Die will nicht so...

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    • Die will nicht so...

      spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,392464,00.html

      Man kann von der Entscheidung der Osthoff halten was man will, aber was nun einzelne Politiker anfangen zumzupalavern geht ja schon wieder auf keine Kuhhaut.


      Maql ganz krass gefragt, ok, sie ist deutsche Staatsbürgerin. Aber sie lebt seit Ewigkeiten im Irak, ist Muslimin und will anscheinend keine Hilfe. Wenn sie zurück bzw. dort bleiben will - soll sie doch. Muss ja bei einem eventuellen nächsten mal kein Krisenstab gebildet werden...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Ich glaube, die hat sich nicht mal bei ihrer Familie gemeldet.

      Tut mir leid, da kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, wenn die Familie hier aufruft, mit Kerzen auf die Strasse zu gehen, damit sie frei gelassen wird, aber sie das Ganze nicht wirklich interessiert.

      Und wenn sie das als ihre "Privatangelegenheit" erklärt, dann sollte es auch so bleiben, auch im Falle von Schwierigkeiten.


      Dem kann ich nur zustimmen:

      "Irak-Kenner Peter Scholl-Latour bezeichnete Osthoffs Verhalten als "extrem leichtsinnig". Mit ihren Rückkehrplänen trete sie zudem die Bemühungen der Bundesregierung für ihre Freilassung "mit Füßen"."

      spiegel.de/politik/ausland/0,1518,392405,00.html
      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • Was da auf politischer Ebene abgeht, geht wirklich auf keine Kuhhaut mehr.
      Ich kann Frau Osthoff nur viel Glück wünschen. Ich hätte genau so gehandelt....:top: Die Frau zeigt "Rückgrat" und "buckelt" nicht, wie viele es sich wünschen würden...
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:
    • Nur wunderbar, daß der deutsche Steuerzahler dieses Rückgrat teuer bezahlen muß. Fabians Vorschlag, bei künftigen Vorkommnissen keinen Krisenstab zu bilden, wird leider an der empörten Öffentlichkeit scheitern.

      Humanitäres Engagement ist unbedingt zu begrüßen. Aber muß man das unbedingt in einer der gefährlichsten Regionen dieser Erde, in der ohnehin zahlreiche Hilfsorganisationen vor Ort sind, zeigen und die Risiken dann auf die Allgemeinheit abwälzen?

      Im übrigen scheint es ja nicht ganz so zu stimmen, daß sie auf Teufel komm raus zurückwill, da scheint auch mal wieder viel Medienmache dabei zu sein.
    • Die deutsche Bundesregierung ist für seine Staatsbürger verantwortlich, auch oder gerade wenn sie sich im Ausland in Schwierigkeiten befinden. Es ist doch anzunehmen, daß für Frau Osthoffs Freilassung Lösegeld gezahlt worden ist.

      Ich finde es auch ziemlich leichtsinnig von Frau Osthoff, sich freiwillig - und gegen den Rat derer, denen sie ihre Freilassung verdankt - in eine Situation zu bringen, die eine erneute Lösegeldzahlung der Bundesregierung geradezu herausfordert. Ich bin nicht der Ansicht, daß der deutsche Staat jeden Abenteurer freikaufen muß, der sich trotz eindeutiger Warnung in Gefahr begibt.

      Die Frage ist nun erstens, inwieweit die ganze Sache von den Medien "aufbereitet" worden ist, und zweitens, welche (berufliche) Alternative die Muslima Osthoff für sich außerhalb des Irak sieht. Da möchte ich mir kein Urteil erlauben. Allerdings sollte das ganze nun als ihre Privatsache behandelt werden.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Die Tatsache, dass sie schon seit Jahren dort lebt und Muslima ist spielt keine Rolle.
      Auch die Britin Margret Hassan lebte über 20 Jahre im Irak, war mit einem Iraker verheiratet und ebenfalls Muslima. Das hielt ihre Entführer nicht davon ab, sie zu töten.
      Der Irak ist ein extrem gefährliches Pflaster für Ausländer und jene, die mit ihnen kooperieren.
      Ich halte die Dame, die sich allen Bemühungen & Kosten zum Trotz bewusst wieder in Lebensgefahr begibt schlicht und einfach für egoistisch.
      Wenn sie schon nicht an sich denkt, so sollte sie zumindest an ihre Familie und vor allen Dingen an ihre zwölfjährige Tochter denken.

