Lesenswerte Bücher

    • Na dann will ich doch auch mal mit
      einer Buchempfehlung hier reinplatzen.

      Arto Paasilinna - Die Giftköchin


      Finnen sind schon komische Menschen. Entweder
      fahren sie mit ulkigen Autos im Kreis bis es kracht,
      oder schreiben halt luschtiche Bücher. In beiden Fällen
      scheint mir Alkohol eine Rolle zu spielen.
    • Na, dann möchte ich auch mal eine Empfehlung aussprechen.

      Autor: Isabel Allende

      Titel: Paula

      Sparte: Romane und Erzählungen

      Inhalt:

      Isabel Allendes Tochter Paula lebte glücklich verheiratet in Spanien. Doch 1991 erkrankte sie an einer seltenen Stoffwechselkrankheit. Sie fiel ins Koma und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Isabel Allende flog sofort zu ihr und verbrachte von da an zahllose Stunden an ihrem Krankenbett, bemüht, ihrer Tochter jede mögliche Hilfe zukommen zu lassen.
      Um die Situation zu verarbeiten und um ihrer Tochter einige Erinnerungen zu bewahren, begann sie, einen Brief an Paula zu schreiben, über die ereignisreiche Geschichte ihrer Familie, die gleichzeitig auch ein Teil der Geschichte des Landes Chile ist.
      Paula starb am 6. Dezember 1992.

      Meine Meinung:

      Wer dieses Buch liest, sollte Taschentücher bereit halten. Die Verzweiflung einer Mutter, die ihrem Kind nicht helfen kann, ist überall zu spüren. Es war bestürzend mitzuerleben, wie langsam jede Hoffnung stirbt.

      Ansonsten lese ich sehr gern Psychothriller. Hier alle Autoren aufzuzählen ist mir jedoch zu mühsam. Aber einige kann ich schon hervorheben und zwar Jonathan Kellermann, James Patterson, Andreas Franz und Robin Cook.
      LG Andrea
      Einmal Preusse, immer Preusse, egal in welcher Liga
    • Mieses Karma

      Kurzbeschreibung
      Die Moderatorin Kim Lange erlebt einen Tag des Triumphes: Sie gewinnt den Deutschen Fernsehpreis. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer herabstürzenden russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma gesammelt hat - und bekommt prompt die Rechnung präsentiert. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, hat zwei Fühler, sechs Beine und einen überproportional großen Hinterleib: Sie ist eine Ameise! Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Doch als Ameise ist sie machtlos. Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!
      Bilder
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      ...mir war danach.
    • Ich hatte mir "Mieses Karma" als Hörspiel gekauft, fand es aber nicht so prall. Mir kamen die Sätze ziemlich einfach und abgehackt vor. Vielleicht ist das Hörspiel aber auch nicht 1:1 zum Buch, weiß ich nicht.

      Momentan lese ich "Der Schatten des Windes". Das Buch finde ich toll.
      Believe in the future. If you do, spring will come.
    • Karen Maitland - Der Fluch der Gaukler.

      Das ganze spielt um 1350 in England als dieses von der Pest heimgesucht wurde. Ein Geschichte von einem bunt zusammengewürfelter Haufen von Händlern, Flüchtlingen, Scharlatanen und Künstlern die sich unter merkwürdigen Verhältnissen kennenlernt und versucht vor der Pest zu fliehen
      Zu wissen,
      was man weiß,
      und zu wissen was man tut,
      das ist Wissen.
    • Tessa de Loo: Die Zwillinge

      das büchle stand schon lange auf meiner wunschliste nachdem ich einmal eine interessante rezension in der faz gelesen hatte....
      nun hatte ichs mit im urlaub und bin angetan....
      tessa de loo erzählt die geschichte zweier schwestern, die sich, alt geworden, nach lebenslanger trennung zufällig bei einer kur in spa treffen.... sie sind sich fremd geworden und die beschriebene distanz schmerzt zuweilen beim lesen...
      die beiden mädchen wurden nach dem tod der eltern getrennt und wuchsen jeweils bei verwandten auf, die eine bei einem bauern in deutschland , die andere bei der tante in holland....
      die zeit der machtergreifung der faschisten in deutschland, die kriegsvorbereitungen, der krieg, der holocaust, das ende des krieges und die zeit danach....das haben die mädchen aus völlig unterschiedlichen blickwinkeln erlebt...
      auch nach so langer zeit scheint es unumgänglich zu sein, sich an eine schmerzhafte aufarbeitung dieser beiden leben zu machen...die frauen wagen es und es entstehen interessante dialoge über schuld, überleben und das leben überhaupt.....
      mein prädikat: lesenswert!!!
    • Das Lachen und der Tod von Pieter Webeling


      Der Held und Ich-Erzähler dieses Romans, Ernst Hofman aus Amsterdam, ist
      von Beruf Komiker. Er lebt für den Applaus und von dem Gelächter seiner
      Zuhörer. Da seine verstorbene Mutter Jüdin war und er mit politischen
      Witzen auffällig geworden ist, wird er 1944 in einem Viehwaggon mit
      anderen Verfolgten in ein Konzentrationslager gebracht. Doch Ernst
      Hofman kann nicht anders, er bleibt selbst im Lager Komiker und erzählt,
      mit Billigung des Barackenältesten, abends den Mitgefangenen Witze, um
      sie vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren und von dem Grauen
      abzulenken.


      Als der deutsche Lagerkommandant das erfährt, will er
      Hofman dazu bringen, abends vor den SS-Leuten als Kabarettist
      aufzutreten. Erst weigert sich der Komiker, doch dann verspricht ihm der
      Lagerkommandant, die Frau, in die sich Hofman auf dem Transport
      verliebt hat, am Leben zu lassen. Es ist ein diabolischer Vorschlag, der
      den Häftling an die Grenzen seines Gewissens und seines
      Überlebenswillens führt.