Keine Gnade für Stanley Williams

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    • Tagesschau schrieb:

      Die Giftspritze ist nur noch bis Ende April haltbar: Aus diesem Grund ordnete Arkansas Gouverneur Hutchinson die größte Hinrichtungswelle in den USA seit 40 Jahren an. Zwei weitere Urteile wurden nun vollstreckt. Eine Exekution verlief offenbar besonders qualvoll.
      Was war doch gleich die rote Linie, bei deren Überschreitung die EU die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen will? :hmm:


      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens
    • Was ich an der Sache am unglaublichsten finde ist der Punkt, dass man in Alabama seit zwölf Jahren niemand mehr hingerichtet hat. Ich meine da ist die Todesstrafe gesetzlich verankert, es werden Leute verurteilt und dann werden diese Urteile nicht vollstreckt sondern die Verurteilten nur weggesperrt - Ende April waren es 28 Todeskandidaten, von denen zumindest nun einige möglichst schnell umgebracht werden sollte, da sonst das Gift "nicht mehr gut" ist...
      Nehmen wir nur Ledell T. Lee, der am 20. April hingerichtet wurde. Der Mord geschah 1993, verurteilt wurde er 1995 und 1997 hat das Verfassungsgericht von Arkansas das Urteil bestätigt. Hingerichtet wurde er 2017, damit man das Zeug noch benutzen kann - er verbrachte 24 Jahre(!) im Todestrakt und der Grund für seine Hinrichtung jetzt war das Mindesthaltbarkeitsdatum eine Chemikalie!
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Ein widerlicher Akt der Barbarei. Eine Tötung aus einem niederigen Beweggrund ist kaum mehr vorstellbar.
      Derjenige, der die Todesstrafe fordert, stellt sich auf die Stufe des Täters.

      Aber was hat das zum ... mit den Beittrittsverhandlungen zur EU zu tun?
      La Esperanza ist Anhänger(- in) der spanischen Bebemos-Bewegung.
    • Steuerzahler1 schrieb:

      In Hessen kann die Verfassung nur durch Volksabstimmung geändert werden. Eine solche Volksabstimmung hat es vor wenigen Jahren gegeben (Schuldenbremse und Sport in der Verfassung). Es wäre damals ohne Aufwand möglich gewesen, auch über die Streichung der Todesstrafe abstimmen zu lassen.
      Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, niemand wolle diese heiße Eisen anfassen, da befürchtet werde, die Bevölkerung könne für die Beibehaltung der Todesstrafe stimmen.
      Am Sonntag gab es in Hessen neben der Landtagswahl auch eine Volksabstimmung zur Verfassungsänderung:

      Spiegel Online schrieb:

      Die große Mehrheit der Wähler in Hessen hat laut vorläufigem amtlichem Endergebnis alle 15 Änderungen der Landesverfassung angenommen. Das teilte der Landeswahlleiter mit. Einer der Punkte betraf die Todesstrafe, die nun formal abgeschafft wird.
      Interessant ist das hier:

      Wetzlarer Neue Zeitung schrieb:

      Die Forderung für die Todesstrafe ist dort am größten, wo die AfD die meisten Prozente holte.
      Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
      Charles Dickens