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Zum Ende der Seite springen Mein schönster Urlaubsort  
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Berliner115
Haudegen


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Beiträge: 614
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@cosgan

Danke, det jeht runta wie Öl.

__________________
Ich glaube nicht
20.11.2007 14:18
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Berliner115
Haudegen


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Beiträge: 614
Herkunft: Berlin

 
9.1.

Sebastian

Björn wurde mit jeder Minute unruhiger. Ganz entrüstet schaute er mich an als ich fragte:" Mußt Du mal pullern?". "Papa!","bin doch keen kleenet Kind mehr, aber ick brauch mal
30 Mark".
Ich gab ihm einige Franc und schwups flitze er den Weg den wir gerade genommen hatten zurück. Michaela und ich hinterher. Wir sahen ihn gerade noch mit dem Oberkörper in
einem Haufen Hummern verschwinden.
Als wir näher kamen tauchte Björn schon wieder auf und mit einem glücklichem Lächeln präsentierte er uns seinen Sebastian. Für mich war es einer von Tausenden.
Für ihn der EINE und wenn ich ehrlich bin guckte der kleine Sebastian auch etwas verschmitzter als all die liegengebliebenen Hummer.
Bezahlen und Richtung Hotel waren nun eins.
Total geschafft, fix und fertig, schwor ich, nie wieder Disneyland, viel um und schnarchte. Es plumste dreimal, meine Kinder kippten noch schneller um und schnarchten ebenfalls.



10.

Der zweite Tag

Langsam tauchte ich auf, die Augen wollten sich nicht öffnen. Als ichs dann schaffte grienste mich irgend etwas gelbes oder rotes an.........
Sebastian! Also doch kein Traum ich, wir waren in Disneyland.
Nach all dem Morgenkram, traten wir aus dem Hotel und waren im "Wilden Westen", schräg gegenüber stand riesengroß an einem Ranchhous "Calamity Jane".

Zitat:
Martha Jane Cannary Burke (* 1. Mai 1852 in Princeton, Missouri; † 1. August 1903 in Terry bei Deadwood, South Dakota),
genannt Calamity Jane, war eine US-amerikanische Wild-West-Heldin.
Calamity Jane wusste sich unter den Männern des Wilden Westens Respekt zu verschaffen: sie rauchte, trank, kaute Tabak und fluchte.
Bald wurde sie zur Legende. Bis heute ist unklar, ob sie gewisse Geschichten über Details aus ihrem Leben selbst in die Welt gesetzt hat oder
ob diese der Realität entsprechen. Unklar ist beispielsweise, ob sie mit dem Revolverschützen Bill Hickok verheiratet war und mit ihm eine Tochter hatte.
Von 1893 an trat Calamity Jane in Buffalo Bills Wildwest-Show auf. Sie war Reiterin und Kunstschützin.
1900 nahm sie an der Pan American Exposition teil. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits Alkoholikerin und schwer depressiv.
Sie hielt es nirgends lange aus und geriet ständig in Streit mit ihren Arbeitgebern.

Calamity Jane starb im Alter von nur 51 Jahren vereinsamt und krank in einem Hotelzimmer. In ihrem Nachlass fand man ein Bündel Briefe an ihre Tochter,
die sie nie abgeschickt hatte. Sie wurde auf dem Mount Moriah Cemetery beerdigt.


Wir wollten Frühstücken und zwar im "Chuck Waggon". Von außen beinahe unscheinbar, bot sich innen eine riesige Scheune mit vielen vielen Urlaubern aus aller Herren Länder.
Kaffee. Milch, Saft und Kakao ein Berg Croissants und Butter, Marmelade und für mich Wurst und Käse, so begannen wir einen herrlichen Tag.

