T-online International AG...wer oder was ist das ?

    • T-online International AG...wer oder was ist das ?

      Bekomme gerade von einer Anwaltskanzlei -Seiler & Kollegen- Heidelberg- eine Aufforderung von deren Mandanten ( T-online International AG ) eine Rechnung zu bezahlen, welche mir komischerweise nicht zugestellt werden könnte ( ? ) Die Rechnung soll vom DEZ.2004 sein,-obwohl wir schon im NOV. 2003 nach hier umgezogen sind und uns vorschriftmäßig ab-und angemeldet haben. Die auf der mir nicht zustellbaren Rechnung angegebene Telefonnummer ( Umzug ) existiert schon seit SEPT 2003 nicht mehr.
      Unsere Online-Gebühren kpl. bei der TCOM ( Telekom ) werden mtl. immer regelmässig abgebucht und Rückstände gibt es somit nicht....
      Was soll ich unternehmen ?
      Abzocke ?
      Warum bekomme ich keine Rechnung und soll trotzdem bezahlen ?
      Ich glaub ich spinne....
      Am Montag werde ich mich mal bei den "Anwälten" melden,-oder nicht ?
      Melde ich mich, ist das dann vielleicht ein Schuldanerkenntnis ?

      Irgendwo hatte ich mal speziell etwas von dieser Anwaltskanzlei gehört , oder im TV-gesehen..... Abzocke ?
      "WER BREMST VERLIERT" -----> "ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS"
      Fehlende PS werden durch nackten Wahnsinn ersetzt !... :pfeif:

      GLÜCKWUNSCH an ALLE, die wo welche HEUTE Geburtstag feiern....:top:
    • Ich würde eine Kopie der strittigen Rechnung anfordern (die ja offensichtlich nicht existiert), Anzeige erstatten und außerdem den Verbraucherschutz informieren.

      Diese Kanzlei wird mit Betrug und Abzockerei in Verbindung gebracht:
      nachtwelten.de/vB/history/topic/45939-1.html
      aerger-forum.de/dcforum/DCForumID41/10.html

      Irgendwo hatte ich mal speziell etwas von dieser Anwaltskanzlei gehört , oder im TV-gesehen..... Abzocke ?
      In einem solchen Fall hilft übrigens
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Die Seiler und Kollegen sind die Eintreiber der tcom :D

      Wenn Du alles Bezahlt hast, bist Du einer der Glücklichen die sich jetzt mit dennen Rumschlagen dürfen, habe erst letzte woche im Fernsehen wieder so'n bericht über die gesehen...

      Im Zweifelsfalle melden die sich immer wieder, da hilft dann nur nochein Richter.

      Wenn Du dich jetzt bei denen meldest wird es wohl heissen: legen Sie eine Kopie des Personalausweisses vor und die Sache ist erledigt.

      Viel Glück.
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)
    • Die Seiler&Kollegen kenne ich auch :zlücke:

      Ich sollte damals die Flat noch drei Monate bezahlen, weil die getrennt gekündigt werden muss. Was ein Schwachsinn. Ich hatte aber den Anschluß schon garnicht mehr.
      Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
    • Bei mir alles total bis auf den letzten Cent schon letztes Jahr im MAI bezahlt und nochmal extra bei der Rechnungsstelle der TCOM im Okt.2005 ( Potsdam ) angerufen, Kundennummer angegeben und durchchecken lassen,-keinerlei Rückstände.
      Nochmals erwähnt, dass sich Seiler&Kollegen im Sept.2005 nochmals per "Liebesbrief" gemeldet hatten. Könnte nicht stimmen. Falls nochmals ein "Liebesbrief" kommen würde, diesen kopieren und per Fax mit Angabe der Kundennummer an die Rechnungsstelle schicken, ansonsten keine Reaktion an Seiler&Kollegen vornehmen. Unstimmigkeiten seien bekannt und würden von Rechnungsstelle aus an S&K weitergeleitet.
      Fazit:
      Seit Sept.2005 bisher keine weiteren "Liebesbriefe" mehr....und sollte doch noch einer kommen...ab damit in die Heizung..... :]
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    • Zitat 14.5.05
      --Rechnung soll vom DEZ.2004 sein,-obwohl wir schon im NOV. 2003 --

      Zitat heute
      --schon letztes Jahr im MAI bezahlt--
      Zitat ende


      Also hattest Du doch aussenstände und die Forderung war berechtigt?
      Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Schopenhauer, Arthur)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klapo ()

    • Bei Seiler und Co helfen nur drei Dinge:

      1. Nachfragen (Kopie der Rechnung anfordern) worum es sich bei den genannten Forderungen handelt um darauf eingehen zu können.

      2. Per Brief (Einschreiben) dieser Kanzelei KLAR darlegen, warum die Zahlung einer unberechtigten Forderung entspringt (Wenn dadurch klar wird, das die Forderung unbegründet ist, wird die Aktion in der Regel eingestellt, weil nicht lukrativ)

      3. Falls das nichts hilft: Rechtsanwalt einschalten.

      Ich hatte 3 Jahre mit den Jungs zu tun... ist äußerst unangenehm.
    • Warum noch extra Geld für ein Einschreiben zum Fenster hinauswerfen, wenn man bei der Mandantschaft der Herren Rechtsanwälte keine Verbindlichkeiten hat ?

      Einfach ein Fax an die Advokaten schicken und sie bitten, die Entstehung der Forderung darzulegen. Zu einem Rechtsanwalt würde ich in diesem Stadium noch nicht rennen. Für den müßten Sie nämlich die Kosten in diesem Stadium zahlen.
    • @Steuerzahler1

      Fax ist eine gute Idee. Zumindes um die Rechnungskopie einzufordern. Leider weiss ich aus Erfahrung, das die dort a) entweder nicht ankommen(Sendebelege von Faxgeräten haben keine Rechtsverbindichkeit), b) nicht angenommen werden, oder 3.) sie angekommen sind und es Wochen dauert, bis sie beantwortet werden. In der Zeit kann es bei denen sehr leicht von einer "normalen" Forderung zu einem Vollstreckungsbescheid kommen, dem man dann widersprechen muß, worauf der Streitwert für eine rechtliche Auseinandersetzung wieder steigt...etc. etc..... Da wüde ich eher 3,50 Euro investieren.

      Nach zig Telefonaten, Briefen und letzendlich EINEM schreiben meines Rechtsanwalts zur Lösung MEINES Problems mit Denen glaub ich eh, das die in einer riesigen Halle sitzen, an denen mindesten 500 Rechtsanwälte in mehreren Reihen an kleinen Schreibtischen sitzen. Oder es sieht ungefähr so aus, wie die Büros im Film Brazil......
    • Das mit dem steigenden Streitwert bezog ich auf die Drohungen des Vollstreckungsbescheids über die Folgen eines Wiederspruchs in dem Fall, das man einen eventuell folgenden Rechtstreit verlieren sollte. Es liest sich zumindes grausam und sehr teuer.

      Mein Rechtsanwalt hat natürlich nichts geschrieben, das ich nicht auch geschrieben habe, nur in anderen Worten. Wie in vielen Fällen von Rechtstreitigkeiten, nehmen sich die Herren Anwälte gegenseitig selbst wohl ernster, als wenn sie es mit einem Nichtjuristen zu tun haben. Es liegt wohl am Briefkopf.

      Man darf auch nicht vergessen, das sich besagte Kanzlei auf das Eintreiben von "Aussenständen" von T-Online-Kunden und Kunden anderer großer Firmen spezialisiert hat. Daher läuft eine Menge Korospondenz dort automatisiert, so das es vorkommt, das an anderer Stelle schon ein Pfändungsbeschluß erwirkt wurde, wärend man noch verzweifelt versucht herauszubekommen, worauf sich die Forderungen überhaupt begründen sollen (Das war jetzt bewußt übertrieben...).
      Das Problem bei denen ist, das es zwischen T-Online und der Kanzlei keinen Austausch mehr gibt, wenn so ein Ablauf erst in Gang gekommen ist. Die Vorgänge werden bei T-Online geparkt, bis die Sache entgültig geklärt wurde.

      Bei mir war das so, dass man von mir horrende T-Online Gebühren verlange, für einen Zeitraum, in dem ich überhaupt keinen Zugriff aufs Netz hatte. Damals 150,- DM. Nach einer Klärung meinerseits (mit T-Online-support) hat man sich entschuldigt und alles war ok. 1 Jahr später wurde mein Konto plötzlich mit 450,- Euro belastet um die (geparkte) Rechnung incl. Mahngebühren zu begleichen.
      Trotz Rückbuchung des Geldes von mir und Auseinandersetzung mit der T-Online-Rechnungsstelle (die den Fehler bedauerte) wurde in den nächsten 4 Monaten jedes Mal wieder versucht das Geld abzubuchen. Interessanter Weise nicht von T-Online, sondern von der Telekom. Erst die Änderung meiner Kontonummer (Volksbank ist nicht in der Lage oder Willens, Lastschriften einzelner Abbucher zu sperren, sondern immer nur Komplett) hatte ich Ruhe. Dann trat, trotz Zusicherung der Telekom das alles in Ordnung sei, besagte Kanzlei auf den Plan.
      Eigentlich lief alles gut. Sie schrieben mir, ich schrieb ihnen (Der angebliche Streitwert betrug mittlerweise 600 Euro (Mahnkosten, etc.). Sie waren feundlich, ich mittlerweile weniger, und nach Vorlage der Kopie des Entschuldigungsschreibens seitens der Telekom wurde mir versichert, das alles eingestellt würde. 3 Monate später habe ich dann den Vollstreckungsbescheid bekommen. Eine Entschuldigung seitens der Telekom sei nie angekommen.....??!?!? Soweit ich das verstanden haben MUSS man dem widersprechen, sonst wird er gültig?!?

      Gang zum Anwalt, Schreiben aufgesetzt, Entschuldigung der Telekom beigefügt, als Einschreiben weg..... Fall erledigt. In solchen Fällen würde ich immer 3,50 für ein Einschreibe zahlen, statt einen ähnlichen Ärger nochmal zu erleben. Das ganze dauerte 3 Jahre.

      Achso: Seitdem bin ich nicht mehr bei der Telekom :)


      P.S.: Zur eigenen Sicherheit. Ich unterstelle besagter Kanzlei keineswegs irgendwelche Absichten, sondern gehe davon aus, das der Laden so groß ist, das solche Dinge wie das Verlegen von Dokumenten ausnahmsweise vorkommen können. War ja auch mein Fehler: Hätte ich den Schriftverkehr per Einschreiben geregelt, hätte ich mich später auf den Einschreibebeleg beziehen können....

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    • 3 Monate später habe ich dann den Vollstreckungsbescheid bekommen.[...]Soweit ich das verstanden haben MUSS man dem widersprechen, sonst wird er gültig?!?


      Dem sollte man schon schnellstmöglich wiedersprechen wenn die Forderung unbegründet ist. Aber nur mal so gefragt. Der Vollstreckungsbescheid ist einfach so gekommen? Müsste dem nicht eigentlich ein Mahnbescheid vorausgehen auf den man auch hätte reagieren können?
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • @Traumtänzer

      Eigentlich schon. Allerdings bin ich in den drei Jahren aus beruflichen Gründen zwei mal umgezogen und habe dabei die Städte gewechselt. Der Mahnbescheid kam, allerdings NACH dem Vollstreckungsbescheid..... Dafür mache ich natürlich weder die Telekom, noch die Kanzlei verantwortlich...DAS war wohl Schicksal. Offensichtlich wurde der Mahnbescheid kurz nach Ablauf des Nachsendeantrags geschickt, so das er fehlgeleitet wurde wärend der Vollstreckungsbeid (der zu dem Zeitpunkt ja auch etwas älter war) direkt an meine dann ermittelte Adresse geschickt wurde.

      Wie gesagt, es geht gar nicht darum, dieser Kanzlei irgendwelche Schuld zuzuweisen, sondern nur darum zu sagen, wie leicht man in die Mühlen eines automatisch ablaufenden Räderwerks gelangen kann, obwohl man sich diesen Blödsinn durch die Zahlung eines im Verhältnis zum Ärger billigen Einschreibens, bzw. der Einschaltung eines (bei vorhandender Rechtschutzversicherung kostenlosen) Rechtsanwalts sparen könnte.

      Das heisst natürlich nicht, das jeder der möchte nicht ähnliche Erfahrungen machen darf oder soll. Wem so was Spaß macht.... Mich jedenfalls hat der "Spaß" einige Nerven und eine Menge Bauchgrummel gekostet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Heiderogoshi ()