      Nach dem Aufwand, der betrieben wurde (immerhin arbeitete ein großer Krisenstab nahezu 3 Wochen 24 Stunden am Tag an ihrer Freilassung) kann ich die Reaktionen einiger verantwortlicher Politiker verstehen.

      Original von Hägar
      Für mich ist klar, dass sie dies nun auf eigenes Risiko tut.


      Sollte sie erneut in Gefahr geraten, muss von Seiten der Politik wieder exakt so gehandelt werden, ein Staat kann sich gegenüber seinen Bürgern nicht aus der Pflicht zur Gewährleistung ihrer Sicherheit lösen, eventuelle Absprachen sind in solchen Fällen nicht gültig.
      Peter-Scholl-Latour hat Recht, wenn er sagt, dass sie mit ihren Rückkehrplänen die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung für ihre Freilassung mit Füßen trete.
      Büchermäßig bin ich nicht so lesetechnisch unterwegs!

      Cora Schumacher
    • Sollte sie erneut in Gefahr geraten, muss von Seiten der Politik wieder exakt so gehandelt werden, ein Staat kann sich gegenüber seinen Bürgern nicht aus der Pflicht zur Gewährleistung ihrer Sicherheit lösen, eventuelle Absprachen sind in solchen Fällen nicht gültig.


      So ist das wohl, auch wenn ich es nicht für richtig halte.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Die Gewährleistung gegenüber Staatsbürgern die unverschuldet in Not und Gefahr geraten ist eine sehr wichtige Errungenschaft!
      Ich denke mal, du hältst es falsch, das es einzelnen Staatsbürger nicht ermöglicht wird, sich durch persönliche Absprachen oder besser Verträge von dieser Gewährleistung lösen zu können oder?

      Edit: Wo bleibt den Joei? Ich dachte bisher, er hat eine rote Rundumleuchte in seiner Wohnung, die sofort angeht, wenn ein neues Thema im Bereich Gesellschaft und Kultur eröffnet wird!?! ?(
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      Cora Schumacher

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomex090 ()


    • Die Gewährleistung gegenüber Staatsbürgern die unverschuldet in Not und Gefahr geraten ist eine sehr wichtige Errungenschaft!



      Über das von mir markierte Wörtchen kann man dann aber streiten.



      Edit: Wo bleibt den Joei? Ich dachte bisher, er hat eine rote Rundumleuchte in seiner Wohnung, die sofort angeht, wenn ein neues Thema im Bereich Gesellschaft und Kultur eröffnet wird!?!


      Ich drücke mal auf den Knopf... :rofl:
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      Benjamin Franklin
    • Frau Osthoff hat ja nun mehrfach bewiesen, dass sie das ganze Gerede nichts kümmert und sie unbeirrt ( und stur ) ihren Weg geht. Ich finde, man soll sie einfach in Ruhe lassen und damit basta.
      Je mehr man nämlich auf solche Leute einhämmert um so mehr stellen diese sich stur.....
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    • :O :D

      Und ich fühle mich im Irak so sicher, das ich meine mögliche Entführung aus Sympathie mit Frau Osthoff an diese abtrete! :D