Das Frühstück wurde nur Unterbrochen von 2 riesigen Eichhörnchen, "Papa - A-Hörchen und B-Hörnchen".
Ohen langen Aufenthalt befanden wir uns schon wieder auf dem Vorplatz zur Main Street.
Diesmal konnte ich mich durchsetzen und wir gingen zum Bahnhof hoch, ja ein "alter" Bahnhof alles im Westernstil. Es dauerte auch gar nicht lange und es kam eine Dampflok
mit viel Messing, Glas und Dampf angezischt.
"Attention, attention, please!" und weiteres in englisch und französisch, wir durften einsteigen, offene und geschlossene Salonwagen, sehr edel.

ff

Ist er nicht süß unser "Basti"?


wo will er denn hin? Bastian ist ebenfalls fix und fertig.


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Ich glaube nicht
21.11.2007 23:22
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Berliner115
Haudegen


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Beiträge: 614
Herkunft: Berlin

 
11.

Futureworld

In gemächlichem Tempo zuckelten wir los, begleitet von säuselnder Kindermusik, vielfältigem Kindergeschrei und sehr aufschlußreichen Lautsprecherdurchsagen auf
französisch.
Doch irgendwie hörte man an dem allgegenwärtigen Lärm vorbei. Wir fuhren vorbei an einem hoch herrschaftlichen Landhaus, später lernten wir es als "Phantom Manor"
näher kennen.
Weiter gings vorbei an einer wilden Geisyrlandschaft, einem ruhigem See an dessen Ufer eine Elchfamilie graste. Ein liegengebliebener Planwagen aus dem Film "Westwärts" säumte eine Furt.
Der erste Stop im Urwald - wie wir später erfuhren eine sehr große Freilichtbühne, es lief "Das Dschungelbuch" . Weiter ging die Fahrt, durch die wilde Natur und in einen Gebirgstunnel. Unterirdisch gings weiter, vorbei an nachtaktiven Raubtieren.
Ganz weit unten schimmerte Wasser und man hörte entferntes Donnergrollen, ein Gewitter brach über uns herein. Ich erahnte wo wir uns befanden, wir waren jetzt der Himmel
für "Pirates of Carribean" und fuhren dicht am Mond vorbei.
Siedendheiß durchzuckte es mich - Veronice.
Gefangen von Disneyland und erschlagen von all den Eindrücken hatte ich Zettel von Veronice vergessen. Um ihn immer parat zu haben kam er in die Brusttasche zum Geld.
Aus Erfahrung vom Vortag wußte ich, ans Geld mußte man immer.
Eine kleine halb verfallene Station im Stil des Mittelwestens der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts kam in Sicht. Kurzer Halt und weiter ging die Fahrt ins Ungewisse.
Futureworld
Unser Tagesziel war erreicht. Bevor ich von dem Bahnhof in luftiger Höhe enttäuscht sein konnte, rannte Björn instinktiv in Richtung "Sortie".
Dabei hätte ich so gerne meinen Übersetzer benutzt um die Frage zu stellen:"Par où sort-on ?".
Wir folgten meinem Sohn, ich konnte sein Ziel erkennen. Ein "X-Wing" aus Krieg der Sterne in original Größe.

ff

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Ich glaube nicht
28.11.2007 00:02
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Berliner115
Haudegen


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Beiträge: 614
Herkunft: Berlin

 
11.1.

Ein Verkaufspavillion, mal wieder.
Aber nein, alles von "Star Wars", was das Herz begehrt gab es da.
Söhnchen hin und her gerissen zwischen einer "Storm Trooper Maske und Yoda dann sah er die ultimative Maske, "Darth Veda" mit Stimmverzerrer und original Geräusch.
Ich blieb angesichts der Preise bei einem kleinen R2D2 Schlüsselanhänger.
Michaela kaufte irgend etwas ganz heimlich.
Einige Warnschilder, erstaunlicher Weise auch auf Deutsch sagten: Wenn sie hier stehen brauchen sie noch 1 Stunde. Kindern unter 6 Jahren ist das mitfahren verboten.
Ältere Menschen und Trägern von Herzschrittmachern und Schwangeren wird empfohlen nicht mitzufahren". Wow.

