Ich will kein Getränk!

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    • Wer allerdings einmal in den Staaten war, hat gesehen, dass viele Eigenbau-Häuser keine massiven Wände haben, in der ein normaler Dübel halt bieten würde. Außerdem dürften US-Kinder überdurchschnittlich schwer sein.

      Lautmalerische Namen wie MALM oder MÖRK beschreien buchstäblich körperliche Schäden. :schreck:
    • Genau wie der Steckdosenhersteller schuld ist, wenn das Krabbelkind reinfasst. Nicht etwa die Eltern, die die Steckdose nicht gesichert haben. =O

      Dass man die Wohnung sichert, wenn ein Kleinkind dort wohnt, ist doch nicht gerade ein Geheimtipp. Es gibt Dutzende Artikel dafür...

      Und wenn die Umgebung des Kindes nicht gesichert ist (etwa beim Besuch bei Freunden/Verwandten), dann haben die Eltern die Pflicht, das Kind zu beaufsichtigen.

      Rincewind schrieb:

      Dazu ruft man gerade in den USA 36 Millionen Malm Kommoden zurück die auf Kinder gefallen sind und so sechs Kinder getötet wurden.

      Es sind nicht 36 Mio Kommoden umgekippt. Die Kommoden werden für den Tod von sechs Kleinkindern innerhalb von 27 Jahren verantwortlich gemacht. Der Tod dieser Kinder ist zwar ist zwar tragisch, aber ich sehe hier nicht den Möbelhersteller in der Verantwortung. Vermutlich ist es eher das absurde Schadensersatzrecht in den USA, das IKEA zum Rückruf der Kommoden veranlasst hat, und nicht etwa eine fehlerhafte Konstruktion.

      Abgesehen davon: wenn in den USA (Klein)kinder um sich ballern, ist doch auch nicht die Waffenindustrie in der Verantwortung? Warum also hier der Möbelhersteller?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Es sind nicht 36 Mio Kommoden umgekippt. Die Kommoden werden für den Tod von sechs Kleinkindern innerhalb von 27 Jahren verantwortlich gemacht. Der Tod dieser Kinder ist zwar ist zwar tragisch, aber ich sehe hier nicht den Möbelhersteller in der Verantwortung. Vermutlich ist es eher das absurde Schadensersatzrecht in den USA, das IKEA zum Rückruf der Kommoden veranlasst hat, und nicht etwa eine fehlerhafte Konstruktion.

      Jupp, da war ich beim tippen zu schnell. Nein, Schuld ist nicht das Schadenersatzrecht in den USA, sondern US Verbraucherschutzregeln. Da gibt es hier zwei Dinge, die aus europäischer Sicht zumindest hier im Forum anscheinend für völliges Unverständnis sorgen.

      1. Es gibt in Nordamerika einen freiwilligen Industriestandard für Kommoden der Sicherstellen soll, dass Möbel auch in sich eine gewisse Standsicherheit haben ohne das die gesondert an eine Wand gedübelt werden. Diesen Standard, der offensichtlich strenger ist als die europäischen Regelungen, hat Ikea nicht eingehalten und hat jetzt Ärger mit Verbraucherschützern bekommen.
      2. Verbraucher werden in den USA auch vor sich selbst geschützt. Wenn die Mehrheit der Kunden, entgegen der Anleitung, die Möbel nicht in der Wand fixiert sollten diese dennoch sicher sein. Ich kenne in meinem Bekannten- und Familienkreis genau eine Person, die tatsächlich Möbel an der Wand fixiert. Das macht auch in Deutschland vermutlich nur eine Minderheit.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Mal wieder DHL.

      Gestern per Mail die Ankündigung eines Pakets:

      DHL per Mail schrieb:

      Guten Tag Frau Orthogräfin,
      wir haben gute Nachrichten: Ihr Paket ist bald da.
      Voraussichtliches Zustelldatum: Dienstag, 24. Januar, 10:30 - 13:30 Uhr

      Heute die Meldung

      DHL-Sendungsverfolgung schrieb:

      Die Sendung wird vorübergehend gelagert (Rückstellung, Ferien, Betriebsferien, Feiertag). Nächster Schritt: Die Sendung wird dem Empfänger nach Ablauf der vereinbarten Lagerfrist zugestellt.
      In gepflegtem Hochdeutsch: hä? Ich habe weder eine Rückstellung noch eine Lagerfrist vereinbart - warum auch? Ich war schließlich zu Hause, habe das DHL-Auto sogar gesehen, als es hier direkt vorm Haus parkte...

