Spiegel online - Auch nicht mehr das was es mal war.

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    • Dem deutschen Job-Markt geht es so gut wie seit 16 Jahren nicht mehr.
      spiegel.de/wirtschaft/0,1518,587418,00.html

      Job-Boom! Job-Boom?? Diese Meldung ist an Zynismus nicht zu überbieten!

      Ich habe früher immer gedacht, daß kaum etwas unseriöser sein kann als die DDR-Statistik, aber das war eben früher. Und noch weitaus schlimmer als die (euphemistisch ausgedrückt) schöngefärbten Zahlen, die die niveaulosen Taschenspielertrickser die Agentur für Arbeit jetzt vorgelegt hat, ist die völlig kritiklose Übernahme dieser Daten quer durch alle großen Zeitungen und Onlineportale.

      Auch durch Spiegel Onliine. Verdammt noch mal, das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, daß diese Zahlen nicht stimmen können! Leiharbeit, Niedriglohnsektor, Hartz-IV-Aufstocker - all das haben unkritische Willfährigkeitsjournalisten ausgeblendet. Wie dreist (oder dumm) muß man sein, um diese Zahlen als Erfolg und als Zeichen wirtschaftlichen Aufschwungs zu verkaufen?! Verdammtnochmal, wo ist in Deutschland der kritische Qualitätsjounalismus geblieben? Bei Spiegel Online jedenfalls nicht...

      Sorry, das sollte eigentlich in diesen Thread... :O
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

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    • spiegel.de/kultur/kino/0,1518,597343,00.html

      Doch die fleißigen Bollywood-Produzenten (rund tausend Spielfilme pro Jahr) wollen anscheinend fast so schnell sein wie die Realität.


      Mit einer Produktion von insgesamt rund 2000 Filmen pro Jahr werden in Mumbai mehr Filme hergestellt als in den USA und Europa zusammen.


      Welche Zahl stimmt nun?

      Nur nebenbei, Wikipedia, bei der man sich eigentlich so oft bedient, sagt über die Zahl der produzierten Bollywoodfilme folgendes:
      de.wikipedia.org/wiki/Bollywood
      Bekannte Studios sind Filmalaya und Film City im Norden der Stadt. Jährlich werden derzeit etwa 200 bis 250 Hindi-Filme produziert.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Gab es in der DDR "berüchtige Gummibrötchen"? Eine ernsthafte Frage, ich war zwar noch Recht jung aber mir haben die Brötchen damals sehr geschmeckt und nach der Wende gab es oft nur die nach nichts schmeckenden mit Luft gefüllte Variante, aber da kann mich die Erinnerung trügen, daher die Frage.

      Grund dafür mal wieder Spiegel Online, in Leipzig ist eine seit 1988 verlassene Wohnung entdeckt worden und in dem Artikel heißt es:
      im Brotfach gammelten die berühmt-berüchtigten Gummibrötchen vor sich hin


      In der DDR war zwar vieles berühmt, aber berühmt-berüchtigte Gummibrötchen? Die sind mir neu. Auch Google listet bei der Suche nach DDR und Gummibrötchen auf den ersten 10 Seiten nur Artikel aus diversen Onlinemagazinen über einen Wohnungsfund in Leipzig - na so was.... :O
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Der DDR-Alltag beschränkt sich nicht auf das, was man 20 Jahre später noch bei Google findet. :grins:

      Gummibrötchen gab es in der Tat. Frische Brötchen aus Konsum und HO waren lecker, aber wehe, die wurden am Folgetag verkauft (sowas gab es zumindest bei den Bäckern, die ich kannte, gar nicht). Und dann waren es Gummibrötchen - und die waren in der Tat berüchtigt...

      Unsere Betriebskantine bekam zwei Mal in der Woche Brötchen geliefert: montags und donnerstags - da waren sie frisch. Dienstags und freitags gabs Gummibrötchen, und am Mittwoch wurden die Dinger aufgebacken. Bäh...
      ________________________

      Besagte Wohnung ist hier fast um die Ecke. Und in der Fotostrecke kommt mir etliches bekannt vor. Das Gelbe hier in dem Regal ist ein Salzstreuer - die Dinger fand ich schon vor 25 Jahren frivol. :evil:
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      Charles Dickens
    • Der DDR-Alltag beschränkt sich nicht auf das, was man 20 Jahre später noch bei Google findet. grins


      Daher auch meine Frage. ;)
      Danke für die Antwort, entweder hatte ich als Kind immer Glück wenn es Brötchen gab oder ich weiß es einfach nicht mehr besser. :rolleyes:
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      Benjamin Franklin
    • Die Salzstreuer gab es bei meinen Großeltern im Bungalow und der gelbe Küchenschrank kommt mir auch verdächtig bekannt vor, so einen hatten wir früher auch... ;)
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      Benjamin Franklin
    • Original von Orthogräfin Das Gelbe hier in dem Regal ist ein Salzstreuer - die Dinger fand ich schon vor 25 Jahren frivol. :evil:


      Ich komme zwar nicht aus dem Osten aber ich hätte damit Salz gestreut und mich nicht draufgehockt! :D

      Die Ostbrötchen kenne ich auch noch, die waren nur unwesentlich größer als die Schrippen hier aber fast doppelt so schwer. Und vor allen Dingen lecker. 8)
      Unser Kantinenwagen hier auf dem Flughafen führte die bis ca. 1993, denn er wurde auf dem Flughafen Schönefeld bestückt.
      Die Wohnung hätte ich mir gerne mal persönlich angeschaut!!
      Büchermäßig bin ich nicht so lesetechnisch unterwegs!