Wir kamen in eine Werkhalle. Hier wurden Roboter von Robotern zusammen und auseinander geschraubt. R2D2 und C3PO lieferten sich einen Disput auf Französisch.
Ein schwer angeschlagener X-Wing wurde repariert und weiter gings, vorbei an vielen Sternenkarten und Erklärungen.
Ein fröhliches "Bonjur" ,von einer sehr hübchen Raumfahrerin, stoppte uns genau vor den Einstigsluken einer Raumflugfähre beachtlicher Größe.
Die Türen öffneten sich und etliche Sitzreihen luden uns zum mitfliegen ein. es wurde ein gemütlicher Rundflug versprochen. So eine Art Kaffefahrt durch eine Raumstation.
Wir erwischten die erste Reihe, wurden aufgefordert einen Schutzbügel über den Schoß zu ziehen, die Türen schlossen sich, daß Licht ging aus und ein riesiger Sichtschirm
oder eher ein Sichtfenster ging auf.
Vorne links radebrechte R2D2 auf französisch los und schon setzte sich die Raumfähre in Bewegung. Auf Schienen gings in riesige Hangars, irgend ein falsches Kommando
ließ uns ein Absperrgitter durchbrechen und wir stürzten mindestens 50 m abwärts bis uns die aufheulenden Triebwerke abfingen. Ein kurzer aber heftiger Ruck, eine scharfe
Kehre und vor uns öffnete sich die Hangartore ins Weltall.
Ein Gefühl als vertauschten die Organe im Körper ihren Platz, ein Fallen ohne Ende.
Ein Seitenblick auf meine Tochter, helle Begeisterung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Ein Seitenblick auf meinen Sohn - Schock, Raumangst, Hysterie - er hatte die Augen fest
geschlossen und hielt sich mit beiden Händen den Mund zu um ein Erbrechen zu verhindern. Ich hob die Hand um ihn zu beruhigen, aber ein jäher Ruck, der unsere Fähre
in einer atemberaubenden Kurve beschleunigte und der Andruck verwandelte meine väterliche Geste in einen Schlag. Ich entschuldigfte mich und wollte auf den blöden Piloten schimpfen,
aber er mußte so fliegen. Vor uns war der, aus allen Rohren feuernde, "Todesstern" aufgetaucht.
Unsere Begleitjäger stürzten sich todesmutig auf ihn und zerbarsten in dem heftigen Abwehrfeuer.
Auch für uns wurde es eng, es gab nur eine Möglichkeit, wir mußten so nahe wie möglich ran an das Monstrum.
In einem steilen Sturzflug ging es abwärts, nein aufwärts. Wir tauchten in einen langen,von Geschütztürmen gesicherten Graben. Das Abwehrfeuer nahm noch an Heftigkeit zu.
Hinter uns verglühte ein weiterer Abfangjäger. Ein weiter schon stark mitgenommener Jäger flog vor uns und lenkte die Abwehr auf sich, ein Bombenwurf, Treffer.
In einer abrupten Kurve ging es aufwärts und zurück zu unserer Station, während hinter uns eine neue Sonne aufflammte.
Jubel und Freudentaumel als wir nach einer heftigen Bruchlandung im Hangar zu stehen kamen.

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Ich glaube nicht
03.12.2007 23:51
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cheeky
Grünschnabel


Beiträge: 4
Herkunft: Ballinspittle

 
Mein schönster Urlaubsort ist nun meine Heimat geworden, und zwar die schöne Insel Irland. cool

Im Süden, in der Nähe von Kinsale haben wir unsere Zelte aufgeschlagen.

LG Miriam
26.01.2008 20:40
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Berliner115
Haudegen


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Beiträge: 614
Herkunft: Berlin

 
11.2.

...........nochmal und nochmal und nochmal.................