      Wann genau darf ich denn nun mit der Zustellung des Pakets rechnen? :hmm:
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Rincewind schrieb:

      Da gibt es mittlerweile ein Wartehäuschen in Leipzig? :evil: Ich bin mehr als einmal mit Meinfernbus von Leipzig gefahren und weiß wie bescheuert die Situation da ist - gerade bei Verspätungen. Das liegt aber nicht an den Fernbussen sondern an der etwas schrägen Tatsache, dass es in der Großstadt Leipzig keinen angemessenen Busbahnhof gibt und der irgendwann 2016 gebaut wird.
      Ich komme auf das Thema zurück, weil "Deutschlands Fernbus-Bahnhöfe aus Sicht des ADAC eine lange Mängelliste haben" und die Tagesschau darüber berichtet hat.

      Die Eröffnung ist wohl frühestens für 2018 geplant. Den Spruch kenne ich doch?

      Allerdings sehe ich bei dem Entwurf weder überdachte Bussteige noch irgendeine Anzeigetafel - dafür gibt es aber wohl zwei neue Hotels...
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      Charles Dickens
    • Es kommt nicht oft vor, dass ich sprachlos bin, aber manchmal kommt es eben doch vor. Zum Beispiel vorhin. Ich war und bin fast die ganze Zeit in der Küche, das Fenster geht zur Straße raus. Ich koche und backe heute, und nebenbei habe ich auf ein Paket gewartet. Dann seh ich das Auto der Zustellfirma, der Fahrer bringt aber erstmal den Nachbarn auf der anderen Straßenseite was. Dann kommt er hier ans Haus, hat aber kein Paket, sondern nur einen Zettel in der Hand. Ehe er den in den Briefkasten schmeißen kann, bin ich an der Tür, und der gute Mann sagt: "Ach, Sie sind ja doch da!" Wohlgemerkt, der hatte hier überhaupt nicht geklingelt. Als ich ihm das sagte, meinte er, letztes Jahr hätte er hier schonmal was ausgefahren und da wäre auch keiner dagewesen, und mein Paket könne ich jetzt von den Nachbarn gegenüber abholen. :rolleyes:

      Er hat es dann aber selbst dort abgeholt und mir übergeben. ;)
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      Charles Dickens
    • Heute mit Kollegen im Restaurant zum Mittagessen. Kellner von Beginn an mit einem Gesicht wie ein Feuermelder, wenns brennt. Kollegin möchte Fischgericht nicht mit Kartoffeln, sondern mit Gemüse. Diskussion mit Kellner "dann kostet das aber einen Euro mehr!" Essen kommt, Kollegin reklamiert, dass der Fisch paniert ist. Kellner meint im Weggehen "Sie müssen das jetzt so nehmen" und serviert weiter. Die Kollegin sagt ihm, dass der Fisch nach nichts schmecke und dass sie das weder essen noch zahlen will, Kellner nimmt Teller widerwillig wieder mit in die Küche, serviert weiter.

      Mein Burger sollte mit "mariniertem Rucola" sein, aber der Koch hat offensichtlich nur eine halbe Packung Rucola aus der Packung draufgeschmissen. Zwei andere Kollegen hatten diesen Burger ebenfalls bestellt und ihn fünf Minuten vor mir bekommen. Inzwischen war die Reklamation der Kollegin so weit gediehen, dass der Kellner seiner Aussage zufolge mit dem Küchenchef gesprochen hatte und die Reklamation nicht anerkannt würde. Er selbst hätte den Fisch heute schon mehrfach serviert und auch selbst probiert, es hätte bei den anderen Gästen keine Reklamationen gegeben und der Fisch schmecke gut. Die Kollegin sagte, dass sie keine 15 Euro für ein Gericht zahlen würde, dass nach nichts schmecke. Schließlich und endlich musste sie das auch nicht bezahlen, hat aber auch nichts anderes gegessen...

      Im übrigen hie0 der Kellner Fröhlich. :thumbsup:

      Zum Vergleich: gerade letzte Woche habe ich bei Nordsee ein gratiniertes Lachsfilet zurückgehen lassen, weil es völlig übergart und dadurch total trocken war. Die Mitarbeiterin hat sich entschuldigt und gesagt, dass sie nur noch ein solches Filet hat, das aber zusammen mit dem anderen zubereitet wurde und mir vermutlich auch nicht schmecken würde. Ob ich 20 Minuten warten möchte, bis die nächste Charge fertig wäre oder etwas anderes essen wolle. Ich habe ein gedünstetes Lachsfilet genommen, das sehr gut war.

