschenverachtenden Ansichten zu stellen? Weißt du eigentlich wie lächerlich das ist? Aber dir scheint außer dem "Nazitotschlagargument" nichts mehr einzufallen...
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      Benjamin Franklin
    • @orthogräphin

      Ich habe immer noch das Gefühl, das ich offensichtlich nicht in der Lage bin, das auszudrücken, was ich eigentlich sagen wollte:

      Die Aussage zum Nationalsozialistischen Gedankengut, das in dieser Gesellschaft wieder Fuss fass, KAM VON MIR. Nachzulesen ein ganzes Stück weiter vorn. WARUM ich das so sehe, habe ich dort auch begründet. UND ich habe nirgendwo gesagt, das jemand tatsächlich Nationalsozialist ist, sondern nur, das gewisse Denk- und Ausdrucksweisen wieder gesellschaftsfähig werden.

      Diese Aussage wurde hier OHNE Begründung als ABSTRUS und Blödsinn abgetan.

      Herr Traumtänzer brachte den zumindest MEINEM VERSTÄNDNIS nach mindestens genauso, wenn nicht sogar größeren abstrusen Vergleich zwischen Studenten und HartzIV Empfängern.

      Da sich niemand anders dazu geäußert hat, muss ich wohl davon ausgehen, das dieser "interessante" Vergleich von den anderen Anwesenden hingegen als korrekt angesehen wird.

      Mein letzter Satz, sollte nur eins aussagen: Wenn jemand einen derart an den Haaren herbeigezogenen Vergleich zwischen Studenten und HartzIV Empfänger ziehen kann, OHNE dies zu begründen, DANN dürfte meine BEGÜNDETE Aussage zum veränderten Sprachgebrauch und dem wiederaufleben zumindest nationalsozialistischer Ideen nicht minder akzeptabel sein.... denn (wenn wir uns erinnern und die Überschrift des Threads betrachten) ging es ja genau um DIESEN Umgang mit Hartz IV Empfängern.

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    • Original von Onkel_J
      Also doch dasselbe oder wie oder was?

      Ich habe begründet, was ich unter Hetze verstehe und wie sie in die faschistische Methodik eingebunden ist. Wie würdest Du denn das bezeichnen, was ich als Hetze sehe?

      Joei


      Und ich habe dir schon "damals" wegen der faschistischen Methodik wiedersprochen... Ich sehe die damaligen Äußerungen von Clement zwar als falsch, unnötig und nicht sonderlich clever an, aber Hetze oder gar faschistoid war und ist es in meinen Augen nicht. Nur unsachliche und für einen Politiker vollkommen unnötiger Abstieg zum Popolismus.

      Original von Heiderogoshi
      Wo unterstelle ich Dir, auch nur annähernd nationalsozialistisches Gedankengut?


      Wie wär es damit:
      Wenn man derart abstruse Vergleiche zieht, dann müsste doch gerade die Wiederauferstehung des nationalsozialistischen Gedankenguts ins Konzept passen.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin