Unvergessene Persönlichkeiten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nachrichten, die man hoffte niemals hören zu müssen:
      J.R. ist tot!
      Larry Hagman, Meister der Bezaubernden Jeannie
      und Eigentümer des herrlichsten Fieslingslachens der Welt,
      ist von uns gegangen.
      Irgendwie sehr befremdlich,
      wenn immer mehr Menschen um uns herum uns verlassen,
      die unser Leben geprägt haben...
      selbst wenn sie nur via Fernsehen mit uns verwandt waren.
      Aber BEZAUBERNDE JEANNIE (in meiner Kindheit) und DALLAS (in meiner Jugend)
      waren treue Begleiter meines Lebens und waren -
      zumindest an bestimmten Tagen zu einer bestimmten Uhrzeit -
      immer verlässlich für mich da.
      Was ich nicht von allen Freunden und Verwandten behaupten kann... und mit vielen davon hatte ich auch weit weniger Spaß.
      Lebwohl Larry, Adieu Meister und Goodbye JR!
      Wir werden euch alle sehr vermissen...
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky
    • Und das schreibt Martin Buchholz über seinen ehemaligen Kollegen:

      Am Dienstag eine sehr traurige Nachricht: Ein guter Kollege ist gestorben. Peter Ensikat, ein feiner Mensch in jedem Wortsinne. Auch seine Ironie war fein, geschult an den Hintersinnigkeiten des DDR-Kabaretts, wo ja satirischer Klartext nicht möglich war. Bei den wenigen guten Kabarett-Schreibern wurde dieses Handicap ausgeglichen durch ein listig pointiertes Spiel der Doppeldeutigkeiten und versteckten Gemeinheiten. Darin war Peter Ensikat ein unbestrittener Meister. Offene Zyne und bösartige Häme, wie sie im Westen einst besonders Wolfgang Neuss kultivierte (bei dem ich dann später Azubi wurde), waren Peter ohnehin wesensfremd. Und dennoch konnte er als gestandener Moralist auch böse werden in seinen Texten. Zustände, die ihn verletzten in seinem Gerechtigkeitsempfinden, konnte er durchaus scharf verletzend mit Namen und Hausnummer kritisieren. Wenn Wowereit in einem Gedenkwort schreibt: "Es ging ihm nie um verletzende Komik...", dann ist das für einen Satiriker eigentlich eine üble Nachrede.

      Auch in anderen freundlich gemeinten Nachrufen wurde Klischee auf Klischee gehäuft. Im "Tagesspiegel" wird beschrieben, daß Peter eigentlich immer etwas grau und ungesund aussah und dann schlußgefolgert: "Ein Kabarettist von urgesundem Aussehen ist eine tendenzielle Geschmacklosigkeit... Sein Beruf ist per se ein Mißtrauensantrag gegen alle Gesundheit, alle Selbstgewissheit..." Und schließlich: "Kabarettisten (...) sind zugleich die größten Melancholiker." Die alte vorgestanzte Nachruf-Schablone vom traurigen Clown, dessen Tragik es ist, sein Leiden an dieser Welt mit einem aufgeschminkten Dauer-Lächeln zu kaschieren.

      So viel nachgerufenen Trübsinn hat der Peter Ensikat, den ich kannte, wahrlich nicht verdient.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Schön finde ich, daß die "Zeit" gerade sein Lied "Heute bin ich allein" rausgesucht hat - das mag ich sehr.


      Das ist eines der wenigen, die bei Youtube nicht blockiert sind.

      Normalerweise nimmt man das Sterben eines Prominenten eben zur Kenntnis, der von Lakomy hat mich aber richtig getroffen. Wenn bei mir mal Kinder rumschwirren werden die auch den Traumzauberbaum, Moosmutzel und Waldwuffel und Mimmelitt, das Stadtkaninchen kennen lernen. Gerade läuft bei mir Traumzauberbaum...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Margaret Thatcher ist tot

      Original von Wikipedia
      .......
      Thatchers Politik polarisiert auch heute noch stark. Das zeigt sich unter anderem darin, dass sie 2002 und 2003 in zwei Umfragen sowohl den 16. Platz unter den 100 größten Briten aller Zeiten erreichte, als auch den dritten Platz unter den 100 schlechtesten.
      .......
      Kritiker werfen ihr die Zerstörung eines gesellschaftlichen Gemeinschaftsgefühls durch die Zerschlagung der Gewerkschaften, den Ruin des öffentlichen Sektors, insbesondere des National Health Service durch Privatisierung, sowie Ignoranz gegenüber immateriellen gesellschaftlichen Werten vor.
      .......


      Da besteht ja Hoffnung, dass Schröder......

      Aber sie möge in Frieden ruhen.
      .
      .
      .

      Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich."
      Und seit TikTok WISSEN wir: Es geht auch so.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sarazena ()

    • Original von sprungfan
      Ich trauere der bestimmt nicht nach. Ich kann mich noch sehr gut an ihre Regierungszeit erinnern. Diese Dame hatte nur die gut Betuchten im Blick, der Rest konnte sehen, wo er bleibt.

      Der Name Thatcher ist und bleibt für mich ein rotes Tuch.


      Die könnte die Schwester von Helmut K. gewesen sein, die beiden haben, hätten gut zusammengepasst was den Abbau sozialer Errungenschaften für Arbeiter und Angestellte bzw, dem kleinen Mann betraf. :)
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.