      Cora Schumacher
    • Original von tomex090
      Die Ostbrötchen kenne ich auch noch, die waren nur unwesentlich größer als die Schrippen hier aber fast doppelt so schwer.

      Die aufgeblasenen Westbrötchen habe ich noch nie gemocht. Hier in Leipzig (Stadtteil St. Ötteritz ) hat nach der Wende der Bäcker Weck in der Arnoldstraße damit geworben, daß er sein Brötchenrezept nicht verändert hat - und konnte sich vor Kundschaft kaum retten. Das Geschäft gibt es auch heute noch. Ebenso wie Wissel - das sind noch richtige Bäcker und keine Backshops. Übrigens: Ein Bäcker (oder auch Schlachter), bei dem man nicht anstehen muß, taugt nicht viel...
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      Charles Dickens
    • Gerade in Berlin war es leicht diesen Vergleich Ostbrötchen - Westbrötchen zu starten. In den letzten Jahren vor der Maueröffnung wurde es in West-Berlin immer schwieriger richtig anständige Brötchen zu bekommen. Der "kleine Bäcker nebenan" verschwand immer mehr und wurde ersetzt durch Bäckereien von Ketten wie Thoben, Kamps und Thürmann. Die Brötchen wurden einheitlich. Industriell vorgefertigte Massenware, die eigentlich nur noch innerhalb einer Stunde nach dem Kauf halbwegs zu geniessen war. Die wenigen "freien" Bäckereien waren dann meist Geheimtipps. Und auch dort war es Glückssache mit den Brötchen. Wir haben zum Bleistift einen solchen Bäcker ein paar Strassen entfernt. Allerdings hat der gute Mann eine Schwachstelle. Seine Brötchen sind nicht doll!! :P
      Nach der Maueröffnung schwärmte ganz West-Berlin von den legendären Ostbrötchen. Diese Legende war wohl aber aufgeblasener, als die Tatsache. Wir haben verschiedene Bäcker in Treptow, Köpenick und Mitte ausprobiert und das Ergebnis entsprach nur teilweise dem vorauseilendem guten Ruf. Wobei ich zugeben muß, das die meisten dieser Bäcker immer noch bessere Brötchen hatten, als die westliche Massenware.
      Inzwischen hat sich enorm viel geändert. Zum einen hat die Massenware auch im Ostteil der Stadt Einzug gehalten. Zum anderen ist aber auch bei einigen der Ketten offensichtlich eine Qualitätsverbesserung eingetreten. Und es ist auch im Westteil leichter geworden anständige Brötchen zu bekommen. Zumindest in "meinem" Teil Berlins. Ausgerechnet das verrufene Neukölln bietet einige Bäckereien mit ganz hervorragenden Brötchen.
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wendland ()

    • Ich kenne zwar die Ostbrötchen nicht, aber ich kenne die von den Bäckereiketten und die sind wirklich zum abgewöhnen. Wir haben hier gleich nebenan so einen Laden. Die Verkäuferin ist sehr nett und wenn dann halt mal Not am Mann ist, geht man doch mal rein. Irgendwie habe ich dann immer ein schlechtes Gewissen.
      Hier gibt es noch ein paar Bäckereien, die gute Brötchen backen, aber irgendwie scheint es den Leuten schnuppe zu sein, die Ketten können doch alle sehr gut bestehen und machen die noch verbliebenen guten Bäckereien kaputt.
      Mit den Metzgereien ist es ähnlich. Man muss die guten Metzgerläden schon suchen. Unsrer hat Ende November endgültig zugemacht. :rolleyes: Zuviel Arbeit neben Gaststätte und Fremdenzimmern. X( Verstehen kann ich es ja, aber schade ist es trotzdem.

      Wie sagte schon Karl Valentin: "Früher war selbst die Zukunft besser" :owackel:
    • Ich kenne zwar die Ostbrötchen nicht, aber ich kenne die von den Bäckereiketten und die sind wirklich zum abgewöhnen


      Tja, irgendwie immer eine Geschmacksfrage (von qualitativen Aspekten jetzt mal abgesehen). Ich habe auch von den so hochgelobten kleinen Bäckereien auch schon Backwaren zu mir genommen, die nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei waren....zumindest für meinen Geschmackssinn.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Ab 1. Februar gilt ein neuer Bußgeldkatalog: Wer künftig durch die City rast oder alkoholisiert am Steuer sitzt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als bisher. Eine gute Vorbereitung schützt vor Strafzahlungen.
      spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,589558,00.html

      Eine gute Vorbereitung?!

