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Vorbemerkung: Mir ist klar, dass man Hackbretter inzwischen in jedem Elektronik-Discounter für drei bis fünf Euro bekommt, aber wer auf Anschlag, Design oder Ausstattung Wert legt, gibt sicher ein Vielfaches für eine ordentliche Tastatur aus. Da kann es sich durchaus lohnen, einmal die Zeit für eine Reinigung zu investieren. Wenn man in der Zwischenzeit ein Billigteil als Ersatz verwendet, weiß man sein Original-Keyboard danach umso mehr zu schätzen.
Wenn Flüssigkeit auf die Tastatur geschüttet wird, sollte man sie nach Möglichkeit sofort umdrehen - das ist aber nur die Erste Hilfe. Danach gehts richtig zur Sache:
Die Tastatur vor dem Auseinanderbauen unbedingt scannen, kopieren oder fotografieren, damit man beim Zusammenbau (oder bei der späteren Benutzung) keine Wutanfälle bekommt oder unfreiwillig zum Legastheniker wird!
Benötigtes Werkzeug: Schlitz- und Kreuzschlitz-Schraubendreher.

Die Tasten mit dem Schlitzschraubendreher aushebeln, in ein Wäschesäckchen stecken (eine oder mehrere große Socken ohne Löcher tun es auch, die aber zuknoten) und in der Waschmaschine bei 40° C mitwaschen. Vorsicht bei Tasten mit Federn! Die Federn habe ich abgetrennt und separat gereinigt.

Tastatur aufschrauben (acht Schrauben auf der Rückseite, wobei die zum Teil durch einen Aufkleber verdeckt sein können).

Platine und Kabelhalterung von der Unterschale abschrauben, Ober- und Unterschale reinigen (im Geschirrspüler in den oberen Korb legen). Die Kontaktfolie, wenn überhaupt, nur trocken abwischen. Zur Reinigung des Kabels ein Tuch mit einem alkoholhaltigen Reiniger tränken und das Kabel durchziehen (ein Brillenputztuch eignet sich sehr gut).

Sollte man Ober- und Unterschale nicht auseinanderschrauben können oder wollen, empfehle ich die Reinigung der Oberschale (ohne Tasten, die gehen auf alle Fälle ab!) mit einem feuchten Lappen und Wattestäbchen. Alkohol- oder lösemittelhaltige Reiniger würde ich hier aber nicht verwenden, ein Geschirrspülmittel sollte genügen.
Ich habe im Handel auch schon Druckluftreiniger für Tastaturen gesehen, würde aber vom Kauf abraten, weil man die meisten Verschmutzungen damit nicht wegbekommt. Außerdem ist das Zeug auch ziemlich teuer...

Erst, wenn alle feucht oder nass behandelten Teile gut getrocknet sind, kann man die Tastatur wieder zusammenbauen und anschließen – und sich vornehmen, am PC nicht mehr zu futtern oder zu trinken.
__________________ Wut zu haben bedeutet, Gift zu schlucken und zu hoffen, daß der andere daran stirbt.
Buddha
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29.03.2006 13:07 |
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Ivanhoe
Foren Gott
 

Beiträge: 2.633
Herkunft: Rechter oberer Niederrhein
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Hätte ich das mal vorher gelesen. Ich hatte meine Tastatur mit Rotwein getränkt. Die Reinigung habe ich allerdings gemäß den Schritten durchgeführt. Bis auf 2 Tasten ging dann auch alles. Zum Glück hatte Aldi eine Funktastatur im Angebot.
Gruß Ivanhoe
__________________ heute mal ohne Signatur
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29.03.2006 17:52 |
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pete
Brockhaus
 

Beiträge: 10.586
Herkunft: Sweet Home Chicago
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Gräfin, klappt das auch beim Schleppi?
__________________ Wo die Liebe hinfällt, da wächst kein Gras mehr.
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29.03.2006 18:27 |
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Lieber pete, das habe ich noch nicht ausprobiert (mein Laptop ist erst wenige Wochen alt).
Abnehmbar müßten die Tasten eigentlich auch sein. Aufschrauben würde ich da aber nichts.
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Buddha
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29.03.2006 18:31 |
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Nebu
Tick-Tack
 
Beiträge: 3.665
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Was positiv ist. So kann die Tastatur keinen Lungenkrebs bekommen und lebt viel länger und gesünder.
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29.03.2006 21:10 |
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30.04.2007 01:44 |
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Die Mühe, ein Logitech Ultra-Flat Keyboard aufzuschrauben, um die Oberschale im Geschirrspüler zu reinigen, kann man sich sparen - man bekommt nur den äußeren Rahmen ab (hinter dem Aufleber auf der Rückseite dieser Tastatur versteckt sich diesmal übrigens keine Schraube). Die Oberschale ist nahezu untrennbar mit der Kontaktfolie verbunden. Da hilft bei der Reinigung nur die Kombination aus angefeuchteten und trockenen Wattestäbchen - und bei hartnäckigen Verschmutzungen eben doch Druckluftspray.
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Buddha
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18.06.2011 20:41 |
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