...weil es Millionen von Arbeitslosen gibt, die auch für weniger Geld arbeiten*.
*Da fehlt das Wort "müssen", und dann müssen diese Niedriglohnempfänger doch wieder zusätzliche staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, um nicht zu verhungern.
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...weil es Millionen von Arbeitslosen gibt, die auch für weniger Geld arbeiten*.

Oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gasman ()
Original von Onkel_J
Oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall...
Oha,
Hier gibt es doch einige Systemveränderer.
Das hättest Du wirklich nicht sagen sollen.![]()


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wonderland ()

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomex090 ()
.....und das ist gerade mal 10 Jahre her.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Onkel_J ()
Glaubst Du wirklich, daß Gewerkschaften die Arbeitgeber wie die Zecken aussaugen? Was hätten sie davon, wenn die Firmen pleite gehen?


Meines Wissens war der Streik angekündigt.Original von Traumtänzer
Ohne Vorwarnung mal eben 24 Stunden zu streiken ist einfach unangemessen.
Die 35-Stunden-Woche wurde zu einer Zeit eingeführt, als es der Wirtschaft ausgesprochen gut ging - was spricht dagegen, daß da auch die Arbeitnehmer ihren Anteil abhaben wollten? Das hat doch nichts mit überzogenen Forderungen zu tun?Original von cosgan
Als Beispiel? Als die 35 Stundenwoche eingeführt wurde, ohne Lohnausgleich. Es sollten dadurch Arbeitsplätze geschaffen weerden.![]()
Dass die Arbeitgeber damals nicht gestreikt haben, das wundert mich noch heute. Jetzt wird wieder hochgefahren, ohne Lohnausgleich.
Die Arbeitgeber sitzen immer am längeren Hebek, cosgan - das ist seit 150 Jahren so. Ganz einfach deshalb, weil sie etwas anbieten, wo die Nachfrage größer ist als das Angebot: Arbeitsplätze!Ich spreche, wenn ich von überzogenen Forderungen spreche, nicht von den letzten Jahren, das haben sie früher gemacht als sie am längeren Hebelgesessen haben, jetzt sitzen sie nicht mehr an diesem Hebel, weil es Millionenen von Arbeitslosen gibt, die auch für weniger Geld arbeiten. Damals haben sie Produktionen über Tage lahmgelegt und die Arbeitgeber mussten nachgeben, weil diese Ausfälle kaum noch zu finanzieren waren.
Da hast du recht - die Arbeitnehmer werden also für die Durchsetzung ihrer INteressen immer wieder streiken (müssen).Jetzt ist die Arbeitgeberseite stärker und wenn die Beschäftigten ihr Streikrecht ausüben, egal ob über 24 Stunden oder 3 Tage, sie werden im Endeffekt nichts erreichen, jedenfalls wenn, dann nur kurzfristig.
Das ist in dieser Verallgemeinerung eine ungeheure Unterstellung, für die ich um verifizierbare Belege bitte. Meiner Ansicht nach sind die Gewerkschaften heute so nötig wie nie zuvor.Die Gewerkschaften haben sich schon längst selbst überholt. Sie sind hauptsächlich nur an ihren eigenen Pfründen interessiert und um Arbeitslose selbst, da kümmern sie sich erst recht nicht.
Gibtst du jetzt allen Ernstes den Arbeitnehmern und den Gewerkschaften die Schuld an der derzeitiggen Lage des Arbeitsmarktes?Nicht zu vergessen die ganzen Zuschläge, wie Schmutzzulage u.s.w. Dnge, die für jeden Arbeiter selbstverständlich waren, wurden noch mit Zuschlägen vergoldet. Man könnte endlos weitermachen. Irgendwann war es dann soweit, dass sich Deutsche Arbeitnehmer zu schade waren für bestimmte Tätigkeiten, obwohl sie gut bezahlt wurden. Dafür wurden dann Gastarbeiter eingesetzt. Es ist vieles von der ganzen Misere heute, selbstgemacht.

Im Moment sehe ich nur, daß die Arbeitnehmerseite zurückfährt, und zwar immer weiter. Auch die öffentliche Hand versucht, daß unternehmerische Risiko in vollem Umfang auf den Arbeitnehmer anzuwälzen.Eines ist uns allen klar, das kennen wir aus eigener Erfahrung. Zurückfahren zu müssen, das tut verdammt weh.
Ich denke, da sind wir beim Grundproblem angekommen: für wen ist diese Gesellschaft, und wer darf von ihrem Reichtum und von ihren Vorzügen profitieren?Original von cosgan
Glaubst Du wirklich, daß Gewerkschaften die Arbeitgeber wie die Zecken aussaugen? Was hätten sie davon, wenn die Firmen pleite gehen?
Joei, was sie davon hätten? Garnichts, oder sie versuchen damit ihre Mitgieder zu halten, Ihre Exsitenzberechtingung damit zu beweisen. Da hast Du recht, aber sie versuchen es trotzdem. Sie haben vieles durchgesetzt und auch aus diesen Gründen sitzen viele auf der Straße, denn wer mit Gewalt versucht Dinge durchzusetzen, die nicht vernünftig sind, und es für den Moment sogar erreicht, der muss an anderer Stelle genau dafür wieder Federn lassen. Tom hat recht. Wenn Verdi ihr Ziel erreicht, dann sind dafür wieder andere die Dummen. Der Arbeitgeber spart dieses Geld ein, das steht fest, mit oder ohne Verdi.
Cosgan, es zahlen bei weitem nicht alle Arbeitgeber nach (mit der Gewerkschaft aufgehandeltem) Tarif! Und ich denke, wenn jemand überhaupt die Chance hat, dem Streben der Firmenleitungen nach maximalen Profit (auf Kosten der Arbeitnehmer) Einhalt zu gebieten, dann sind das die das die Betriebsräte und die Gewerkschaften!Dass der Arbeitgeber nichts freiwillig herausgibt, das ist auch mir klar. Die können sich teilweise eine Goldene Nase verdienen und werden trotzdem noch an den "Kleinen" versuchen einzusparen. Daran ändert aber auch Verdi und die Streiks nichts. Aber nicht jeder Betrieb verdient sich eine Goldene Nase, manche kämpfen ums überleben, aber die Gewerkschaft will es nicht sehen.
Übrigens wird auch die Spiegellektüre niemals mein Evangelium werden. 
Die 35-Stunden-Woche wurde zu einer Zeit eingeführt, als es der Wirtschaft ausgesprochen gut ging - was spricht dagegen, daß da auch die Arbeitnehmer ihren Anteil abhaben wollten? Das hat doch nichts mit überzogenen Forderungen zu tun?

Original von Orthogräfin
Schade eigentlich.