      Es leben nur sehr wenige Deutsche im Irak, ein paar Hasardeure, (getarnt als Geschäftleute) auf der Jagt nach dem schnellen Dollar und einige Botschaftsangestellte.
      Und diese handvoll Leute leben und arbeiten in der besonders gesicherten, so genannten grünen Zone, auf sechs Quadratkilometern am Tigris in Bagdad.
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      Cora Schumacher
    • Interessanter Artikel zum Thema: zeit.de/2006/01/01__leit_2_1_06
      »Ich hatte Glück, weil sie keine Kriminellen waren, die Geld wollten.« Wenn Entführer keine Kriminellen sind, was sind sie dann? Und wenn sie kein Geld wollten, was wollten sie überhaupt? Schwer zu verstehen ist auch die Aussage: »Als ich arabisch mit ihnen gesprochen habe, erkannten sie, dass ich nicht ihr Feind war und sie mich der deutschen Botschaft übergeben müssen.« Hat sie erst nach drei Wochen mit ihnen arabisch gesprochen? Und wenn da keine Kriminellen waren und wenn es keine Lösegeldforderung gab und wenn die Entführte keine Feindin war, gegen wen richtete sich die ganze Aktion dann, was war ihr Zweck? Man fragt sich schon, welche Rolle Susanne Osthoff der Regierung in Berlin zumisst. Die des Rückversicherers, der keine Fragen zu stellen, sondern nur zu liefern hat?

      All das hinterließe lediglich einen bitteren Nachgeschmack, wenn man sicher sein könnte, dass die Sache damit ausgestanden ist. Das scheint nicht der Fall zu sein. Denn Susanne Osthoff will offenbar zurückgehen. Wenn sie das tatsächlich tut, dann überschreitet sie nicht nur die Grenzen des Iraks, sie geht auch an die Grenzen der Fürsorgepflicht des deutschen Staates.
      Das sehe ich ganz genauso - und ich frage mich, ob Frau Osthoff wirklich das Opfer einer Entführung war.
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      Charles Dickens
    • Gestern meinte ein Kollege von mir, das sehr wohl Lösegeld geflossen ist, sie mit irgendwelchen fragwürdigen gestalten gemeinsame Sache gemacht hat und mit ihrem Anteil die Ausgrabungen vorantreiben will! :O

      Alles nur Spekulationen, sicher ist allerdings, das es einige ungeklärte Fragen gibt!
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      Cora Schumacher
    • ...na ja, also wenn ich so etwas höre....:nono: ...klar, man weiß es nie so genau, was da wirklich gespielt wurde,-aber das hört sich doch sehr nach "Gerüchteküche" an und die Spekulationen schießen dann ins "Kraut"...jeder hat dann "DIE" Information von irgendjemand "Vertrauenswürdigen" den man schon lange kennt....( und woher hat dieser seine Info ? )
      Es wird wohl wieder mal Monate , wenn nicht gar Jahre dauern, bis da die echte Wahrheit über die Hintergründe "tröpfchenweise" herauskommt,-oder ganz in Vergessenheit geraten....
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GUL_DUKAT ()

    • tagesschau.de/aktuell/meldunge…_THE_NAV_REF1_BAB,00.html

      Diesmal eine fünfköpfige Familie im Jemen.

      Was sagt eigentlich das auswärtige Amt zu Reisen in das Land?

      Die jemenitische Regierung bemüht sich seit früheren Anschlägen mit Nachdruck und gutem Erfolg, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. So war es fast vier Jahre nicht mehr zu Entführungen, Geiselnahmen und bewaffnetem Fahrzeugraub bei westlichen Ausländern gekommen. Dass derartige Ereignisse jedoch weiterhin grundsätzlich im ganzen Lande, auch in den Städten, stattfinden können, zeigen zwei Vorkommnisse im Süden der Provinz Shabwa im August 2005 sowie zwei kurzzeitige Entführungen von jeweils zwei Touristen in der Nähe der Stadt Marib im November und Dezember 2005. In allen Fällen waren Ausländer von einem Stamm festgehalten worden, um von der Regierung Gegenleistungen zu erpressen.
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