Twitter, Facebook, StudiVz und Co

    • Twitter, Facebook, StudiVz und Co

      Hallo allerseits,

      ich will mal eine Grundsatzdiskussion anfangen wie ihr zu Twitter, Facebook und StudiVz steht. Ich selbst benutze keines der Portale/Medien, bin aber stark am überlegen ob ich Facebook nutzen soll um gezielt positive Informationen über mich zu verbreiten um das evtl. bei späteren Bewerbungen auszunutzen, da ich vermute das heutige Arbeitgeber auch mal schnell die google Suche anwerfen.

      Außerdem bin ich der Meinung das Twitter grundsätzlich nichts anderes ist, als Posts im kleinen Treffpunkt zu verbreiten, wann man irgendwas gemacht hat, was Freunde vermutlich interessieren könnte. Ist das jetzt Hip, dass man per SMS mal schnell postet, dass man gerade beim Skatturnier mitmacht oder den Briefkasten geleert hat oder irgendwelche Musik gut findet. Wenn ich so im Internet surfe, fällt mir auf, dass immer mehr Seiten mit Twitter und Facebook verlinkt sind. Selbst bei meinen Nike+ Laufdingens könnte ich jetzt direkt nach Twitter verlinken, dass ich gerade 5km oder so gelaufen bin. Würdet ihr da, falls ihr eigene Webseiten habt, das auch machen? Außerdem bin ich auch vorsichtig, ich wöllte eigentlich nicht jede Information preis geben. Aber wenn man alle solche Twitter einträge sammelt, kann man dann nicht gleich auch ne komplette psychoanalyse von der betreffenden Person machen? :owackel:
      Believe in the future. If you do, spring will come.
    • Zu dem Thema habe ich gerade einen netten Artikel in der Süddeutschen gelesen.

      Davon träumt die Stasi. :O

      Mir persönlich ist es ein Rätsel, wie man persönliche Daten (und ja auch die der "Freunde"!), Gedanken, getätigte Unternehmungen, Pläne usw. so öffentlich machen kann. Was hat man davon? Ist das wirklich ein adäquater Weg soziale Kontakte zu pflegen oder gar eine Möglichkeit überhaupt welche zu knüpfen? Ich finde das einfach nur armselig. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur "zu alt für so einen Scheiß". :D
    • Mit Sicherheit, tj. Mir geht es nämlich genauso, und ich bin (bald wieder) jünger als du. :evil:

      Aber mal zum Thema: die Sorglosigkeit meiner Mitmenschen in Bezug auf ihre Daten verstehe ich auch nicht. Was die SZ da über Facebook schreibt, ist ja schon ziemlich heftig. Aber diese Sorglosigkeit gibt es nicht nur online! Was allein die Daten einer Payback-Karte über das Konsumentenverhalten aussagen, ist erstaunlich. Und wofür? Vielleicht zehn oder zwanzig Euro im Jahr? Und dann kommt auch noch der Spruch "ich habe doch nichts zu verbergen"...
      Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
      Wilhelm Busch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Orthogräfin ()

    • Du hast Recht, tj, vor allem mit deinem letzten Satz. :zlücke:

      Zu den Medien kann ich nix sagen, hab ich mir noch nie angesehen. Ich bin auch froh, dass ich überhaupt eine SMS loskriege, bei Mail vom Handy scheiterts schon. Aber nur, weil ich zu faul bin, mich damit zu beschäftigen.

      Was die persönlichen Daten angeht bin ich jetzt kein Datenschutzfreak, achte aber schon darauf, was ich wo hinschreibe. Ich glaube nur, dass die Dinge, die ich persönlich so anstelle für die wenigsten von Interesse sind (deswegen wüsste ich auch nicht, womit ich eine eigene HP füllen sollte) und das Internet ist voll genug von Spam und sonstigem Stuss.