      Man muß sich einfach an die Regeln halten! Dazu muß man sie natürlich erst einmal kennen...
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      Charles Dickens
    • Und diese Regeln versucht SpOn eben zu zu vermitteln... ;)

      Und selbstlos wie sie sind gibt es das als Quiz, was den extrem angenehmen Nebeneffekt hat dass jeder einzelne User der das durchhält die Page Impressions in die Höhe treibt, da es die Infos nur Scheibchenweise gibt...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Was interessiert mich, ob ich bei Tempo 80 in der geschlossennen Ortschaft künftig 150 statt 80 Euro Bußgeld bezahlen muß? Oder daß die Teilnahme an einem illegalen Autorennen dann mit einem Bußgeld von 500 und nicht mehr 250 Euro belegt ist? Es reicht doch, daß ich weiß, daß in der geschlossenen Ortschaft Tempo 50 gilt und Autorennen auf der Autobahn verboten sind.
      ________________

      Die Auswertung ist witzig. :zlücke:

      Sie haben 10 von 10 Punkten.

      Gratulation! Sie sind fit für den Straßenverkehr und bis auf einige Ausnahmen brauchen Sie den neuen Bußgeldkatalog nicht zu fürchten.

      Wie meinen? ?(
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Verschärfung der Staatlich subventionierten Abzocke bei den Bürgern dieses Landes, irgend wofür muss das Geld der Mautgebühren ja gut sein und wenn es nur dafür ausgegeben wird mehr Blitzer anzuschaffen.



      Das dumme ist nur das die immer dort stehen wo man vermeintlicher weise meint man dürfte schneller fahren, in den Tempo 30 Zonen an den Grundschulen und den Kindergärten sieht man die nie stehen X( an den Ausgangsstr. Richtung Autobahnen stehen die 3 bis 4 mal die Woche.

      Abzocke pur.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • Aber warum Abzocke??? Du wirst nur zur Kasse gebeten, wenn Du gegen die Verkehrsregeln verstösst.
      Das hat mit Abzocke überhaupt nix zu tun. Zumindest für die Hauptstadt kann ich nur sagen, daß vor
      Schulen auch intensiv kontrolliert wird. Natürlich auch auf anderen Strecken und wenn da dann jemand
      falsch parkt oder zu schnell fährt oder was auch immer, so ist er selber schuld, wenn er erwischt wird
      und zahlen muß. Dann von Abzocke zu reden finde ich reichlich unangebracht.
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wendland ()

    • Lieber wendland, sprich mir nach: "Ich sehe ein, daß ich eine Strafe verdient habe, und ich bitte um eine gehörige solche." :evil:
      _________________

      Brösel, ich sehe Geschwindigkeitskontrollen nicht als Abzocke, schließlich kann man Bußgelder und Fahrverbote ja umgehen, wenn man sich - wie oben bereits geschrieben - an die Verkehrsregeln hält. Insofern muß man sich nicht beschweren, wenn man geblitzt wird.

      Daß es an Grundschulen und anderen neuralgischen Punkten viel zu selten Tempo-30-Zonen und Geschwindigkeitskontrollen gibt, sehe ich allerdings genauso.
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      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Ist ja insofern richtig das wenn man sich korrekt verhält einem keine Strafe droht, auch bin ich der Meinung das die Strafen die es bis jetzt gibt ausreichend sind, das was jetzt darüber hinaus geht und zwar die Erhöhung des ganzen das ist in meinen Augen Abzocke.

      Diese Strafen bestrafen eigentlich nicht mehr den Verkehrssünder der mal einen Augenblick nicht aufgepasst hat oder aus einer bestimmten Situation heraus mal kurzfristig auf das Gas drückt um eine Gefahren Situation zu umgehen, oft genug ist man nämlich selbst erschrocken wenn man merkt das man sich nicht korrekt verhalten hat, und wo eine Ermahnung eigentlich reichen würde, aber meist wird einem sofort der Zahlschein übergeben. Die die sich permanent nicht an die Regeln halten werden auch weiterhin über solche Strafen nur müde Grinsen, den diese werden viel zu selten erwischt und zahlen die Strafen meist aus der Portokasse.

      Das was ich mit Abzocke meine ist das man meist dort geblitzt wird wo es vollkommen überzogen ist wie bei uns auf einer 2 spurigen Ausfallstr. Links und Rechts nichts als Felder 70 Km erlaubt, auf 100 Meter kommt dann 50, anschließend darf man wieder 70 fahren, dort stehen sie 3 bis 4 mal die Woche, an den 2 Grundschulen ( an einer Bundesstr. gelegen) in unseren Stadtteil wo in den letzten Jahren 15 Kinder angefahren wurden stehen sie seid Jahren höchstens einmal im Jahr.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.