      So geht es eben auch.
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      Charles Dickens
    • Da möchte ich gleich mal einhaken.
      Ich esse sehr gerne bei Nordsee. Diese Kette hat ja nun nicht unbedingt den allerbesten Ruf.
      Aber genau das, was du beschrieben hast, habe ich auch bereits erlebt. Das Personal ist
      immer freundlich (evtl. hab ich ja einfach nur Glück gehabt), die Portionen so, dass man satt wird.
      Und wenn es mal was zu meckern gab, dann wurden die Reklamationen auch souverän im Kundensinne
      beschieden.
      Das man dort nicht in einem Sternerestaurant ist, das ist wohl jedem klar. Aber wenn Zufriedenheit
      ein Kriterium ist, dann liegt Nordsee da nicht schlecht.
      Seid barmherzig. Das Leben ist schon schwer genug!
      Kutte Tucholsky
    • Ich habe absolut kein Problem mit Nordsee. Das, was wir heute erlebt haben, passierte im Ratskeller Altenburg.

      Ich habe Nordsee nur erwähnt, weil dort die Reklamation so abgelaufen ist, wie man sich das wünscht. Dass mal was schiefgeht, kann schließlich überall passieren. Das Problem ist doch, wie man damit umgeht. ;)
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      Charles Dickens
    • Orthogräfin schrieb:

      Ich habe absolut kein Problem mit Nordsee. Das, was wir heute erlebt haben, passierte im Ratskeller Altenburg.
      Ich habe mir gerade mal die Speisekarte angesehen. Sehr vielfältig das Angebot - eigentlich viel zu vielfältig um das alles selbst zu machen, wobei der Eindruck ganz klar erweckt wird. Da sie aber schon bei der Sauce Hollandaise auf Farbstoffe und Geschmacksverstärker hingewiesen wird, dürfte klar sein, dass zumindest die schon einmal nicht echt ist sondern convenience, was in einem richtigen Restaurant nichts zu suchen haben sollte, die Vermutung liegt nahe, dass auch diverse andere Sachen aus der Tüte kommen...

      PS: Wenn man schon hochwertiges argentinisches Steak hat, sollte sich ein Koch imho weigern das "well done" zu zuzubereiten, sondern dem Gast seine Schuhsohlen servieren... :evil:
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      Benjamin Franklin
    • Reisen mit der Deutschen Bahn - immer ein Quell der Freude. Letzte Woche kam ich wegen des Sturms mit der Bahn nicht von der Ostsee weg - was ansich nicht weiter schlimm war, weil ich zunächst mein Ticket auf eine x-beliebige Verbindung am Folgetag umbuchen, und als da auch kein Zug fuhr, die Fahrt gebührenfrei stornieren konnte und mit dem Fernbus gefahren bin. Die Fahrten zum Treffen in Fulda verliefen störungsfrei - mal abgesehen von der Tatsache, dass mir die Bahn eine halbe Stunde vor Abfahrt des Zuges in Fulda per Mail mitgeteilt hat, dass meine gebuchte Fahrt im System nicht gefunden werden konnte - der Zug ist aber wie angekündigt gefahren und war auch pünktlich.

      Die nächste Fahrt für Ende November habe ich Anfang Oktober gebucht, und jetzt erfuhr ich durch Zufall und nicht von der Bahn, dass an diesem Wochenende am Bahnhof Gesundbrunnen gebaut wird. Deswegen müsste ich entweder eine ganze Stunde früher losfahren oder würde anderthalb Stunden später ankommen - jeweils mit drei- statt einmal umsteigen. Die dritte Möglichkeit wäre die Fahrt über Hamburg - zum dreifachen Preis, aber nur ein Umstieg und insgesamt auch 1½ Stunden länger. Und da halten die es nichr für nötig, mich zu informieren? Mal ganz abgesehen davon, dass sie ja auch zum Zeitpunkt meiner Buchung schon wissen mussten, dass dort gebaut wird?

      Die Rückfahrt würde bie gebucht verlaufen, aber ich habe beides zusammen gebucht und kann jetzt nicht nur die Hinfahrt stornieren. Der Fernbus ist auch keine Alternative...
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      Charles Dickens