Folgen des Wintereinfalls

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    • Guten morgen !
      Auch bei uns hat es sehr viel geschneit und auch der Strom hier in diesem Teil von NRW ( angrenzend an Hessen ) war nicht vom Ausfall betroffen.
      Privat haben wir auch aus früheren Jahren noch ein Notstromaggregat ( Elektra-Beckum ...sogar mit Kraftstrom 380 V zusätzlich, welches ich voriges Jahr fast verkauft hätte, da selten benötigt... ) nun werde ich es nochmal Generalüberholen und startklar machen.
      Was mir Anlass zu diesem Thread gibt, ist der Umstand, dass ein Großteil der Bevölkerung von den Energiekonzernen regelrecht "geknebelt" wird.
      Mich regte schon damals vor mehr als 30 Jahren auf, dass in Mietshäusern plötzlich verboten wurde, die bis dahin genutzten Kamine weiterhin zu nutzen, welche zur normalen Heizung mit Kohle oder Holz gedacht waren.
      Es wurde GAS verlegt und die gesamte Erzeugung von Warmwasser und Heizung war ab sofort vom Gas abhängig. Die Kohleöfen, oder auch kleinen Ölöfen ( mit Tank ) mussten raus.
      Auch hier bei uns in Bad Laasphe ( NRW ) im Jahre 2005 wird ganz neu GAS verlegt und die Installation ist noch nicht abgeschlossen.
      Einige Leute hatten sich schon über die "Bevormundung" aufgeregt und mussten klein beigeben und auch ihre eigene Heizung ( Öfen ) abstellen und entfernen.Natürlich erst nach Beeindigung der Gasinstallation.
      Auch andere Häuser im Ort, werden von alten Nachtspeicheröfen ( noch mit Asbestanteil ) befreit und bekommen neue installiert, sind aber komplett auf Strom ( RWE ) angewiesen.
      Wir hier draussen im Wald, können uns dagegen glücklich schätzen, nicht ans Gas angeschlossen zu werden- auch nicht geplant - ( auch wenn es mit mehr Arbeit und Dreck verbunden ist.... )
      Meiner Meinung nach gehört jedem Hauseigentümer eine freie Wahl zur freien Energieversorgung, wie er heizen möchte ( Holz / ÖL / GAS oder alternative Ernergien wie z.B. Solar oder Erdwärme ) Auch die neue "Flüssigholzheizung" - PELLETS ist nicht das Wahre, da hier bei Nichtlieferung ( obwohl Holz ) nicht umgestiegen werden kann auf normales Holz, da der Brennraum und die gesamte Anlage dafür nicht gedacht ist.
      Man sieht es auch wieder gerade dieser Tage, wie viele Menschen durch die Knebelung der Energiekonzerne leiden müssen....Bericht

      Zumindest müsste es generell möglich sein, eine Ausweichenergie zur Verfügung zu haben,-leider aber ist diese Rückzugsmöglichkeit heute kaum noch möglich, da durch Gesetze und Vorschriften, sowie durch bauliche Maßnahmen ( Rückbau und Freigabe von ehemals genutzen Kaminen ) verhindert.
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GUL_DUKAT ()

    • Grundsätzlich kann jeder heizen wie er will. Es sei denn ......... :))

      .... der Vermieter möchte das Haus auf ein anderes System umrüsten.

      .... die Gemeindesatzung/Bebauungsplan schließt bestimmte Systeme aus.

      .... gesetzliche Vorschriften verbieten den Betrieb alter Systeme.

      Außerdem kann ein Gasversorger nicht gezwungen werden, unwirtschaftliche Versorgungsleitungen zu verlegen. Und ein E-Versorger kann nicht gezwungen werden, überall die nötige Anschlußleistung bereitzustellen.

      P.S. Der Zwang, ein bestimmtes System zu nutzen, kann eigentlich nicht vom Versorger ausgehen.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Onkel_J ()

    • Da lassen sich die Energieversorger in großem Stil feiern und wenn es darauf ankommt, sitzen die Endverbraucher im Dunkeln.
      Seit Mitte der 80’ger Jahre gibt es Überlegungen, Elektrizität ausschließlich unterirdisch zu leiten, leider haben übermäßige Ansprüche der Teilhaber und beteiligten Gesellschafter jedoch dazu geführt, das der Gewinnüberschuss der vergangenen Jahre nicht in den Ausbau und die nötige Infrastruktur flossen sondern als Dividende ausgeschüttet wurde.

      Bei uns im Haus haben einige Wohnungen noch die Altberliner Kachelöfen, die z.T. im Art-deco- Stil über 3 Meter hoch sind. Allerdings nur zur Zierde.
      Geheizt wird mit Erdgas, würde die Hausverwaltung den Betrieb der Öfen genehmigen würde es spätestens an der Genehmigung durch den Bezirkschornsteinfeger scheitern.
      Hausschornsteine dürfen lediglich durch eine einzige Verbrennungsart genutzt werden.