Blass aber mit strahlendem Gesicht stand meine Tochter vor mir:"Das war absolut toll - jetzt gefällt mir Star Wars auch!".
Ein kleiner Alien recht blass, leicht grünlich überhaucht, - ach nee, mein Sohn: "Ick hab zwar nüscht mitjekricht, will aber noch mal!"
Also alle möglichen Spiele und Computer links liegengelassen und rum ums Gebäude. Es halfen uns leichte Schummeleien recht schnell an die Spitze der Schlange zu gelangen.
Und wieder gings los im "Freien Fall".
Begeisterung bei mir und Michaela. Mein Sohn Björn blinzelte nicht mehr ganz verstört mit dem linken Auge, auch der Brechreiz war beinahe verschwunden.
- Jubel und Freudentaumel als wir nach einer heftigen Bruchlandung im Hangar zu stehen kamen.-
Björn, nun nicht mehr ganz so blass:"Ick will nochmal!".
Und wieder gings los im "Freien Fall".
Wenn auch nicht mehr an diesem Tage so doch noch viele Male flogen wir vom Raumflughafen "Tatooine" in den Weltraum.
Ach ja, Björn genießt jetzt mit weitaufgerissenen Augen und vor Begeisterung roten Bäckchen jeden Flug.

Auf dem Weg zurück ins Hotel - mittlerweile war es schon Abend, genossen wir noch eine Parade..
Nach üppien Abendmahl im "Red Carter - Salon" ging es noch einmal in den Park, Nachtparade.
Unvergessliche Bilder von Beleuchtete Festwagen und fahrenden Geschichten.
In der Nacht gings zurück.
Ach so, zwischenzeitlich gelang mir ein Blick auf den Zettel von Veronice. Eine Telefonnummer.
Es gelang mir unbemerkt von den Kindern diese Nummer anzurufen und beinahe sofort - nach geschlagenen 15 Minuten - war Veronice am Höhrer.
Lange Rede kurzer Sinn, ein Date mitten in der Nacht in der Nähe der Main Street.
Wie bisher jeden Abend, fielen meine Kinder schon schlafend in ihre Betten. Ich wußte, daß sie auch allein keine Sorgen haben würden und so schlich ich mich weg.
Den Treffpunkt zu finden viel mir leicht, wenn ich einen der Beschäftigten nach dem Weg fragte, kam eine Frage zurück:"Axel?" ich bejahte und wurde freundlich weitergeleitet.
Jedesmal ging ein Schwall wohlwollender Worte (hoffte ich) über mich hinweg, wie ich raushörte, französisch, spanisch und englisch.
Kurz vor der Main Street - Station mußte ich nochmal fragen. Kurzerhand nahm mich eine süße kleine Französin bei der Hand und brachte mich in den nicht für Besucher
zugängigen Bereich: "Là Veronice, beaucoup de plaisir est cette nuit", waren ihre Abschiedsworte, die ich nur dem Sinn nach verstand.
Veronice erwartete mich, sie bewohnte vorrübergehend ein kleines Zimmerchen für Angestellte. Ein leichter Rotwein und etwas Käse und...
Aber halt, nur soviel, es war ein leidenschaftliches unvergessenes Gespräch über Völkerfreundschaft im Allgemeinen und im Besonderen.
Einige Passagen mussten wir mehrmals besprechen, nochmal und nochmal und nochmal........

Natürlich erwarteten mich meine Kinder mit großen Fragezeichen in den Gesichtern: "Papa wo kommst Du denn her?"
"Frühsport" lautete meine Antwort.
smile smile smile

P.S. Die Erlaubnis das hier zu erzählen, hat mit Veronice erteilt.
Ich würde ja gerne mehr erzählen, befürchte aber den Einspruch der Niveau und Moralfreeks smile

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Ich glaube nicht
07.02.2008 22:09
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Tratschtante23
Jungspund


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Beiträge: 14

 
Mein schönster war auf Bali smile
16.02.2014 18:55
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