      Alles in allem gilt also für mich das gleiche, was ich oben tj an den Schädel geschmissen habe, bin einfach ein zu alter Sack für den ganzen Kram. :(
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Deinen Smilies am Ende kann ich nicht nachvollziehen.
      Wenn unser Alter was damit zu tun haben sollte, bin ich dafür dankbar. :D

      Ich glaube nur, dass die Dinge, die ich persönlich so anstelle für die wenigsten von Interesse sind

      Mittlerweile sind so viele Webseiten mit Twitter verknüpft, dass jede Nachricht, und auch jedes noch so dünne Gerücht, hunderttausendfach dort nachzulesen ist. Sogar Apps fürs iPhone haben die Funktion. So kann man sich mit einem App wecken lassen und dann mit einem Knopfdruck twittern wann man ins Bett gegangen und wann man aufgestanden ist. Ob das irgendeine Sau juckt, schein dabei nicht von Belang zu sein. :O

      Gräfin, der Großteil der Leute weiß doch gar nicht, was mit ihren Payback-Karten so alles angestellt wird. Mir kommt so ein Unsinn jedenfalls nicht ins Haus. Wenn nur die Kassiererinnen in unserem E-Center nicht so penetrant aufdringlich wären, was deren Deutschlandcard (das Edeka Pendant zu Payback) betrifft. Bei jedem Einkauf wird man gefragt, ob man die Karte habe und wenn man verneint, ob man denn keine haben möchte. Das ist dermaßen nervend ... X(
    • Keine Privaten Daten im I-Net, wer sich dadurch einen Job versaut ist selber schuld, und wie mit den Daten umgegangen ist ja mehr als bekannt. Außerdem wird ja oft genug vor solchen Seiten gewarnt wie StudiVZ, SchülerVZ + Facebook und was es noch an diversen Seiten gibt.
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • Tj, die Deutschlandcard würde ich schon wegen der blöden Werbung nicht nehmen. :zlücke:

      Die wenigsten Karteninhaber werden wissen, wie wertvoll ihre Daten sind und daß die Pfennige, die sie dafür bekommen, wirklich eine Frechheit sind. Das Kartenunternehmen weiß genau, wer wann was und wo kauft! Kein Kunde weiß (und will es vermutlich auch nicht wissen), an wen diese Daten weiterverkauft werden. Und dann - ich glaube, ich schrieb es hier schonmal - wundert sich Payback-Kundin Lieschen Müller vielleicht mal, warum ihr Antrag auf eine PKV abgelehnt wurde. Dabei hat sie doch nur öfter mal bei real Alkohol gekauft...
      Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
      Wilhelm Busch
    • Mir persönlich ist es ein Rätsel, wie man persönliche Daten (und ja auch die der "Freunde"!), Gedanken, getätigte Unternehmungen, Pläne usw. so öffentlich machen kann.


      Tut man das sobald man einen Account in einem sozialen Netzwerk hat? Ich konnte mein ganzes Studium wunderbar ohne StudiVZ auskommen, danach habe ich mir einen Account zugelegt und möchte ihn gegenwärtig als Kommunikationsweg nicht missen. Durch die Gruppen gibt es kleine Foren mit genau begrenzten Nutzerkreis, eine Funktion die ich wirklich klasse finde um mal nebenbei ein Treffen, Fahrgemeinschaften, Parties oder Organisationskram der alle angeht abzustimmen, das funktioniert gerade da wirklich fast jeder den ich kenne auch einen Account bei Studi hat...
      “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
      Benjamin Franklin
    • Jedes Ding hat zwei Seiten und meistens kommt es darauf an, wie man es nutzt. Du kannst mit einem Messer Brot schneiden oder jemanden ins Nirvana befördern.

      Bei der Kritik bzw. den Anmerkungen an und zu Twitter und Co. geht es halt um die fragwürdige Seite, insoweit geht die Kritik an und für sich in die falsche Richtung.
      Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen wenn er leer ist.
    • Hm,ich bin auch in so einem Kommunikationsgedings,
      bei meinvz,allerdings habe ich keine Daten von mir preisgegeben,
      sondern ne neue Person erschaffen.
      Ich habe mich da auch nur angemeldet,weil ich viele freunde in
      Good Old germany verteilt habe.
      Bin aber super selten da.
      Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,wird es dir sein,als lachten alle Sterne,
      weil ich auf einem von ihm wohne,weil ich auf einem von ihnen lache.