      Von den 4 Schornsteinen im Haus wird einer von der Gasheizung genutzt, die anderen wurden zum Schutz vor Feuchtigkeit zugemauert.
      Büchermäßig bin ich nicht so lesetechnisch unterwegs!

      Cora Schumacher
    • Richtig ist, dass alte und unwirtschaftliche Anlagen weg müssen.
      Aber es gibt mittlerweile schon jahrelang auch von Festbrennstoffheizungen ( Kaminöfen usw. ) neue umweltfreundliche Varianten. Selbst die ganz normalen Kombiheizungen im Keller ( Holz / Öl Kombinationen ) sind nach dem neuesten Standard und werden ständig durch die Kaminkehrer überprüft und nachgemessen. Es gibt sogar ganz neue nach dem Holzvergaserprinzip ( mit Katalysator ) arbeitende Stückholzheizungen ( Scheitholz ) und müssen nur noch ein bis zweimal am Tag befüllt werden.
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      Die Umwelteigenschaften moderner Scheitholzkessel haben sich dank technischer Weiterentwicklungen erheblich gebessert. Die Anlagen verfügen über eine zusätzliche Gebläsesteuerung und werden durch eine Lambdasondensteuerung optimiert. Beste Kombination in Verbindung mit einer Solaranlage oder Erdwärme.
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      Anmerkung: abgetippt aus einer Broschüre "Regionale Agenda 21 in Wittgenstein"
      Titel : Wärme aus Holz
      Energetische Holznutzung aus regionalen Ressourcen
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    • @ tomex090.....

      Hausschornsteine dürfen lediglich durch eine einzige Verbrennungsart genutzt werden.


      Richtig und auch nicht.....
      Wenn der Schornstein nur Einzügig ist , dann gilt dies !
      Hat der Schornstein aber mehrere Züge ( kann der Kaminkehrer überprüfen ) oder man kann es auf dem Dachboden, oder im Keller selber überprüfen wieviele Türchen vorhanden sind... ( pro Zug in der Regel ein Türchen )...
      Jedenfalls mit deinem Satz:
      Da lassen sich die Energieversorger in großem Stil feiern und wenn es darauf ankommt, sitzen die Endverbraucher im Dunkeln.
      hast du sehr recht und genau deswegen eröffnete ich diesen Thread.....es stinkt gewaltig..... X(
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    • Original von GUL_DUKAT

      Meiner Meinung nach gehört jedem Hauseigentümer eine freie Wahl zur freien Energieversorgung, wie er heizen möchte ( Holz / ÖL / GAS oder alternative Ernergien wie z.B. Solar oder Erdwärme )


      Hab ich was verpasst? Ich dachte bislang das der Hauseigentümer durchaus entscheiden kann ob er zb. an eine Erdgasleitung angeschlossen werden soll oder nicht. Oder ist das mittlerweile nicht mehr so?


      Ansonsten kenne ich das Spielchen. Irgendwann in den 90en war bei uns im Dorf nach einem Orkane im Herbst mal für 4 Tage der Strom weg. Heizung aus, Warmwasser nicht vorhanden und kein Licht. Wir hatten damals zum Glück noch einen Gashed mit Flasche der ohne Strom funktioniert. Von daher weiß ich das es 4 Tage ohne Strom nicht toll ist...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • ....Beispiel was Stromversorgung angeht...:
      Eine große Schreinerei, etwas ausserhalb ( Randlage ) eines Dorfes in unserer Nähe, wollte sich den Strom selbst erzeugen ( großer Schiffsdiesel mit angekoppeltem Generator und mit Altöl betrieben ) wollte nicht an das öffenliche Stromnetz ( EAM ) angeschlossen werden.
      Es war ca. 1985 und der Schreiner musste jahrelang vor Gericht Prozesse führen, bevor endlich zu seinen Gunsten entschieden wurde und die EAM musste den ins öffenliche Netz eingespeisten Strom vergüten.
      Ich glaube, dass diese Prozedur mittlerweile heute nicht mehr vor Gericht ausgetragen werden muss... oder doch noch ?
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    • Nur mal so am Rande erwähnt.
      Alle modernen Holzheizungen mit Lambdasonden und/oder Gebläseregelungen funktionieren alle nicht ohne Strom.

      Diese sind als Notheizung bei Stromausfall also keine Alternative.

      Auch wenn es einige doch versuchen dann ein Feuer zu machen, wie ich heute von unserem Kundendienst erfahren habe. :O
      Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm.
    • Nebenbei eine kleine Frage:
      Darf man eigentlich in einem Heizungsraum ( Kombianlage Festbrennstoff / ÖL ) in einer gesonderten Ecke einen Teil Brennholz zum trocknen lagern ? Der Ölbrenner ist abgeschaltet. Es wird überwiegend mit Holz geheizt und der Raum wird Staubfrei gehalten ( gekehrt und mit Staubsauger gesaugt ).
      Der eine Schornsteinfeger sagt JA dazu, der andere NEIN...was denn nun ?
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