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Zum Ende der Seite springen Was man gelesen haben sollte.  
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Zwiebel
Haudegen


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Beiträge: 654
Herkunft: Erde

 
Klasse Kolumne, genau wie sie sein soll: witzig, dabei durchaus informativ mit dem gewissen "mannomann!" dabei.

Besonders die Balance aus angeblicher Lügenpresse, Desinformation durch den Presseprecher von Frau Petry mit bewusster Inkaufnahme des entstehenden Presserummels (böse, wer da gleich an Vorsatz denkt *g). Zum Schluss ist ein Glas umgefallen, in dem Apfelsaft war.

Woher kenne ich das? Kindergarten? Stille Post? fröhlich

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Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Rückseite meines Beitrages.
30.05.2015 17:55
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Orthogräfin
Bäckerin des Jahres


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Beiträge: 44.311

 
Warum gegen ein kleines Café geklagt wird

Mich täte ja mal interessieren, wo die Damen und Herren Richter wohnen, die diesen Klagen stattgegeben haben.

Und vor allem wäre es interessant zu erfahren, wieso der Eigentümer diese Räume an seine Schwiegertochter vermietet hat - die Probleme müssen ihm doch bekannt gewesen sein?

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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
Wilhelm Busch

11.06.2015 11:32
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surfin
Foren Gott


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Beiträge: 2.104

 
Zitat:
Original von Orthogräfin
Mich täte ja mal interessieren, wo die Damen und Herren Richter wohnen, die diesen Klagen stattgegeben haben.


Wieso? Selbst die eine der rausgeklagten Frauen sagt: "Wir hätten gar nicht das machen dürfen, was wir gemacht haben....", resümiert Frau Gammert."
Das Problem ist doch, wenn Leute etwas anfangen, ohne sich vorher richtig zu kümmern.
11.06.2015 12:24
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Orthogräfin
Bäckerin des Jahres


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Beiträge: 44.311

 
Das sagt eine der Rausgeklagten - da wurden offensichtlich schon etliche Mieter rausgeklagt.
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edit: die zitierte Frau Gammert hatte ihren Laden offensichtlich in einem anderen Haus:

Zitat:
Auch Sabine Gammert holte sich bis vor einem halben Jahr regelmäßig ihren Kaffee im LoPa. Sie betrieb seit dem Jahr 2012 um die Ecke das Family2Go, gab jungen Müttern dort Tai Chi-Kurse, Yoga für Kinder, und es gab dort ein Massage- und Kosmetikstudio. Die Räumlichkeiten waren vorher völlig unsaniert. Gammert sanierte für 80.000 Euro die Elektrik, die Böden und die sanitären Anlagen. Was sie nicht wusste: Die Eigentümer, die über dem Family2Go wohnten, hatten schon alle Läden und Projekte vor ihnen "rausgeekelt".

"Schon vor der Eröffnung hat man mich verklagt. Wegen Lärm und Ruhestörung", erzählt sie am Telefon. Sie ist gerade auf dem Rückweg von einem ihrer Sportkurse. "Und das an der lauten Clayallee, das muss man sich mal vorstellen, wo alle fünf Minuten ein Bus quietschend hält und die Feuerwehr ständig mit Sirene vorbeifährt. Aber wenn bei uns um 18 Uhr Kinderkurse anfingen, stand die Polizei auf der Matte."


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Wie kann ein kleiner Laden mit Café, das Di-Sa von 10-17.30 Uhr geöffnet hat, der erlaubten Nutzung widersprechen? Oder anders gefragt: wie kann der Laden so genutzt werden, daß es der erlaubten Nutzung nicht widerspricht? Läden haben doch auch bis 22, manchmal sogar bis 24 Uhr oder gleich ganz rund um die Uhr geöffnet, so daß man auch als Anwohner mit Geräuschen (nicht Lärm) rechnen muß? Abgesehen davon, daß mittlerweile viele kleine Läden (so es die denn überhaupt noch gibt) einen Imbiß anbieten - mein Bäcker (mitten im Wohmgebiet) macht das beispielsweise auch. Der hat Öffnungszeiten Di-Fr von 5:30 bis 18 Uhr, Sa bis 11 Uhr - das Café in Berlin öffnet Di-Sa 10-17.30 Uhr! Das ist doch was anderes, als wenn da ein Pub jeden Tag bis Mitternacht geöffnet hätte.

Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es da 14 Eigentümer, von denen jetzt zwei klagen - die anderen 12 klagen demnach also nicht. Können die nicht die Teilungserklärung gegen zwei Stimmen ändern?

Ich habe mir mal bei Google Maps angesehen, wo dieses Café ist. Und ich möchte fast noch mehr als heute vormittag wissen, wodurch genau sich die Kläger derart belästigt gefühlt haben, daß sie deswegen vor Gericht gezogen sind.



Auf jeden Fall bin ich doch einigermaßen fassungslos, wegen welcher Nichtigkeiten manche Leute vor Gericht ziehen. Das ist der Fluch der gottverdammten Rechtschutzversicherungen. Die Leute verklagen sich lieber gegenseitig, als miteinander zu reden und vielleicht mal ein Stück zurückzustecken...

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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
Wilhelm Busch

11.06.2015 20:10
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Rincewind
Prof. für grausame und ungewöhnliche Geographie


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Beiträge: 7.801
Herkunft: Unsichtbare Universität

 
Zitat:
Original von Orthogräfin
Warum gegen ein kleines Café geklagt wird

Mich täte ja mal interessieren, wo die Damen und Herren Richter wohnen, die diesen Klagen stattgegeben haben.


Welchen Klagen wurden stattgegeben?

Es ist doch eigentlich ganz einfach:
Zitat:
Das Problem: In der Teilungserklärung aus dem Jahr 1991 sind die Räume im Souterrain als Ladengeschäft deklariert. Darauf stützen sich die Kläger. "Hätte mein Schwiegervater seine Räume hier damals als Geschäftsräume oder gleich als Café deklariert, hätten wir heute kein Problem", seufzt Miriam Ebel.


Ladengeschäft ungleich Gastronomie

Man hätte den Laden da nicht aufmachen dürfen. Hätte man vorher wissen können oder hat man vorher gewusst und einfach ignoriert und nun ist der Jammer groß. Klassischer Fall von selbst Schuld.

Zitat:
Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es da 14 Eigentümer, von denen jetzt zwei klagen - die anderen 12 klagen demnach also nicht. Können die nicht die Teilungserklärung gegen zwei Stimmen ändern?


Das geht nur einstimmig...

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“Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
Benjamin Franklin
13.06.2015 01:45
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