Parteienwerbung

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    • Parteienwerbung

      Die Fernsehsender sind ja verpflichtet, zur Bundestagswahl Parteienwerbung auszustrahlen. Dabei ist es egal, ob das Parteiprogramm dem jeweiligen Sender ins Konzept paßt oder nicht, und in jedem Fall, den ich gesehen habe, wurde auch ein Hinweis gesendet, daß diese Verpflichtung besteht und der Sender auf den Hinweis der Werbesendung keinen Einfluß hat. So weit, so gut.

      Aber wie sieht das bei einer Tageszeitung aus? Die Leipziger Volkszeitung bringt nämlich NPD-Wahlwerbung - und der Hinweis, daß hierzu eine Verpflichtung besteht, fehlt - ebenso wie eine Distanzierung vom Inhalt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Es besteht bei privaten Zeitungen keine Pflicht Parteienwerbung abzudrucken, sie müssen die Parteien nichtmal gleich behandeln. Es ist also durchaus möglich gezielt Anzeigen oder Parteien abzulehnen.
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Danke Fabian.

      Dann sagt man sich bei der LVZ also entweder, daß Geld nicht stinkt, oder man hat kein Problem mit der NPD. X(

      Leider ist die LVZ die einzige Tageszeitung in Leipzig, wenn man mal von der BLÖD absieht. Aber seit der alte Chefredakteur Hartwig Hochstein vor zwei Jahren in Rente gegangen ist, verkommt diese Zeitung mehr und mehr zu einem reaktionären Käseblatt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Springer war auch schon vor Hilder (dem gegenwärtigen Chefredakteur) da, Fabian. Unter Hochstein hatte die LVZ aber einen anderen Ruf, und ich meine, auch einen anderen Anspruch. Außerdem: warum sollte Springer seinem eigenen und (in jeder Hinsicht) billigeren Hetzblatt Konkurrenz machen wollen?
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens