Auf der Flucht

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    • Ich empfehle Dir, dass dem/derjenigen zu sagen, der/die nachgetreten hat!
      Es ist ja wohl noch erlaubt, auf Frechheiten zu antworten. Oder grassiert nun die Parteinahme eines Mitgliedes, das in Führungsposition zu sein scheint?
      Aber warum rege ich mich eigentlich noch auf?
      Mir wurde ja vorhin schon bedeutet, dass ich den Forenfrieden störe.
      Es wird nicht wieder vorkommen. Versprochen!
      Gute Nacht und Adieu ....
      Quidquid agis, prudenter agas et respice finem !
    • Athineos schrieb:

      Das ist unschwer an Ihrer Lieblingsautorin Katja Schneidt zu erkennen!
      Ich habe übrigens "Gefangen in Deutschland" in Teilen gelesen. Dadurch verstehe ich die Beweg- und Hintergründe der Autorin besser. Zu meiner Lieblingsautorin wird sie ganz sicher nicht. Ich hatte erwartet, dass der Islam intensiv thematisiert würde, leider war das nicht der Fall. Eigentlich ein Roman über häusliche Gewalt, wie sie wohl 1000-fach in Deutschland vorkommt. Dem Buch wäre wohl keine Beachtung geschenkt worden - schon auf Grund der schlichten Sprache ist es kein Bestseller - wäre nicht der türkische Hintergrund.
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      Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber
    • Zwiebel schrieb:

      Frau Merkel hat bei mir in den letzten Wochen an Sympatie gewonnen. Das "C" im Parteinamen sollte allen Mitgliedern Verpflichtung sein. Natürlich auch denen, die auf die christlichen Werte (der schlimme Islam) in Deutschland pochen.
      Ich zitiere da mal aus


      Man sieht, die Kanzlerin hat ihr christliches Herz mittlerweile ganz freundlich abgeschoben. Ihr Mitgefühl hält sich wieder in deutschen Grenzen. Was darüber hinaus geht, hat sich verflüchtigt. Und wenn man mich fragt, was ich von der Merkelschen Mitmenschlichkeit halte, muss ich zugeben: Ja, ich habe sie kennengelernt. Flüchtig.

      Da der ganze Wochenschauer auf der Homepage noch nicht verfügbar ist, habe ich ihn hier abgelegt.
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      Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber
    • Zwiebel schrieb:
      Frau Merkel hat bei mir in den letzten Wochen an Sympatie gewonnen. Das "C" im Parteinamen sollte allen Mitgliedern Verpflichtung sein. Natürlich auch denen, die auf die christlichen Werte (der schlimme Islam) in Deutschland pochen.


      Ich zitiere da mal aus Buchholzens WochenSchauer:
      Man sieht, die Kanzlerin hat ihr christliches Herz mittlerweile ganz freundlich abgeschoben. Ihr Mitgefühl hält sich wieder in deutschen Grenzen. Was darüber hinaus geht, hat sich verflüchtigt. Und wenn man mich fragt, was ich von der Merkelschen Mitmenschlichkeit halte, muss ich zugeben: Ja, ich habe sie kennengelernt. Flüchtig.

      Da der ganze Wochenschauer auf der Homepage noch nicht verfügbar ist, habe ich ihn hier abgelegt.
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      Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber
    • Ich finde ALLES ist insgesamt ein Trauerspiel, was Werte angeht!

      Ist denn Moral ein Begriff für Illusionisten? Darf alles nur nach dem Prinzip "Wertzuwachs, Bilanzoptimierung" entschieden werden?

      Traurig, dass wir seit anno dunnemal keinberlei erkennbare Entwicklung genommen haben. Erst ich, dann lang nix.

      Mir geht es gut. Ich kann durchaus etwas abgeben. Im Gegenzug muss allerdings mehr kommen als bisher. Frieden, Aufbau.

      Was bisher passiert, lässt mich nur noch K***en. Sorry.
      "Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.
      Das Fortschreiten zur entwickelten Inhumanität ist dann nur noch eine Frage der Zeit."
      (Albert Schweitzer)
    • CheeseBürger schrieb:

      Auch ihr seid herzlich eingeladen, euren Beitrag zu leisten.
      Wie kommst du darauf, dass wir nicht helfen? Sicher, außer Bettwäsche-, Decken-, Kleidung- und Nahrungsspenden können die Meisten nicht viel tun. Also genau das, was du als Kuchenbasar de­s­pek­tier­lich machst.

      Lieber würde ich dem Seehofer seine braune Soße und dem Bundestag seine letzten Asylgesetzergüsse um die Ohren hauen.
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      Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber
    • Schärfere Asylregeln für Syrer - de Maizière schreckt die Koalition auf

      Testet der Bundesinnenminister gerade aus, wie weit er noch - ungestraft - gehen kann?

      Oder um es mit Michels Worten zu sagen:

      Aber die Strategie in den letzten Jahren war doch: einer bringt einen absurden Vorschlag und kassiert dafür Klassenkeile. Der nächste relativiert etwas und erhält eine Rüge. Danach ist das Feld bestellt.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Martin Buchholz schrieb:

      Was gibt’s ansonsten? Tscha, leider gibt’s Thomas de Maizière – den aus Dresden importierten Minister für das gesamtdeutsche Innere. Inzwischen pegida-pestet der volksempfindliche Fachmann für die deutschen Innereien überall in der politischen Landschaft herum, selbstverständlich immer im deutschen Namen – und das, obwohl er gar keinen deutschen Namen trägt. Dieser Monsieur de Maizière ist schließlich selber ein Nachkomme von politischen Flüchtlingen, die einstmals aus Frankreich nach Deutschland gekommen sind und denen man großzügig Asyl gewährte. Doch wenn ich den Minister heute über politische Flüchtlinge reden höre, bin ich fast der Meinung, man hätte diese Hugenotten damals spätestens nach einem Jahr subsidiären Schutzes wieder abschieben sollen. Uns wäre einiges an Spätfolgen erspart geblieben.

      Bei solchen ministeriellen Stimmungskanonen wundert es einen nicht, wenn die Stimmung im Lande sich mehr und mehr verflüchtigt – in die Tiefen der dumpfdeutschen Düsternis. In den letzten Wochen las man bei vielen Meinungsverbreitern und hörte es in fast allen Sabbelshows, dass die zunächst so freundliche Stimmung im Lande auf der Kippe sei. Und immer wieder stieß man die wippende Kippe kräftig an, damit sie noch kippliger wurde. Diese Stimmungsmache funktionierte bestens: Nun ist die Stimmung erfolgreich gekippt und landete unversehens im Stimmungstief, also dort, wo sie das Stimmungsbarometer schon vorher geortet hat. Das nennt man eine Vor-Bestimmung. Und daraus kann sehr schnell eine Mordsstimmung werden. Wir haben es schon mal in Rostock, Mölln, Hoyerswerda und anderenorts erlebt.

      Die demonstrative Kloaken-Entleerung auf öffentlichen Straßen und Plätzen und natürlich auch auf Facebook hält weiter an. Eine zwanghafte Entleerung, die auch etlichen Intellektuellen zu schaffen macht – zum Beispiel Botho Strauß, den manche immer noch für einen großen deutschen Dichter halten. Dabei ist er eher ein Undichter, der unter schwerer Hirn-Inkontinenz leidet und dem der „Spiegel“ jüngst seine Spalten zur Verfügung stellte zweck Verrichtung seiner völkischen Notdurft. Alle Sturmglocken ließ der Deichwart läuten wegen der „Flutung des Landes mit Fremden“. Und da flutet es tatsächlich beim blubbernden Botho. Auf einmal sind alle Schleusen des gewöhnlichen Faschismus weit geöffnet. Auch wenn Abertausende von Flüchtlingen in den Fluten des Mittelmeers ertrinken, so sind doch wir Deutschen die eigentlichen Opfer, weil wir bei dieser „Flutung des Landes mit Fremden“ abzusaufen drohen. Auch in der gängigen, alltäglichen Berichterstattung ist ständig die Rede und Schreibe von der „Flüchtlingsflut“ oder der „Asylantenschwemme“. Begriffe aus dem Wörterbuch des Herrenmenschen, der da standhaft auf seinem einsamen Eiland ausharrt, während um uns herum bedrohlich die fremde Masse glibbert und schmaddert – das eklige, widerwärtige Untermenschentum.

      Die österreichische Amtskollegin de Maizières, Innenministerin Miki-Leitner, erklärt Abschreckungsmaßnahmen für notwendig, weil der „Zustrom“ größer als der „Abfluss“ sei. Der sächsische Innenminister verkündet wohlgemut, dass man schon bei der Jahrhundertflut im Jahre 2002 der Gefahr kämpfend getrotzt habe und „so werden wir auch gegen diese Flüchtlingsflut ankämpfen“. Die „Immigranten-Invasion überschwappt Deutschland“, verkünden auch die völkischen Beobachter des Philologen-Verbandes in Sachsen-Anhalt. Was da überschwappt – weit über die Unterschwelle hinaus, ist nichts als braune Jauche. Und die Dämme brechen mehr und mehr.
      Da kann man dem Verfasser nur zustimmen.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Derzeit wird über "Familiennachzug" debattiert, dabei sind noch nicht mal die Zahlen der angekommen Flüchtlinge klar.

      Zum Nachlesen:

      fr-online.de/kommentare/fluech…g-,31705342,32371786.html

      stern.de/politik/deutschland/f…-feed&utm_source=standard


      Heute haben sich Katholiken mit einem Brief an die "C" Partei (endlich!) gegen inhumanen Umgang mit den Flüchtlingen gewand. faz.net/aktuell/politik/fluech…ingspolitik-13908495.html


      Ich finde nicht mehr, wo ich es gelesen habe. Es sollen bis Jahresende 800.000 Flüchtlinge in D angekommen sein. Wir haben Gastarbeiter (Italien, Türkei), Flüchtlinge aus Afghanistan und Jugoslawien integriert, Russlanddeutsche aufgenommen. Nicht ohne Schwierigkeiten, bis heute. Aber auch mit Bereicherung, Vielfalt.


      Zunächst sollte oberste Priorität im für den Winter unterbringen sein. Gefolgt von (sofortigen) Deutschkursen. Schluss mit diesen Abschreck-Parolen, es ist zum Fremdschämen! (Super Wortspiel...) Die Ursachen angehen. Aufhören, anderen unsere Lebensweise aufdrücken zu wollen.

      Sieht aus, als wären das Wunschträume. Das deprimiert mich.
      "Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.
      Das Fortschreiten zur entwickelten Inhumanität ist dann nur noch eine Frage der Zeit."
      (Albert Schweitzer)
    • Berichte von Augenzeugen und Einzelschicksale finde ich besonders wichtig.

      Zwei Beispiele:

      Lest hier

      Und schaut da: ardmediathek.de/tv/Die-Sendung…tId=31252316&bcastId=1458 (2. Teil am 15.11.15 , 10 Uhr 30, ARD Ich bin bekennende Mausfanin und habe überlegt, ob das zum ernsten Thema passt. Ja, passt.
      "Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.
      Das Fortschreiten zur entwickelten Inhumanität ist dann nur noch eine Frage der Zeit."
      (Albert Schweitzer)